Ökofaire Beschaffung

Der Begriff steht für den Einkauf auf der Grundlage von ökologischen und sozialen Kriterien im Sinne des Fairen Handels. Inhaltlich ist damit der Ansatz verbunden, mit Hilfe des Einkaufs entlang ökologischer und sozialer Kriterien die entsprechende Nachfrage zu steigern und Märkte direkt zu beeinflussen, so dass ökofaire Produkte Marktanteile erobern.
Mit unserem eigenen Einkaufsverhalten können wir dazu beitragen, das Klima zu schützen, die (Um-)Welt zu verbessern und Menschen ein gerechtes Einkommen zu ermöglichen.  Für uns als kirchliche Einrichtung ist es ein Unterschied, ob wir grünen Strom oder Strom aus Kernkraftwerken beziehen. Wir bevorzugen Recyclingpapier anstelle von Papier, für das Wälder frisch abgeholzt wurden. Wir trinken Kaffee, der aus fairem Handel bezogen wird.
Bei jedem Einkauf entscheiden wir durch die Auswahl der Produkte und ihre Menge, wie unsere Welt und das Leben in ihr zukünftig aussehen wird. Unser Geldbeutel bestimmt die Welt mit: Ob weitere Kohlekraftwerke entstehen oder Windräder, Wälder abgeholzt oder erhalten werden, ob Familien in Deutschland oder anderswo auf der Erde ihren Kindern eine Perspektive bieten können und in Entwicklungsländern Schulen gebaut werden oder nicht. Wer einkauft, entscheidet.

Kontakt

Koordinationsbüro:
Claudia Mahneke
02304/755 338
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