Vom Tag des ausländischen Mitbürgers zur Interkulturellen Woche

Es waren aktuelle gesellschaftliche Beobachtungen, die die großen christlichen Kirchen in Deutschland im Jahr 1975 veranlassten, den "Tag des ausländischen Mitbürgers", aus dem sich dann die heutige „Interkulturelle Woche“ entwickelt hat, ins Leben zu rufen. Jährlich Ende September beteiligen sich mittlerweile bundesweit mehr als 550 Städte und Gemeinden mit rund 5.000 Veranstaltungen. Organisiert und getragen werden die Programme vor Ort zumeist von Bündnissen, in denen sich Vertreterinnen und Vertreter von Kirchengemeinden, Kommunen, Migrantenorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Vereinen, Initiativen sowie interessierte Einzelpersonen engagieren. Bis heute ist das Eintreten für bessere politische und rechtliche Rahmenbedingungen des Zusammenlebens von Deutschen und Zugewanderten ein Ziel der "Woche" geblieben. Aber auch durch Begegnungen und Kontakte im persönlichen Bereich ein besseres gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und zum Abbau von Vorurteilen beizutragen, ist ein zentrales Anliegen der Initiative. Deshalb werden die Informationsveranstaltungen durch Feste und Begegnungen sowie Theater- und Filmvorführungen und Lesungen von Künstlerinnen und Künstlern ergänzt. Eine Initiative, die gesellschaftliche Diskussionen anstößt. Mehr zur Geschichte der Interkulturellen Woche

Vielfalt verbindet: Gemeinsames Wort der Kirchen zur IKW 2018

Kirchen veröffentlichen Gemeinsames Wort zur Interkulturellen Woche 2018
Mit einem Gemeinsamen Wort der Kirchen "Begegnung - Teilhabe - Integration" laden der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos, zur 43. Interkulturellen Woche ein. Sie findet vom 23. bis 29. September 2018 statt und steht unter dem Leitthema „Vielfalt verbindet.“ Deutschlandweit sind mehr als 5.000 Veranstaltungen an über 500 Orten geplant. 
Die drei evangelischen Kirchen in NRW und die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe laden in einem Schreiben zum Mitmachen bei der Interkulturellen Woche ein.

Kontakt

Edgar L. Born
02304 755 344
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