Mitten im Leben allen Menschen die frohe und befreiende Botschaft von Gottes Gegenwart durch Wort und Tat zu verkünden, das ist Aufgabe der Kirche. Mit Wort und Tat für Menschenwürde und Menschenrechte einzustehen, für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, das ist der Auftrag für alle Christenmenschen in der Nachfolge Jesu.
"streitbar" - so lautet daher auch das Motto, unter dem in 2014 die Evangelische Kirche von Westfalen das Thema "Reformation und Politik" facettenreich beleuchten wird.
Dabei geht es um das Verhältnis zwischen Kirche und Politik, um die kritische Begleitung und Reflexion von politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen und um evangelische Verantwortung im "Alltag der Welt".

Ich freue mich auf die große Vielfalt und das breite Spektrum von "streitbaren" Tagungen, Seminaren, Exkursionen, Diskursen und Disputen, die an vielen Orten in unserer Kirche stattfinden werden. Viele Veranstaltungen werden dabei von unserem Institut durchgeführt.

Einen Überblick über diese und viele weitere Veranstaltungen des IKG zum Themenjahr finden Sie hier.

Schon heute freuen wir uns auf viele interessante, hoffentlich auch "streitbare", Begegnungen im Jahr Reformation und Politik 2014.

Ihr
Klaus Breyer
Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft


Zentralveranstaltung der EKvW

Wege in eine ökologische und sozial gerechte Zukunft. Nachhaltige Entwicklung in NRW und der Beitrag der Kirchen

Seit Jahrzehnten ist Nordrhein-Westfalen auf dem Weg, sich als Lebens- und Wirtschaftsstandort neu zu erfinden. Die Energiewende stellt das "Energieland NRW" heute vor große Herausforderungen, die zu Chancen werden können.
Die Kirchen engagieren sich vielfältig für die Zukunft NRWs und bringen sich auf verschiedenen Ebenen in die Entwicklungsprozesse ein. Sie begleiten Menschen im
Strukturwandel, z.B. in den Betrieben, sie engagieren sich in Stadtteilen für sozialen Zusammenhalt, sie beteiligen sich an gesellschaftlichen und politischen Diskursen in der Sozial- und Familienpolitik, um Klimaschutz und eine sozial gerechte Energiewende.
Mit Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutieren wir Ziele, Wege, Maßnahmen und Schlüsselprojekte
für eine nachhaltige Entwicklung in NRW.
Wir erörtern Chancen und Hindernisse und fragen nach konkreten Beiträgen und Umsetzungsschritten von Politik und Gesellschaft für eine umweltfreundliche und sozial gerechte Entwicklung. Wir fragen auch nach Rolle und Aufgaben der Kirche in diesen Prozessen und diskutieren die ethischen Grundlagen kirchlichen  Engagements in Politik und Gesellschaft.
Jugendliche haben auf einer Konferenz im Januar ihre Befürchtungen, Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft von NRW thematisiert und bringen ihre Perspektiven
in den Kongress ein.
In thematischen Schwerpunkten, den "Arenen des Wandels", beraten wir konkrete Handlungsmöglichkeiten und entwickeln sie weiter.

Sie sind herzlich eingeladen zum Mitdenken und Mitdiskutieren.
Ihre Impulse sind wichtig für ein zukunftsfähiges NRW.

Annette Kurschus
Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen