17.11.2016

Blick zurück nach vorn

Ein Klosterwochenende zum Jahresbeginn

Vom 06.-08. Januar 2017 laden die Männerarbeit und das Frauenreferat der Evangelischen Kirche von Westfalen wieder ins Stift Börstel (www.boerstel.de) ein.
Dabei wird bewusst die Genderperspektive der Ausgangspunkt unserer vielfältigen Methoden sein. Neben gemeinsamen Einheiten wird es auch Übungen in geschlechtergetrennten Gruppen geben. In der klösterlichen Umgebung wird sowohl Zeit sein für gemeinsame Gespräche als auch für Stille, Yoga, Wandern und Gebet.

Weitere Informationen finden sie in unserem Flyer.

Anmeldung:
Tagungsbüro IKG
Ulrike Pietsch
Iserlohner Str.25
58239 Schwerte
Tel.: 02304-755-235
ulrike.pietsch(at)kircheundgesellschaft.de

 

 

11.11.2016

Neue Spitze für die Männerarbeit

Vorsitzender Dr. Holger Gemba setzt auf Dialog

Impulse sammeln in den Männergruppen vor Ort, die Anliegen in den Regionen ganz genau wahrnehmen - kurz: Die Arbeit an der Basis liegt Dr. Holger Gemba am Herzen. Jetzt wurde der Bochumer Studiendirektor im Hochschuldienst einstimmig zum neuen Landesvorsitzenden der Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) gewählt. Der 58-jährige Geisteswissenschaftler möchte bei seinem Einsatz für die Männerarbeit die alten erfolgreichen Formate fortführen, aber auch neue Wege einschlagen, um jüngere Männer für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu begeistern. Über die Vater-Kind-Arbeit im Münsterland ist Holger Gemba selbst als junger Vater zur Männerarbeit gekommen. Seit 2008 ist er Vorstandsmitglied der Männerarbeit der EKvW.

Ein großes Herz hat der frisch gewählte Landesvorsitzende für das Projekt Nadeshda, ein Rehabilitations- und Erholungszentrum in Weißrussland. Das Zentrum wurde für Kinder und Jugendliche eingerichtet, die in stark kontaminierten Gebieten in der Region des Atomkraftwerks Tschernobyl leben und aufwachsen müssen. Seit 2006 nimmt Holger Gemba immer wieder an Reisen der Männerarbeit dorthin teil. Neuanfang bedeutet auch Abschied. Auf der Landesvertretertagung wurde der scheidende Vorsitzende Dr. Helmut Eiteneyer aus seinem Amt verabschiedet. Eiteneyer, der 12 Jahre die Geschicke der Männerarbeit geleitet hat, lag die Vater-Kinder-Arbeit immer am Herzen. Zu seiner Zeit wurde die Männerarbeit in das Institut für Kirche und Gesellschaft übergeleitet. Im Rückblick freut er sich, dass der Prozess, der für viel Aufregung gesorgt habe, "gelungen ist und sich bewährt hat". Auch Pfarrer Rainer Labie wurde nach vielen Jahren Vorstandstätigkeit, zuletzt als stellvertretender Vorsitzender, gebührend verabschiedet. Als "Dienstältester", so Albert Henz, Theologischer Vize-Präsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, habe er für die erforderliche Kontinuität in der Männerarbeit gestanden. Diese gebe Gelegenheit, dass Männer loslassen "und lernen sich zu öffnen mit dem, was sie bewegt und umtreibt." Auf Rainer Labie folgt als neuer Stellvertreter Herbert Ritter aus Heeren-Werve. Er steht in Zukunft Bernd Müller und Heinrich Hangebrauck, die in ihrem Amt als Stellvertreter bestätigt wurden, zur Seite.