Spaßfaktor Klimaschutz – Klimaschutzagentur war bei Rallye dabei

"Emotion ohne Emission" - war das Motto der 3. eCrossGermany, eine Rallye für elektrisch angetriebene Fahrzeuge von Bielefeld nach Aachen. Erstmalig nahm auch ein Team der Klimaschutzagentur der EKvW teil. Die Präses stellte ihren Dienstwagen, einen BMW i3, dafür zur Verfügung. Der Kontakt zu Jens Ohlemeyer, Organisator der Rallye, kam auf dem Weite-wirkt-Festival in Halle zustande. Hier hatte das IKG ein "Klimazelt" organisiert hat und Jens Ohlemeyer seine Aktivitäten als Geschäftsführer der "Klimawoche Bielefeld" vorgestellt.
Die 50 Teams der Rallye starteten am ersten Freitag im September an der Fachhochschule in Bielefeld und beendeten den ersten Tag in Düsseldorf. Unterwegs mussten "Sonderprüfungen" absolviert werden, wie zum Beispiel auf dem Flughafen in Oerlinghausen oder im Rahmen der Messe "Fair Friends" in Dortmund. Dabei mussten Fragen zur e-Mobilität beantwortet oder die Geschicklichkeit mit dem Auto unter Beweis gestellt werden. Das Team des IKG beendete diesen ersten Wertungstag als 15. - immerhin noch vor Jutta Kleinschmidt, der Siegerin der Rallye Paris-Dakar. Im Vordergrund stand allerdings nicht der Wettbewerb, sondern der Austausch und die Werbung für eine emissionsfreie Mobilität.

In Düsseldorf präsentierte sich der Rallye-Tross im Rahmen einer großen e-Mobilitätsausstellung am Rheinufer. Am Samstag ging die Fahrt bei strahlendem Sonnenschein weiter durch das Bergische Land. Die Rallye endete am Sonntag in Aachen, leider ohne eine Platzierung für das Klimaschutzteams unter den ersten drei. Getreu dem Motto „Emotion ohne Emission" hat das aber dem Spaß keinen Abbruch getan.

Die Rallye war eine gute und "missionarische" Gelegenheit, das Engagement der Ev. Kirche von Westfalen für die Schöpfung und den Klimaschutz öffentlich zu machen. Viele Gespräche über die Verantwortung von Christen für die Bewahrung der Schöpfung im Verlauf der drei Tage zeugen davon. Deutlich wurde aber auch, dass e-KFZ nur ein Baustein ist für eine neue und emissionsärmere Form von Mobilität. Besonders die Ladeinfrastruktur, die bei der Vielzahl der Fahrzeuge häufiger ins Stocken geriet, ist noch eine Schwachstelle.

Klimaschutzagentur zu Gast im Schloss Bellevue

Vom 07.-08. Juni 2016 lädt Bundespräsident Joachim Gauck zusammen mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur Woche der Umwelt in den Park von Schloss Bellevue ein. 
Die Klimaschutzagentur EKvW, zentrale Servicestelle für den Klimaschutz in der Evangelischen Kirche von Westfalen wird dabei sein und die Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen innerhalb der Kirche präsentieren.
Die Klimaschutzagentur stellt sich gemeinsam mit Akteuren aus Landeskirchen und Bistümern im Fachforum "Umwelt- und Klimaschutz aktiv in den Kirchen gestalten" vor, das vom Projektbüro Klimaschutz der EKD organisiert und moderiert wird. Die Verantwortlichen werden der Frage nachgehen, wie Umwelt- und Klimaschutz aktiv in den Kirchen gestaltet werden kann. Als Beispiel einer erfolgreichen breitenwirksamen Kampagne wird Sabine Jellinghaus, Leiterin der Klimaschutzagentur EKvW, die Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit vorstellen. "Unser Klimafasten ist ein Erfolgsmodell, das Klimaschutz mit der christlichen Tradition des Fastens vor Ostern verbindet. Denn Jede und Jeder von uns hat die Möglichkeit, im Kleinen wie im Großen, alleine oder in der Kirchengemeinde, das eigene Leben klimafreundlicher zu gestalten."
In dem Fachforum werden neben der EKvW auch die Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, das Bistum Hildesheim, das Erzbistum Köln sowie die Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg über ihre konkreten Erfahrungen berichten.