EKD-Flyer: Geschlechtergerecht sprechen!

Manchmal belächelt, aber sehr entscheidend:
Geschlechtergerechte Sprache!

Denn: Sprache ist nicht nur der Spiegel unseres Alltags und unserer Wertvorstellungen, sondern schafft auch Wirklichkeit. In Kirche, Diakonie und Entwicklungsarbeit setzen wir uns für gerechtere Lebensverhältnisse ein - die Geschlechtergerechtigkeit ist dabei ein unverzichtbarer Baustein. Dazu gehört auch eine Sprache, die Frauen und Männer hörbar und sichtbar macht.
Das Faltblatt, das in Zusammenarbeit von Evangelischem Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. und Evangelischer Kirche in Deutschland entstanden ist, zeigt mit Beispielen, dass inklusive Sprache auch ohne unverständliche Wortungetüme und Sprachvorschriften auskommt.
Es kann im Frauenreferat bestellt werden und steht hier zum Download bereit.

Erster Gleichstellungsbericht der Bundesregierung offenbart Handlungsbedarf

Im Koalitionsvertrag von 2005 vereinbarten CDU, CSU und SPD pro Legislaturperiode einen Bericht zur Gleichstellung vorzulegen. Die damalige Bundesfamilienministerin, Dr. Ursula von der Leyen beauftragte 2008 eine interdisziplinär zusammengesetzte Sachverständigenkommission mit der Erstellung des Gutachtens für den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Diesen legte die Sachverständigengutachten im Januar 2011 der Bundesregierung vor. Am 15. Juni 2011 hat das Bundeskabinett den Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung beschlossen, der sich aus dem Gutachten und der Stellungnahme der Bundesregierung zusammensetzt.

Es ist nun ca. ein Jahr her, dass der erste Gleichstellungsbericht der Bundesregierung veröffentlicht wurde. Doch was wird aus den Ergebnissen? Wie finden die Empfehlungen Eingang in die aktuelle Gleichstellungspolitik des Bundes? Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus dem Gleichstellungsbericht auch für die Kirche und ihre Angebote ziehen?

Darüber sprachen wir beim 3. Villigster Strategiegespräch am 22.10.2012 mit Prof. Dr. Cornelia Helfferich von der Evangelischen Hochschule Freiburg, die Mitglied der Sachverständigtenkommission war.