Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Minderheitenrechte sind Menschenrechte.

 

‚Die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen bildet die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt.‘ ‚Die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte haben zu Akten der Barbarei geführt – bis heute.‘ ‚Menschenrechte werden durch die Herrschaft des Rechtes geschützt, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen.‘ ‚Das gemeinsame Einhalten der Menschenrechte fördert die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen.‘ Dies sind nur einige der Gründe, warum die Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1946 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte feierlich verkündet hat. Damit verbunden ist die Verpflichtung der Mitgliedsstaaten, dass ‚jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.‘

Die deutschen Sinti und Roma sind eine anerkannte nationale Minderheit

Bei seinem Besuch des Bildungszentrums "Mer Ketne" in Minden hat BA Hartmut Koschyk über das Selbstverständnis der in Deutschland anerkannten nationalen Minderheiten gesprochen, zu denen seit 1995 auch die deutschen Sinti und Roma gehören. (Lesen Sie hier seine Rede)
Koschyk zeigte sich überdies beeindruckt von der engagierten Arbeit der Deutschen Sinti und Roma Minden e.V., die gut vernetzt ist ins Mindener Gemeinwesen u.a. zu Schulen und Kirchengemeinden.

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Edgar L. Born
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