Klima-Allianz Deutschland

Angesichts der immensen Herausforderung, die der Klimawandel für Natur und Gesellschaft darstellt, haben sich über 110 Organisationen zu einem Bündnis zusammengeschlossen: der Klima-Allianz Deutschland. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dass jetzt politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine drastische Senkung der Treibhausgase in Deutschland bewirken. Die klima-allianz deutschland thematisiert Mängel in der deutschen Klima- und Energiepolitik. Sie hat sich 2007 gegründet, um als breites Bündnis ein Gegengewicht zu Profit- und Machtinteressen vieler Akteure aus Wirtschaft und Politik zu bilden und durch öffentlichen Druck dazu beizutragen, Blockaden in der Klimapolitik zu überwinden. Sie bringt Menschen zu gemeinsamen Aktionen zusammen und macht damit deutlich, dass Klimaschutz ein Anliegen aus der Mitte der Gesellschaft ist.

Die Ev. Kirche von Westfalen ist Gründungsmitglied der Klima-Allianz Deutschland und engagiert sich aktiv in der Klima-Allianz Deutschland sowie in der Klima-Allianz NRW.

 

 

Klimaschutzplan 2050 - Zivilgesellschaft fordert Nachschärfung der nationalen Klimaziele

Große Verbände-Allianz fordert ambitionierten Klimaschutzplan 2050
- Gemeinsame Presseerklärung -
In einem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung fordert eine große Verbände-Allianz die Bundesregierung auf, den Klimaschutzplan ambitioniert auszugestalten und an den in Paris beschlossenen Zielen auszurichten. Anlass ist der Abschluss eines breiten Beteiligungsprozesses, in dem Verbände, Kommunen und Bundesländer Politikvorschläge für den Klimaschutzplan eingereicht haben.  Am morgigen Samstag wird der Maßnahmenkatalog offiziell an Bundumweltministerin Barbara Hendricks übergeben. In Paris habe sich die Bundesregierung erfolgreich für ein ehrgeiziges Erderwärmungslimit von "deutlich" unter 2 Grad Celsius, möglichst sogar 1,5 Grad Celsius eingesetzt. Dem müsse sie jetzt Taten folgen lassen, heißt es in dem Brief, der von 26 Verbänden unterzeichnet wurde.

 

 

Auf der 20. UN-Klimakonferenz in Lima sollte im Dezember 2014 ein Fahrplan für die Klimakonferenz in Paris 2015 entwickelt werden. Klima-Allianz-Mitglieder zeigen sich allerdings Enttäuscht von den Ergebnissen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Klimaschutz-Aktionsprogramm muss Kohlestrom bremsen

In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel und Vizekanzler Gabriel fordert die Klima-Allianz Deutschland die Bundesregierung auf, am 03.12. ein Klimaschutz-Aktionsprogramm zu beschließen das seinen Namen verdient. Um das Ziel einer THG-Reduktion von 40 Prozent bis 2020 noch erreichen zu können müssten die Emissionen aus Kohlekraftwerken deutlich zurückgehen, so der Brief der Klima-Allianz.Die Klima-Allianz begrüßt, dass die Bundesregierung erste Schritte einleitet und die ungebremste Verstromung der Kohle als Problem erkannt hat. Die jetzt vorgeschlagene Reduktion von 22 Mio. Tonnen CO2 bis 2020 könne die Lücke zum 40-Prozent-Ziel jedoch nicht schließen, so die Klima-Allianz. Insgesamt müssten mindestens 50 Mio. Tonnen CO2-Reduktion - zusätzlich zu den schon beschlossenen Maßnahmen - von der Stromwirtschaft erbracht werden.Die steigenden Emissionen aus dem fossilen Kraftwerkspark sind neben sträflich vernachlässigten Instrumenten bei der Energieeffizienz der Hauptgrund für die große Lücke zum Klimaschutzziel 2020. Die Klima-Allianz erwartet von der Bundesregierung einen belastbaren und nachvollziehbaren Plan, wie diese Lücke geschlossen werden kann. Glaubwürdig ist der Plan nur, wenn er Finanzierung für Energieeffizienz und gesetzliche Regeln für Kohlestrom vorsieht.Zu Beginn der Klimaverhandlungen in Lima und ein Jahr vor den entscheidenden Verhandlungen um ein globales Klimaabkommen in Paris, erinnert die Klima-Allianz in ihrem Brief an die Verantwortung Deutschlands. Solide Instrumente zur Erreichung der Klimaschutzziele bis 2020 sind Voraussetzung für die politische Glaubwürdigkeit bei den internationalen Verhandlungen.

Offener Brief zum Klimaschutzaktionsprogramm

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Kampagne "KfW kohlefrei!"

Die Europäische Koordinierung der Anti-Kohle-Kampagne hat im Sommer 2013 die neue Kampagne „KfW kohlefrei!“ gestartet.

