Schöpfungszeit

Seit 2010 feiern die christlichen Kirche europaweit am ersten Freitag im September einen „Tag der Schöpfung“. Die Zeit vom 1. September bis zum 4. Oktober ist als Schöpfungszeit ausgerufen, um sich mit Aktionen, Projekten, Gottesdiensten und Gebeten am Schutz der Schöpfung zu beteiligen und für einen nachhaltigen Lebensstil zu werben.

 

 

 

Schöpfungsfest im Kirchenjahr angekommen

In der Broschüre zum Kirchenjahr der EKD wird auch auf das Schöpfungsfest, bestehend aus dem Schöpfungstag und der Schöpfungszeit, hingewiesen. 

Zitat: "Der neue Feiertag hat aber auch Brücken zu anderen Kirchen gebaut: Die dritte Europäische Ökumenische Versammlung der Kirchen (Sibiu 2007) hat die Schöpfungszeit ausgerufen. Die Versammlung ermutigte ihre Mitglieder dazu, sich auf ihre Verantwortung für Gottes Schöpfung zu besinnen, und den Zeitraum zwischen dem 1. September und dem 4. ­Oktober dem Gebet für die Bewahrung der Schöpfung zu widmen.
Beim zweiten Ökumenischen Kirchentag (München 2010) proklamierte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Landesbischof Friedrich Weber, im Namen der ACK den ersten Freitag im September als Schöpfungstag. Seitdem spielt die ACK auf Bundes-, Regional- und Lokalebene eine zentrale Rolle bei der ökumenischen Gestaltung dieser Feier. 2015 hat auch Papst Franziskus den 1. September als jährlichen Gebetstag für die Schöpfung in den liturgischen Kalender der Römisch-Katholischen Kirche eingeführt.

Grüße aus dem Kirchenjahr. Kirchliche Feiertage als kultureller Reichtum

Schöpfungszeit 2017

31.08.2017
Heute wurde die gemeinsame Erklärung von KEK, CCEE und ECEN zur Zeit der Schöpfung 2017 mit dem Titel "Zeit der Schöpfung: Zeit des Gebets für die Welt und die Umwelt" veröffentlicht.

Das Gottesdienst- und Materialheft zum ökumenischen Tag der Schöpfung 2017 "So weit Himmel und Erde ist" finden Sie hier.

 

"Es kommt niemals ein Pilger nach Hause ohne ein Vorurteil weniger und eine neue Idee mehr zu haben." Thomas Mann

Unter diesem Motto startet der 2. Klimapilgerweg am Reformationsort Wartburg und führt über 16 Stationen zur UN-Weltklimakonferenz in Bonn.

Mehr Informationen erhalten Sie hier:

Den Flyer finden Sie hier:

 

 

Projekt "Schöpfung"

Von November 2015 bis Dezember 2016 haben wir das Projekt "Schöpfung" durchgeführt. Dem Menschen ist die Verantwortung für die Schöpfung übergeben. Ohne Gottes Beistand und Erhaltungswillen wird er allerdings dieser Verantwortung nicht gerecht werden können. Seine ganze Schöpfung – jeder Mensch, jedes Tier, jede Pflanze – erzählt von seiner Größe. Gott ist in aller Kreatur, ohne in ihr aufzugehen.

„In den Schöpfungserzählungen wird uns eine Wirklichkeit zugesprochen, die aus der Welt, wie wir sie sehen, nicht abzuleiten ist“ (Klara Butting)

Nachhaltige Entwicklung ist auf ein spirituelles Fundament angewiesen, auf die immer wieder neue Vergewisserung der Hoffnung, dass nichts so sein muss, wie es ist, weil das, was ist, nicht alles ist. Diese Hoffnung der jüdisch-christlichen Tradition verbindet sich mit dem tiefen Wissen auch anderer Religionen um die Verbundenheit und gegenseitige Abhängigkeit alles Geschaffenen.

Schöpfungsspiritualität bedeutet, gemeinsam wieder Rücksicht, Achtsamkeit, Behutsamkeit und Empathie für alles Geschaffene einzuüben. Genussfähigkeit und Glück sind auch Folgen von freiwilliger Selbstbeschränkung. 

Wir bieten

  • Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen zur Schöpfungsspiritualität
  • Biographisches Arbeiten zur eigenen (Schöpfungs-) Spiritualität mit Mitteln des Bibliodramas oder des Biographischen Erzählens
  • Erlebnispädagogische Erfahrungen in der Natur
  • Fortbildungen