Ziel des Projekts "Der Grüne Hahn" in der Westfälischen Kirche ist es, das Umweltengagement von Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen  systematisch weiter zu entwickeln und in Zeiten kirchlichen Umbruchs mit anderen Entwicklungszielen zu verknüpfen, z. B. mit einer drastischen Betriebskostensenkung oder einer Organisationsentwicklung.

Update zum Kirchlichen Umweltmanagement

09.03.2019
In diesem Jahr wird der Grüne Hahn in Westfalen 15 Jahre alt und sein Anliegen, kirchliche Beiträge zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten, ist aktueller denn je. Die Veranstaltung dient dem Erfahrungsaustausch untereinander und soll so zur Vernetzung der Akteure beitragen.
Zudem gibt es Neuigkeiten: Bereits 2017 ist die EMAS-Verordnung novelliert worden und mittlerweile müssen auch Kirchengemeinden und kirchl. Einrichtungen die neuen Anforderungen berücksichtigen. Hier spielen Begriffe wie „Kontextanalyse“, "Identifikation der Anspruchsgruppen" und "Chancen- und Risikobewertung" eine Rolle. Diesen und weiteren Themen widmet sich das Seminar und gibt darüberhinaus konkrete Tipps und Anregungen für die Arbeitsfelder Energiecontrolling, nachhaltige Mobilität und Umweltmanagement auf kirchlichen Friedhöfen.

Das ausführliche Programm

Anmeldung:
Der Grüne Hahn, Projektbüro
Limperstr. 15, 45657 Recklinghausen
Tel.: 02361/206-205, Fax: 02361/206-227
E-Mail: hhoerner@kk-ekvw.de

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Der Grüne Hahn von der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet

Evangelisches Umweltmanagementsystem ist vorbildliches Projekt für den Klimaschutz

Dortmund. Der Grüne Hahn, das Umweltmanagementsystem der evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen, ist von der KlimaExpo.NRW als vorbildliches Projekt für den Klimaschutz ausgewählt worden. Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, überreichte die Urkunde am Freitag (4.3.) in Dortmund.

120 Kirchengemeinden in ganz Nordrhein-Westfalen nehmen an dem Programm teil. „Sie schlagen die Brücke vom Reden zum konkreten Handeln und sparen gemeinsam jährlich mehr als 2500 Tonnen CO2 ein“, sagte Klaus Breyer vom Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Beim Grünen Hahn legen die Kirchengemeinden auf der Grundlage einer Umweltbestandsaufnahme Ziele und Maßnahmen für ihr eigenes Managementsystem fest, das den Umweltschutz in ihrer Gemeinde verbessern soll. Nach der Einführung und Erprobung des Systems stellt die Gemeinde in einem öffentlichen Rechenschaftsbericht (Umwelterklärung) dar, welche Verbesserungen bereits erreicht werden konnten. Die Gemeinden haben anschließend die Möglichkeit, sich nach der europäischen Umwelt-Audit-Verordnung (EMAS II) zertifizieren zu lassen. Bei ihrer Arbeit werden die Verantwortlichen in den Gemeinden durch die westfälische und rheinische Landeskirche mit Beratung, Workshops und Tagungen unterstützt.

Die KlimaExpo.NRW ist eine Initiative der nordrhein-westfälischen Landesregierung, die erfolgreiche Projekte zum Umweltschutz der breiten Öffentlichkeit verständlich macht.