Die Zukunft mit gestalten - Werte als Basis für unseren Einkauf

Das ökumenische Projekt `Zukunft einkaufen` hat sich seit seinem Start 2008 zu einem etablierten Prozessstandard im Bereich der kirchlichen Beschaffung entwickelt. Bis 2013 ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördertes Projekt, das kirchliche Institutionen unterstützt, ihren Einkauf nachhaltig auszurichten.

Inzwischen kann `Zukunft einkaufen` auf viel Erfahrung im Veränderungsprozess zum ökofairen Einkauf zurückgreifen. Oft wird Erstaunliches festgestellt: "Ökofaire Produkte müssen nicht teurer sein als konventionelle Produkte – etwa bei Papier, Reinigungsmitteln und Ökostrom!". Oder: "Es gibt große Einsparpotentiale bei Energie, Wasser und Wärme im Gemeindehaus!".

Mit unserer Initiative unterstützen wir bundesweit Multiplikatoren/innen, Einkäufer/innen und Interessierte durch Fachtagungen, Bildungsveranstaltungen, Workshops, Publikationen und Beratung. `Zukunft einkaufen` hat ein systematisches Managementsystem in 6 Schritten entwickelt. Leitfäden, Checklisten, Arbeitshilfen und Handreichungen helfen bei der Umsetzung im Alltag. Als ökofaire Beschaffungs-Teams vor Ort entscheiden Sie dann, welche Produktbereiche zukünftig ökologisch und fair eingekauft werden. Dabei können alle Beteiligten ihre Interessen und Potentiale einbringen.

Sie können sich für Ihr Engagement das `Siegel: Zukunft einkaufen` verleihen lassen.

Bundeskanzlerin bei Zukunft einkaufen

Bundeskanzlerin Merkel am Stand von Zukunft Einkaufen

Zu einer Stippvisite an den Stand "Zukunft einkaufen" kam Bundeskanzlerin Angela Merkel. Klaus Breyer und Birgit Weinbrenner vom Institut für Kirche und Gesellschaft informierten die Regierungschefin über das bundesweite ökumenische Projekt, das von der EKvW angestoßen wurde.
Dabei geht es darum, die Marktmacht von Kirche und Diakonie zu nutzen, um bei Industrie und Handel ökologisch produzierte und fair gehandelte Produkte stärker durchzusetzen. Die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen werden motiviert, ihren Einkauf nach ökologischen und sozialen Kriterien auszurichten.

Kontakt

Koordinationsbüro:
Claudia Mahneke
02304/755 338
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