Managing Diversity

Im Zusammenhang mit der Strategie "Gender Mainstreaming" wird oft auch "Managing Diversity" erwähnt. Dieser Ansatz nimmt bewusst die Unterschiede von Menschen in Kategorien wie Geschlecht, ethnische und soziale Herkunft, sexuelle Orientierung, Religion und Weltanschauung, Alter, sowie körperliche und geistige Fähigkeiten in den Blick. Vielfalt, also Diversity, soll dabei der Ausgangspunkt von politischem und administrativem Handeln sein.
In den USA ist Managing Diversity als betriebliche Strategie im Personalmanagement bereits seit Anfang der 1990er Jahre im Gespräch. In Europa wurde Managing Diversity erst später umgesetzt und ist bis heute erst in wenigen, meist multinationalen Unternehmen gängige Praxis. In der Bundesrepublik Deutschland findet Diversity Management immer mehr Interesse bei großen Unternehmen, die neben ökonomischen und moralischen auch gerechtigkeitsbezogene Beweggründe als Grund für die Einführung angeben. Die Evangelische Kirche von Westfalen befasst sich derzeit mit dem Konzept des Managing Diversity. In einer Arbeitsgruppe der Kirchenleitung wird diese Strategie und deren Umsetzung in der EKvW diskutiert.

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