Hoffnung schenken

Nadeshda ist das russische Wort für Hoffnung. Um Hoffnung geht es auch bei dem Rehabilitations- und Erholungszentrum Nadeshda in Weißrussland, nahe am Wilejka-See im Nordwesten des Landes ca. eineinhalb Stunden von der Hauptstadt Minsk entfernt.
Es geht um Hoffnung für die Kinder und Jugendlichen, die in den besonders stark kontaminierten Gebieten in der Umgebung des Atomkraftwerks Tschernobyl leben und aufwachsen müssen. Viele von ihnen sind krank, weil die radioaktiven Strahlen auch weit über 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ihr Immunsystem schwächen. Sie erkranken an Leukämie und Schilddrüsenkrebs.

Diese Kinder liegen den Männern in den Männergruppen der Evangelischen Kirche von Westfalen am Herzen. Von Anfang an unterstützt die Männerarbeit daher das Zentrum Nadeshda - durch Arbeitseinsätze vor Ort, humanitäre Transporte und das Sammeln von Spenden. Die Männerarbeit stützt sich dabei auf den Sozialdienst evangelischer Männer e.V., der zusammen mit zwei weiteren deutschen und zwei weißrussischen Organisationen Teilhaber des Zentrums Nadeshda ist.

Entstanden ist das Projekt aus der Versöhnungsarbeit der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland mit den Menschen der ehemaligen Sowjetunion, die unter den Nationalsozialisten gelitten haben.

Mehr als 40.000 Kinder mit 2.500 Begleitpädagogen konnten sich in Nadeshda erholen. Aktuell erholen sich jährlich weit über 1.000 Kinder und Jugendliche. Die meisten kommen als regionale Gruppe unterschiedlicher Altersklassen. Sie erleben dort modernen Unterricht, aber auch Foto-, Video-, Theater- und Kreativworkshops. Die professionelle Betreuung durch Sozialpädagogen, Ärzte und Psychologen fördert die Heilung der Kinder.

Gern können Sie das Projekt durch eine Spende finanziell unterstützen oder Sachspenden, zum Beispiel in Form von Farben, Möbel oder medizinische Geräte beisteuern. Wenn Sie vor Ort das Kinderzentrum im Rahmen einer Begegnungsfahrt oder Arbeitseinsatz kennen lernen wollen – wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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Solarsolidarität mit Tschernobyl-Kindern

Kinderzentrum Nadeshda auf dem Weg zur 100%igen Energieselbstversorgung

Im 30. Jahr der Tschernobylkatastrophe setzt das Projekt ein passendes Zeichen: Das Erholungskinderzentrum Nadeshda für die Kinder und Jugendlichen, die unter den Spätfolgen der Atomkatastrophe leiden müssen, wird den Strom zukünftig hundertprozentig aus erneuerbaren Energien gewinnen. Das Kinderzentrum, das von der Männerarbeit Westfalen seit über 20 Jahren unterstützt und gefördert wird, ist schon länger ein Energiepionier in der Republik Belarus. Bereits vor 10 Jahren wurden ein Holzkessel und thermische Solaranlagen installiert, um Wärme aus Holz und Sonne zu produzieren.
Nun steht ein neues großes Projekt an: Ziel ist es, auf einem Grundstück im naheliegenden Dorf Ilja eine PV-Freiflächenanlage mit einer Leistung von 600kW zu bauen. Damit kann sich Nadeshda zu 100 % selbst mit Strom versorgen und erhält durch die Einspeisung in das belarussische Netz auch noch eine immense Einnahmequelle. Die Genehmigungen für die Anlage liegen bereits vor. Die Kosten für den ersten Abschnitt liegen bei 260.000 Euro. Mit vereinten Kräften sind die internationalen Partner derzeit damit beschäftigt, diese Summe zu beschaffen. Jede Spende ist willkommen!
Mit diesem Projekt wollen Nadeshda, die deutschen und auch internationalen Partner zum 30. Jahrestag ein Zeichen für die Energiewende setzen – ohne Atomkraft und ohne fossile Energien.

Spendenkonto:
Landeskirchenkasse Bielefeld
KD Bank eG
IBAN: DE 88 35060190 2000 3000 23
SWIFT-BIC: GENODED1DKD
Verwendungszweck: 870/1310 00 2200 Solarsolidarität

Kontakt

Birgit Olschowka
Sekretariat
02304/755 371
02304/755 379 (Fax)
Email schreiben

Spendenkonto

Wenn Sie unsere Arbeit für Nadeshda finanziell unterstützen wollen, freuen wir uns über Ihre Spende auf das folgende Konto:

KD-Bank eG
IBAN: DE88350601902000300023
SWIFT-BIC: GENODED1DKD
Vermerk: 200/5986.04.2200