Im Projekt „Engagiert in Vielfalt – Wahrnehmung und Stärkung ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten in Stadt und Land“ erforscht und unterstützt das Institut für Kirche und Gesellschaft der evangelischen Kirche von Westfalen ehrenamtliche Initiativen in der Flüchtlingshilfe Nordrhein-Westfalens. Hier geht es zur Projektbeschreibung

... zur zweiten Praxistagung Flucht und Ehrenamt

Nur gemeinsam kann Integration gelingen! Unter diesem Motto findet die diesjährige Praxistagung Flucht und Ehrenamt zum Thema "Vielfalt achten! Wege einer gemeinsame Integrationsarbeit mit und für Geflüchtete" in Kooperation mit der Landesweiten Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren sowie dem Kommunalen Integrationszentrum Wuppertal statt.
Ziel der Veranstaltung ist es, die verschiedenen Akteure der Politik, Wissenschaft, Praxis und Ehrenamt sowie Geflüchtete miteinander in den Dialog zu bringen und herauszuarbeiten, wie man Integration künftig gemeinsam noch erfolgreicher gestalten kann. Welche Unterstützungs- und Verstetigungsbedarfe bestehen im Integrationsprozess Geflüchteter und wie kann ehrenamtliches Engagement langfristig gestaltet und unterstützt werden? Die Tagung bietet die Möglichkeit, diesen und weiteren Fragen in gemeinsamen Diskussion nachzugehen. Auch der Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Dr. Joachim Stamp, wird an der Veranstaltung teilnehmen.
Die Veranstaltung findet statt am 09. und 10. November 2018 in der VillaMedia Gastronomie GmbH, Viehhofstraße 125, 42117 Wuppertal.
Merken Sie sich diesen Termin gerne vor. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen in Kürze. Lesen Sie bitte hier weiter

Auf dem Weg zur langfristen Integrationsbegleitung - Positionsbestimmung, Herausforderungen und Chancen für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

Flucht und Ehrenamt

Engagierte zwischen Integrationsaufgabe und Abschiebedruck
Erste Praxistagung „Flucht und Ehrenamt“ des Projekts Engagiert in Vielfalt

Engagierte zwischen Integrationsaufgaben und Abschiebedruck - unter diesem Thema veranstaltete das Institut für Kirche und Gesellschaft Ende November im Adolph Kolping Gästehaus in Dortmund die „Praxistagung Flucht und Ehrenamt“. Zahlreiche Ehrenamtliche nahmen die Möglichkeit wahr, mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung in einen direkten Austausch zu gelangen und diese für ihre Belange im Spannungsfeld zwischen Integration und Abschiebung zu sensibilisieren. mehr ...

(Podium v.l.: Miriam Koch, Stadt Düsseldorf; Berivan Aymaz, MdL NRW, Integrationspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN; Heike Wermer, MdL NRW, Integrationspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der CDU; Marion Ziemann, Referentin des Projekts Engagiert in Vielfalt; Konrad Gerards, Flüchtlingsbeauftragter der Stadt Wiehl; Karin Wieder, Diakonie RWL)

(Hier geht es zur Dokumentation der Tagung)

Projekt „Engagiert in Vielfalt“ ist gestartet

Schwerte. Ehrenamt braucht Strukturen und Perspektiven! Unter diesem Motto stand jetzt im Institut für Kirche und Gesellschaft (Schwerte/Ruhr) die Auftaktveranstaltung des Projektes „Engagiert in Vielfalt – Wahrnehmung und Stärkung ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten in Stadt und Land“. Drei Jahre lang werden ehrenamtliche Initiativen in Stadt und Land intensiv in ihrer Arbeit begleitet. Ziel des Projektes ist die Erforschung und nachhaltige Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten in Stadt und Land. Das Projekt wird vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW gefördert. 

„Zwei integrationspolitische Veränderungen der vergangenen zwei Jahre sind für mich maßgeblich: Asyl wurde zu einem echten Integrationsthema. Das ist neu, weil man bisher weitgehend glaubte, Integration habe erst mit der Anerkennung von Asyl zu beginnen. Die zweite wesentliche Veränderung ist das Entstehen einer neuen sozialen Bewegung im Land: Ehrenamtliche helfen und unterstützen Geflüchtete. In den Ausmaßen, wie wir das heute erleben, ist auch das neu. Die Ehrenamtlichen wirken daran mit, dass Menschen, die bei uns bleiben werden, teilhaben können, dass sie wie Du und ich Teil der Gesellschaft werden können. Das Projekt der Kirche verbindet diese beiden großen Veränderungslinien modellhaft“, erklärte Integrationsstaatssekretär Thorsten Klute vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales bei der Veranstaltung. Albert Henz, theologischer Vizepräsident der Ev. Kirche von Westfalen ergänzte: „Es gibt die vielen Ehrenamtlichen und sie brauchen Begleitung, Unterstützung.“ Die Landeskirche stelle dafür regelmäßig Sondermittel bereit. Im Institut für Kirche und Gesellschaft wurde zudem ein eigener Fachbereich eingerichtet, dem nun für drei Jahre auch die Mitarbeiterinnen dieses Projekts angehören. Nun sei es wichtig, so Albert Henz weiter, „dass sich die Stimmung nicht immer mehr von einer Willkommenskultur zu einer Abschottungs- bis Abschiebehaltung verändert. Dabei wissen wir genau, dass wir von einer gut gestalteten Zuwanderung profitieren: Demografisch, kulturell und sogar finanziell.“

Das Projekt stellt modellhaft sieben Initiativen in den Fokus der Untersuchung. Es vergleicht die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Arbeit, die Formen und Ausgestaltungen der Organisation, die Aufgabenfelder sowie die daran beteiligten Akteure und Motivationen. Im Zentrum der Auftaktveranstaltung standen das Selbstbild der Modellinitiativen sowie der Ablauf des Modellprojekts. Es ging auch darum, Herausforderungen und Chancen der ehrenamtlichen Arbeit herauszuarbeiten. Zudem wurden Ansatzpunkte identifiziert, wie die zukünftige Entwicklung der Initiativen langfristig unterstützt werden kann. Tagungsdokumentation.
Erste Ergebnisse des dreijährigen Forschungsprojekts werden auf einer Praxistagung "Flucht und Ehrenamt" am 18. und 19. November 2017 in Dortmund vorgestellt. Weitere Informationen 

Das Projekt wird gefördert durch das

Kontakt

Maike Dymarz
02304-755 350
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Hannah Klinkenborg
02304-755 339
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Marion Ziemann
02304 755 380
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Kathrin van Meegen
02304 755 308
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