Die Kampagne setzt sich für den Ausstieg der KfW-Bankengruppe (Kreditanstalt für Wiederaufbau) aus der weltweiten Finanzierung von Kohleprojekten ein. Dabei arbeitet die klima-allianz eng  mit Organisationen aus den betroffenen Ländern zusammen. Dazu gehören: WWF Griechenland, CEE Bankwatch, CEKOR (Serbien) und  KOSID (Kosovo). In Deutschland ist urgewald ,Mitgliedsorganisation der klima-allianz, an der Kampagnenplanung beteiligt.

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Die Energiewende ist mehr als eine Preisdebatte! So können wir das Gemeinschaftswerk sozial gestalten

Die Energiewende ist ein solidarisches Gemeinschaftsprojekt und der zentrale Garant einer in Zukunft bezahlbaren Energieversorgung und sie ist Deutschlands wichtigster Beitrag zum Klimaschutz und damit zu mehr globaler Gerechtigkeit.

Von einer erfolgreichen Energiewende und der Eindämmung nicht mehr beherrschbarer Folgen des Klimawandels, profitieren auch und gerade ärmere Menschen in den Ländern des globalen Südens. Das internationale Interesse an der Energiewende in Deutschland ist groß. Der erste Schritt, der technologische und wirtschaftliche Durchbruch für eine breite Markteinführung der Erneuerbaren Energien, ist mit dem EEG bereits erfolgreich gelungen und hat darüber hinaus weltweit Nachahmer gefunden. Den nun begonnenen Umbau sozial gerecht zu gestalten, ist eine nicht weniger wichtige Voraussetzung für ein zukunftsfähiges Energiesystem.

Lesen Sie hierzu das Positionspapier.

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Forderungen der klima-allianz an die Wahlprogramme der Parteien

Ambitionierte Klimapolitik ist mehr als die derzeit diskutierte Energiewende! - Lesen Sie hier die konkreten Forderungen der klima-allianz an die Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl 2013.

Die EEG-Umlage muss auf mehr Schultern verteilt werden

Anlässlich der Erhöhung der EEG-Umlage für 2013  fordert Prof. Diefenbacher, ehrenamtlich Beauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für Umweltfragen, das Ende von unnötigen Ausnahmeregelungen für Unternehmen ohne internationalen Wettbewerbsdruck.

Er weist darauf hin, dass dringend transparent gemacht werden muss, wie sich die Strompreise zusammensetzen und wie hier Gewinne entstehen. Uwe Nestle, Vorstandsmitglied des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, führt aus, wie die EEG-Umlage stabil bzw. sogar gesenkt werden kann.

Lesen Sie hier die komplette Pressemitteilung der klima-allianz vom 15.10.2012.

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Dazu erklärt Daniela Setton, Leiterin der Anti-Kohle-Kampagne der klima-allianz: „Die Energiewende wird nur ohne neue Kohlekraftwerke gelingen.“  Je erfolgreicher der Ausbau der Erneuerbaren Energien sei, desto geringer werde der Bedarf an der Kohleverstromung. „Die Menschen haben das längst erkannt und deshalb ist der Protest gegen neue Kohle­kraft­werke in Deutschland auch so stark. Überall dort, wo das Engagement für Klimaschutz und Energiewende für wichtig genommen wird, haben neue klimaschädliche Kohlekraftwerke keinen Platz.“ betont Setton. 

Alle Aktionen online unter www.klima-bewegen.de

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klima-allianz deutschland präsentiert Bilanz zum Jahrestag der Energiewende-Gesetze

Ein Jahr nach den Bundestagsbeschlüssen zur Energiewende zieht das breite gesellschaftliche Bündnis der klima-allianz deutschland Bilanz: Auf 32 Seiten bietet die Publikation einen Kompass und umfassenden Wegweiser durch das Dickicht der verabschiedeten Gesetze, schaut kritisch auf den Stand ihrer Umsetzung und skizziert die notwendigen Schritte für das nächste Jahr.

Pfarrer Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft und Sprecher der klima-allianz erklärt: „Wichtig ist nun, dass die Energiewende zum gesamtgesellschaftlichen Projekt wird.“ Die Pläne der Landesregierung in NRW zeigen, wie ein Klimaschutzgesetz auf Länderebene mit einem ambitionierten Beteiligungskonzept aussehen kann. „Der Erfolg der Energiewende hängt aber davon ab, dass der Umbau sozial gerecht gestaltet wird. Auch einkommensschwache Bevölkerungsgruppen müssen von den Maßnahmen des Klimaschutzes - wie Gebäudesanierungen und der Nutzung energieeffizienter Geräte - profitieren können. Bei steigenden Energie- und Mietkosten müssen soziale Härten unbedingt vermieden werden.“

Der Jahresbericht zum Energiewende-Gesetzespaket „Abschalten allein genügt nicht. Wer aussteigt, muss auch richtig einsteigen!“ ist abrufbar und bestellbar unter:

www.klima-allianz.de/energiewendebilanz

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