Land ist Leben in Nord und Süd

Mit dem Projekt „Land ist Leben in Nord und Süd - global nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungswende“, wird das Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW in Kooperation mit der Evangelischen Jugendbildungsstätte Nordwalde einen weiteren Beitrag zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele leisten, hier vor Ort im Münsterland und mit Partner*innen in Simbabwe und Namibia.

Elemente des Projekts

Das Projekt umfasst die Themen:

  • Regionale Produktion
  • Wertschöpfung
  • Bildung und Umweltkommunikation
  • Solidarität in Nord und Süd.

Kreislaufwirtschaft

Vielfalt in bäuerlichen Betrieben – alternative Lebensmittelproduktion
Kreislaufwirtschaft und Vielfalt in bäuerlichen Betrieben und alternative Lebensmittelproduktion werden gestärkt.
Das Wissen über die regionale, saisonale Lebensmittelproduktion und deren Bedeutung im Kontext der weltweiten Ernährungssicherung ist verbessert und die Kaufbereitschaft für regional erzeugte, qualitätsvolle Produkte wird gestärkt.
Das soziale Klima und die Kommunikation zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen (Landwirt*innen, Neubürger*innen, Vereinen, Umweltverbänden und Altbürger*innen) in der Projektregion wird durch eine friedliche Dialogkultur positiv verändert.

Regionale Wertschöpfungsräume

Regionale Wertschöpfungräume werden gestärkt

  • Produzenten*innen, Verarbeiter*innen und Vermarkter*innen (Lebensmitteleinzelhändler*innen) haben Konzepte zur Verbesserung von Wertschöpfungsketten durch Informations– und Beratungsveranstaltungen kennengelernt.
  • Organisationen, die im Bereich der regionalen Wertschöpfung und Nahversorgung aktiv sind, wie z.B. Regionalwertaktiengesellschaften Ernährungsräte und andere, werden zu Informationsveranstaltungen und Erfahrungsaustausch eingeladen und werden zukünftige Partner der Plattform und ihrer Mitglieder.
  • Kirchengemeinden konsumieren auf Freizeiten, Gemeindefesten und Sitzungen regionale Lebensmittel.


Bildung und Umweltkommunikation

  • Seminare, Bildungsveranstaltungen und Exkursionen tragen dazu bei, das Wissen und das Bewusstsein bei Jugendlichen und Multiplikator*innen für die Notwendigkeit eines persönlichen nachhaltigen Konsum- und Lebensstiles zu stärken.
  • Die Jugendlichen sind Multiplikator*innen und „Role Models“ und leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung und Erreichung der Klimaziele in Kirche und Gesellschaft.

Globales Lernen und Solidarität mit den Partner*innen im globalen Süden

  • Das globale Lernen und der Erfahrungsaustausch zwischen Nord und Süd ist gestärkt, indem insbesondere in Simbabwe und Namibia Projekte zur Ernährungs- und Einkommenssicherung gemeinsam mit kirchlichen Partner*innen geplant und weiterentwickelt werden. Ein Austauschprogramm wird etabliert.
  • Diese Projekte tragen zur Verbesserung der Lebenssituation der Zielgruppen in den Projektregionen durch Ausbildung im Bereich Gartenbau, Kapazitätsentwicklung, Verbesserung der Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln und einer ausgeglichenen Diät bei.

 

 

Allgemeine Projektinformationen

Kooperationspartner
Verein für Evangelische Jugendpflege e.V., Träger der Ev. Jugendbildungsstätte Nordwalde, Bispingallee 15, 48356 Nordwalde
www.jubi-nordwalde.de

Projektträger
Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG), Iserlohner Straße 25, 58239 Schwerte
www.institutfuerkircheundgesellschaft.de

Projektkoordination:
Dirk Hillerkus

Projektpartner

  • Amt für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen
  • Deutsch-Simbabwische Gesellschaft
  • Amt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit Kreis Steinfurt
  • NABU- Kreisverband Steinfurt
  • Katholische Landvolk Bewegung
  • Regionalbewegung NRW
  • Wie wollen wir Leben e.V.
  • Amt für Wirtschaftsförderung Kreis Steinfurt
  • Amt für Mission Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der EKvW
  • Direkthof Beckmann - Steinfurt
  • Evang. Jugendarbeit im Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken


Förderer
Evangelische Kirche von Westfalen - Leitungsebene Ökumene
www.evangelisch-in-westfalen.de

Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW
www.stiftungumweltundentwicklung.de