Die Verantwortung für die Schöpfung ist unaufgebbares Thema der Kirche in all ihren Handlungsfeldern und Teil des gesellschaftspolitischen Auftrags unserer Kirche. 
Erklärung der Westfälischen Landessynode 1986

Der Fachbereich III Nachhaltige Entwicklung ist die zentrale Anlaufstelle für alle Anfragen zu Umweltproblemen und ökologischen Themen in der EKvW. Wir unterstützen die Arbeit der Umweltbeauftragten und Umweltberaterinnen und -berater in Kirchenkreisen und Gemeinden und arbeiten als Stabsstelle der Kirchenleitung zu.

 

Als Christinnen und Christen sprechen wir häufig nicht vom Schutz der Umwelt, sondern von der Bewahrung der Schöpfung. In dieser Formulierung kommt zum Ausdruck, dass uns die Erde und alles, was darinnen ist, zur haushalterischen Bewahrung anvertraut ist. Bei allen menschliche Aktivitäten gilt es, zu prüfen, ob unser Tun schädliche Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit hat und ob es weniger problematische Alternativen gibt. Dabei werden die klassischen Umweltbereiche Wasser, Boden und Luft ebenso betrachtet, wie die Strahlung der modernen Kommunikationstechnologien und neuartige Technologien.

Wir informieren und beraten bei Umweltproblemen in kirchlichen Gremien, erarbeiten Positionspapiere und Stellungnahmen, veranstalten Workshops und Diskurstagungen und nehmen an gesellschaftlichen und politischen Debatten zu umweltpolitischen Konflikten teil.

Mit unserer Projektarbeit wollen wir einen konkreten Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung in unserer Kirche leisten:

  • Die kirchliche ökofaire Beschaffung ist Schwerpunktthema des Projekts "Zukunft einkaufen".
  • Der "Grüne Hahn" führt ein systematisches Umweltmanagement in kirchliche Einrichtungen und Gemeinden ein.
  • Mit der "Klimaschutzstrategie EKvW 2020" stellt sich unsere Landeskirche den Herausforderungen des Klimawandels.
  • "Mission: Klima retten! Powered by Heaven!" richtet sich insbesondere an Jugendliche.


Wir sind Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (agu) und kooperieren mit den Umweltbeauftragten anderer Landeskirchen.

 

 

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