Lichtstrahlen im Wald

Dem Menschen ist die Verantwortung für die Schöpfung übergeben. Ohne Gottes Beistand und Erhaltungswillen wird er allerdings dieser Verantwortung nicht gerecht werden können. Seine ganze Schöpfung – jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze – erzählt von seiner Größe. Gott ist in aller Kreatur, ohne in ihr aufzugehen.

„In den Schöpfungserzählungen wird uns eine Wirklichkeit zugesprochen, die aus der Welt, wie wir sie sehen, nicht abzuleiten ist“ (Klara Butting)

Nachhaltige Entwicklung ist auf ein spirituelles Fundament angewiesen, auf die immer wieder neue Vergewisserung der Hoffnung, dass nichts so sein muss, wie es ist, weil das, was ist, nicht alles ist. Diese Hoffnung der jüdisch-christlichen Tradition verbindet sich mit dem tiefen Wissen auch anderer Religionen um die Verbundenheit und gegenseitige Abhängigkeit alles Geschaffenen.

Schöpfungsspiritualität bedeutet, gemeinsam wieder Rücksicht, Achtsamkeit, Behutsamkeit und Empathie für alles Geschaffene einzuüben. Genussfähigkeit und Glück sind auch Folgen von freiwilliger Selbstbeschränkung. 

Wir bieten

  • Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen zur Schöpfungsspiritualität
  • Biographisches Arbeiten zur eigenen (Schöpfungs-) Spiritualität mit Mitteln des Bibliodramas oder des Biographischen Erzählens
  • Erlebnispädagogische Erfahrungen in der Natur
  • Fortbildungen

 

 

Schöpfungszeit

Fenster im Kreuzgang

Seit 2010 feiern die christlichen Kirche europaweit am ersten Freitag im September einen „Tag der Schöpfung“. Die Zeit vom 1. September bis zum 4. Oktober ist als Schöpfungszeit ausgerufen, um sich mit Aktionen, Projekten, Gottesdiensten und Gebeten am Schutz der Schöpfung zu beteiligen und für einen nachhaltigen Lebensstil zu werben.

Anregungen für die Gemeindearbeit und Gottesdienste zum Tag der Schöpfung gibt es hier.

Weitere nützliche Links: 

www.schoepfungsspiritualitaet.de
www.natur-und-spiritualitaet.de
www.nachhaltig-predigen.de

Kontakt

Pfarrer Volker Rotthauwe
Fon 02304-755 336

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