Seit seiner Gründung zeigt das Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) ein großes umweltpolitisches Engagement, das über zahlreiche Tagungsveranstaltungen, Projekte und Initiativen realisiert wird. Diese Aktivitäten sind im Fachbereich „Nachhaltige Entwicklung“ gebündelt.

In enger Zusammenarbeit mit dem IKG engagiert sich die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) seit vielen Jahren in den Bereichen Umwelt- und Naturschutz, Energie- und Klimapolitik sowie nachhaltige Entwicklung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der kontinuierlichen Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen.
In diesem Zusammenhang wurden vom Institut für Kirche und Gesellschaft zahlreiche Umwelt- und Klimaschutzprojekte entwickelt, die mit großem Erfolg in der westfälischen Landeskirche und darüber hinaus umgesetzt werden:

  • „Zukunft einkaufen“ – ökofaires Beschaffungsmanagement für Kirche und Diakonie
  • „Powered by heaven“ – Klimaschutzkampagne für Jugendliche
  • Klimaschutz EKvW 2020 - Integrierte landeskirchliche Klimaschutzstrategie mit einem Schwerpunkt „Energiemanagement“


Die Initiative zur Einführung des Umweltmanagementsystems in kirchlichen Einrichtungen „Der Grüne Hahn“ / EMAS ging u. a. vom Institut aus. Inzwischen haben über 100 Kirchengemeinden und Einrichtungen der Ev. Landeskirche ein Umweltmanagementsystem eingeführt. Dabei wurden sie von Mitarbeitenden des IKG unterstützt. Auch die Tagungsstätte Haus Villigst, in deren Gebäudekomplex die Büroräume des Instituts für Kirche und Gesellschaft angesiedelt sind, ist seit 2013 nach EMAS III zertifiziert.

Mit der Einführung des Umweltmanagementsystems im Institut für Kirche und Gesellschaft wollen wir die Umweltschutzmaßnahmen im Institut systematisieren und kontinuierlich weiterentwickeln. Dabei werden wir auf zahlreiche Erfahrungen aus unseren Projekten zurückgreifen können. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
des Instituts nehmen diese Herausforderung an und sind bestrebt, ihre Arbeit durch Umwelt- und Qualitätsmanagement, nachhaltiges Denken und Verantwortungsübernahme zu optimieren.

Pfarrer Klaus Breyer,
Leiter Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW