

Westfälische Sozialethiker und Sozialethikerinnen geben Jahrbuch des Sozialen Protestantismus heraus
Mit der neuen Buchreihe soll die öffentliche Diskussion über soziale Gerechtigkeit befördert werden
Die aktuellen Entwicklungen im deutschen Wirtschafts- und Sozialsystem möchte zukünftig das neu herausgegebene Jahrbuch Sozialer Protestantismus aus evangelischer Perspektive analysieren und beurteilen. Zehn Jahre nach dem gemeinsamen Wirtschafts- und Sozialwort der evangelischen und der katholischen Kirche wurde der erste Band am 9. Mai in Berlin vorgestellt.
„Gerade in Zeiten, in denen unsere Gesellschaft politische, soziale und ökonomische Veränderungen in ungewohntem Umfang durchlebt, brauchen wir ein evangelisches Forum, welches die Frage danach, was soziale Gerechtigkeit ist, in den Blickpunkt der öffentlichen Debatte rückt“, erklärte die westfälische Landessozialpfarrerin Sigrid Reihs zur neuen Buchreihe. Sie gehört wie die westfälischen Sozialethiker Traugott Jähnichen aus Bochum und Hans-Richard Reuter aus Münster zum insgesamt fünfköpfigen Herausgeberkreis. Getragen wird das neue Projekt von der Stiftung Sozialer Protestantismus sowie vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und vom Sozialwissenschaftlichen Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Neben einer Reihe von grundsätzlichen Beiträgen, die das Verhältnis zwischen dem christlichen Glauben und den Folgen der Globalisierung diskutieren, finden sich in dem 320 Seiten umfassenden Sammelband auch diverse Berichte über innovative Praxismodelle. Unter anderem wird das Projekt Work-Life-Balance-Beratung vorgestellt, das seit vergangenen Jahr vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt im Institut für Kirche und Gesellschaft durchgeführt wird.
Das Jahrbuch Sozialer Protestantismus erscheint im renommierten Gütersloher Verlagshaus. Es kann für 29,95 Euro im Buchhandel oder direkt beim Institut für Kirche und Gesellschaft bestellt werden.
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Viola Schwarzrock
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