Umweltbeauftragte informieren sich über E-Mobil

Präses punktet mit neuem Dienstfahrzeug

Die Umweltbeauftragten der Kirchenkreise in der EKvW informierten sich bei ihrem Treffen in Bielefeld am 25.09.2015 über das neue Elektro-Dienstfahrzeug der Präses Annette Kurschus.
Pierre Küven, der Fahrer der Präses, stellte den BMW i3 vor und berichtete von seinen Erfahrungen mit dem elektrisch betriebenen Fahrzeug. Die Präses nutzt es regelmäßig für die Fahrten in der Region Bielefeld. Mittlerweile ist auch eine Ladestation in Haus Villigst eingerichtet, so dass auch diese Strecke möglich ist.
Das Landeskirchenamt verfügt über eine eigene Photovoltaikanlage. Die Klimabilanz des Landeskirchenamtes konnte damit im Bereich Mobilität verbessert werden.
Verwaltungsdirektor Bernhard  Wulf ergänzte, dass die EKvW neben der EKiR zur Zeit die einzige Landeskirche ist, die ein E-Mobil im Fuhrpark hat. Damit stehen beide Kirchen ganz oben im Umwelt-Ranking der Bistümer und Landeskirchen der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Das wird in der Öffentlichkeit auch sehr positiv wahrgenommen. Das Fahrzeug der Präses ist eines von vielen Bausteinen  im Klimaschutzkonzept der Landeskirche.
Auf ihrer Konferenz diskutierten die Umweltbeauftragten auch, wie E-Mobilität in ein integriertes Mobilitätskonzept für die Kirche eingefügt werden kann. Erste Ideen für ein westfälisches "Kirchenrad" wurden ausgetauscht.

 

 

Kirchliches Mobilitätsportal als Werkstatt N-Projekt ausgezeichnet

Schwerte, 13.1.2015.
Veränderung beginnt im Kopf – mit guten Ideen! Damit es nicht bei Ideen bleibt, stellte die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) auf einer Projektinternetseite erprobte Beispiele für eine nachhaltige Mobilität zur Verfügung und rief bundesweit in der Zeit der "Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit" im Juni 2014 zu Aktivitäten im Bereich einer nachhaltigen Mobilität auf.
Jetzt hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung das kirchliche Mobilitätsportal bewertet und verleiht ihm das Siegel „Werkstatt N-Projekt 2015“ - ein Qualitätssiegel, das Ideen und Initiativen auszeichnet, die den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft weisen.
Die Initiative will Kirchengemeinden auch über den Aktionszeitraum hinaus dazu ermutigen, vernünftige Lösungen für ihre Mobilitätsbedürfnisse zu entdecken. So wird sich die AGU 2015 auf dem Kirchentag in Stuttgart mit kreativen Ideen für eine „Mobilität der Zukunft“ präsentieren.
 

Nachhaltige Mobilität in der Kirchengemeinde

Vollsperrung der A40 im Rahmen von "RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas" (Foto: Gudrun Kordecki)

Nachhaltig – geht das überhaupt noch… mit ca. 80 Mio. Menschen in Deutschland, mit über 7 Mrd. Menschen auf der Erde? Reicht das Geschenk der Schöpfung mit all den dazu gehörenden Ressourcen aus, um so viele Menschen versorgen zu können? Eindeutig ja, aber…es kommt darauf an, welche Bedürfnisse die Menschen auf welche Art und Weise befriedigen.

Die Möglichkeiten zu vieler Menschen sind zu groß als dass die Bedürfnisse besonders reicher Menschen ohne Schaden für andere oder für die Schöpfung realisiert werden könnten. Unsere Vernunft ist herausgefordert, kritisch zu fragen, was uns selbst wirklich dient und gleichzeitig anderen oder der Schöpfung nicht schadet. Das wäre dann ein gutes Maß für Nachhaltigkeit. Leider leichter gesagt als getan. Mit der Initiative "Nachhaltige Mobilität" wollen wir Kirchengemeinden ermutigen, vernünftige Lösungen für die Befriedigung unserer Mobilitätsbedürfnisse zu entdecken.

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Prima Klima

Interview mit Dorothee Albrecht zum Klimaschutz in der Evangelischen Kirche von Westfalen
Radiobeitrag Kirche in WDR 2 am 15. April 2014

Es wurde mal wieder eng. Gestern Morgen beim Frühstück. Schnell noch das Brot schmieren, Jacken an, Schuhe und ab im Laufschritt - ins Auto. "Warum gehen wir nicht zu Fuß?", fragt meine Tochter, "weil wir zu spät sind", sage ich. Nach zwei, dreihundert Metern stehen wir. In einer Autoschlange vor der Kita. Auch in den anderen Autos Muttis und Vatis, die gestresst auf die Uhr schauen. Draußen die Schwaden aus Abgasen, drinnen quengelnde Kinder. Was für ein Wahnsinn!

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Initiative "Nachhaltige Mobilität der Ev. Kirchen in Deutschland" - AGU startet Projektseite

Projektbeispiele für eine nachhaltigere Mobilität stellt die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (AGU) auf einer neuen Projektseite zur Verfügung. 

Auf www.ekd.de/agu/mobilitaet lassen sich aufgeschlüsselt nach Zielgruppe, Verkehrsmittel und Aktion passende Anregungen für eigene Projekte finden. Die Beispiele zeigen konkrete Möglichkeiten auf, wie Kirchengemeinden, aber auch jeder einzelne im Alltag einen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität leisten können.