Ökofaire Beschaffung – ein europäischer, dynamischer Prozess

Das Zeitalter des scheinbar grenzenlosen Wachstums geht über in Diskussionen einer umwelt- und sozialverträglichen Weltwirtschaft. Das zwingt uns zu einer kritischen Reflexion unserer Konsum- und Lebensstile. Krisen auf der Welt nehmen zu. Wir müssen bestehendes Verhalten, Strukturen und Abläufe überdenken, wollen wir die globalen und individuellen negativen Folgen vermindern. Dabei ist ökofaire Beschaffung eine zielgerichtete Methode nachhaltige Veränderungen herbeizuführen.

„Die Verantwortung für die Schöpfung ist unaufgebbares Thema der Kirche in all ihren Handlungsfeldern“ (Landessynode der Ev. Kirche von Westfalen, 1986).

Diese Maßgabe umfasst auch die ökofaire Beschaffung. Damit ist der Ansatz verbunden, mit kirchlichem Einkaufsverhalten dazu beizutragen, ökologischen, fairen und sozialen Standards zu mehr Marktanteilen in der Weltwirtschaft zu verhelfen. Handelsmärkte können auf diesem Weg direkt beeinflusst werden. Die Marktmacht der Kirchen wird zur Ausgestaltung von Nachhaltigkeit eingesetzt.

Wertorientierte Beschaffung ist europaweit zu einem dynamischen Prozess geworden. Zunehmend arbeiten Zivilgesellschaft, Kirchen und Kommunen zusammen, um die Potentiale zu einer gesellschaftlichen Bewegung zu formen.

  

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