Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit wahrnehmen und stärken

Im Projekt „Engagiert in Vielfalt – Wahrnehmung und Stärkung ehrenamtlicher Arbeit mit Geflüchteten in Stadt und Land“ erforscht und unterstützt das Institut für Kirche und Gesellschaft der evangelischen Kirche von Westfalen ehrenamtliche Initiativen in der Flüchtlingshilfe Nordrhein-Westfalens. Was bewegt und motiviert Ehrenamtliche, sich in der Flüchtlingsarbeit zu engagieren? Welche Strukturen, Organisationen und Initiativen finden sie dabei vor? Und wie gestaltet sich die Lebenslage Geflüchteter, denen die Ehrenamtlichen begegnen? Diesen und weiteren Fragen geht das Projekt „Engagiert in Vielfalt“ in den kommenden drei Jahren nach. 

Viele Kirchengemeinden, Kirchenkreise und diakonische Einrichtungen engagieren sich für Geflüchtete. Mit der „Welle der Hilfsbereitschaft“ in 2015 kam es auch zu einer Veränderung der Ehrenamtslandschaft - neue Akteure sind hinzugekommen, schon lange bestehende Akteure haben ihre Aktivitäten ausgeweitet, gesetzliche Rahmenbedingungen und damit Handlungs- und Hilfebedarfe haben sich verändert. Noch bestehen kaum Erkenntnisse zu den Strukturen dieses Ehrenamtes. Vor diesem Hintergrund untersucht und unterstützt das Institut für Kirche und Gesellschaft im Projekt „Engagiert in Vielfalt“ exemplarisch sieben ehrenamtliche Initiativen. 

Ziel des Projektes ist die nachhaltige Unterstützung, Strukturierung und Weiterentwicklung der ehrenamtlichen Arbeit im Arbeitsfeld Flucht und Migration in Kirche und Diakonie in Nordrhein-Westfalen. Dabei darf eine Betrachtung der Lebenslagen von Geflüchteten aus ihrer eigenen Perspektive nicht fehlen. Das Forschungsprojekt wird vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW gefördert. Erste Ergebnisse werden auf der diesjährigen Praxistagung am 18. / 19.11.2017 in Dortmund vorgestellt.
Projektbeschreibung
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Das Projekt wird gefördert durch das

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