Im Zeichen des Klimawandels entsteht eine neue Wertedebatte. Der Übergang vom Zeitalter des (scheinbar) grenzenlosen Wachstums zu einer umwelt- und sozialverträglichen Weltwirtschaft zwingt zur kritischen Auseinandersetzung mit den Werten, die unseren Lebensstil, unsere Wirtschaft, Politik und  Gesellschaft bisher prägten. Kirche wird diese Wertedebatte jedoch nur konstruktiv führen können, wenn sie sich in ihrem eigenen Bereich der Herausforderung Klimaschutz ganz praktisch stellt, vor der eigenen Tür kehrt  und damit zu einem Ort der Hoffnung wird. 

Ziel des Projekts "Der Grüne Hahn" in der Westfälischen Kirche ist es, das Umweltengagement von Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen  systematisch weiter zu entwickeln und in Zeiten kirchlichen Umbruchs mit anderen Entwicklungszielen zu verknüpfen, z. B. mit einer drastischen Betriebskostensenkung oder einer Organisationsentwicklung.


Mittlerweile haben über 100 Kirchengemeinden, kirchliche Verwaltungen und Tagungsstätten das System mit Erfolg eingeführt.


Beim Umweltmanagement ist jede/jeder Einzelne eingeladen, sich zu beteiligen.

Seine/ihre Talente, sein/ihr Wissen und Können sind gefragt. Außenstehende werden angesprochen und arbeiten mit. In Teamarbeit werden Projekte geplant und umgesetzt. In moderne Formen gegossen entsteht das, was Paulus mit dem Bild des "Organismus" gemeint hat, des einen Leibes und der vielen Glieder. Hier kann eine neue "Gemeindekultur" erprobt werden, die richtungweisend sein kann für einen erfolgreichen Gemeindeaufbau auch in anderen Bereichen.


Umweltmanagement ist
daher nicht nur ein Beitrag für eine umweltgerechtere Zukunft, sondern auch ein Schritt zu einer Kirche bzw. Kirchengemeinde mit Zukunft.

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