Auf Störtebekers Spuren in MeckPom

Alte und neue Formen des Freibeutens zwischen Helden und Halunkentum
Anbieter: Bildungsreisen
Seminarnummer: 204020
Datum/Uhrzeit: 20.07.2020 10:30 bis 26.07.2020 18:00
Veranstaltungsort: Pension Stocker
Ansprechpartner/in: van Meegen, Kathrin
Telefon: 02304/755-308
Tagungskosten: 540,00 €
Programm als Download: Download

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Auf Störtebekers Spuren in MeckPom

"Dreißig Jahre schon sind wir nun wieder vereint. Der feine Unterschied zwischen Helden- und Halunkentum ist eine Frage der Sichtweise und der daraus resultierenden Einschätzung.
Wie heißen die neuen Störtebekers und die neuen Pfeffersäcke der jüngsten Vergangenheit und der Gegenwart? Auf der Inselgruppe „Fischland, Darss, Zingst“ lässt sich an ausgewählten Beispielen so einiges erahnen und nachweisen. Sich eine eigene vorurteilsfreie Sichtweise zu erlauben, wird vielleicht gar nicht so einfach sein. Wir probieren es! Vielleicht gelingt es uns, wenn wir die Schiene Ost und West einfach mal ausklammern.
Ein Freibeuter, wie Störtebeker war legal, wenn er eine staatliche Legitimation hatte, bestimmte Schiffe zu kapern. Diebstahl, Raub und Mord waren dabei keine Delikte, jedenfalls nicht in den Häfen und Gebieten der Auftraggeber. Hatte er dieses Papier nicht, galt er als Pirat und musste bei Gefangennahme um sein Leben fürchten. Unter Gleichgesinnten galt ein Pirat als Kämpfer und bei Tod als Märtyrer für den Gedanken der Gleichheit und Gerechtigkeit. Beute wurde gerecht geteilt und es galt der Grundsatz: „Gottes Freund und der ganzen Welt Feind!“
Jetzt müsste es bei Interessierten von Euch ganz fest in den Köpfen klingeln. Kommen diese Mechanismen vielleicht bekannt vor? Haben sie mit Sicherheit nichts mit Ost und West zu tun! Aber wie damit umgehen?

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