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Die Evangelische Kirche von Westfalen hat eine integrierte Klimaschutzstrategie entwickelt, um den kirchlichen Beitrag zum Klimaschutz zu vergrößern und eine wirkungsvolle Klimapolitik in Deutschland zu unterstützen. Mit der Klimaschutzstrategie "EKvW 2020" will die EKvW ihre klimarelevanten CO2-Emissionen bis 2020 um 40% (bezogen auf 1990) reduzieren. Ihr Ziel möchte die EKvW vor allem in den Bereichen Gebäude, Mobilität, Beschaffung und kirchliche Flächen erreichen. Dort liegen die größten Einsparpotentiale, die oft schon durch einfache Maßnahmen erschlossen werden können. Die Klimaschutzstrategie schlägt sinnvolle Maßnahmen vor und wird deren Umsetzung unterstützen und begleiten. Auch kirchliche Veranstaltungen wie z. B. die Landessynode werden klimaneutral gestaltet. Unterstützt wird das IKG dabei von zwei renommierten Partnern, dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie sowie dem Bielefelder e&u energiebüro. Die Klimaschutzstrategie "EKvW 2020" unterstützt die erfolgreiche Arbeit des kirchlichen Umweltmanagementsystems "Der Grüne Hahn" und des Projekts "Zukunft einkaufen" und wird das kirchliche Engagement im Klima- und Ressourcenschutz deutlich stärken.

"So viel du brauchst"

Die Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in der Evangelischen Kirche von Westfalen

10. Februar bis 27. März 2016

Auch in diesem Jahr laden wir Sie gemeinsam mit dem Amt für MÖWe dazu ein, den Klimaschutz in den Mittelpunkt Ihrer Fastenzeit zu stellen. Jede und jeder von uns hat die Möglichkeit, im Kleinen wie im Großen, alleine oder in Gemeinschaft das eigene Leben klimafreundlicher zu gestalten. Denn der Klimawandel gefährdet das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen und verstärkt weltweit Ungerechtigkeit.

Für die bevorstehende Fastenzeit von Aschermittwoch bis Ostersonntag stehen Ihnen verschiedene Materialien wie eine Fasten-Broschüre und Poster zur Verfügung. 

Informationen, Materialbestellung und Rückmeldungen unter: www.klimaschutz-ekvw.de

  

Energieeffizienz und Klimaschutz

Noch ein energieeffizientes Gebäude in Haus Villigst
Sanierung startet im März 2015


Westfalen/Schwerte. Im März 2015 beginnen die Arbeiten für eine weitere klimafreundliche Gebäudesanierung in Haus Villigst, der zentralen Tagungsstätte der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW). Ganz bewusst setzt die Landeskirche dabei nicht auf Abriss und Neubau – sondern auf eine besonders energieeffiziente Sanierung des alten Verwaltungsgebäudes. So werden zukunftsorientiert wertvolle Ressourcen weiter genutzt. Mit positivem Nebeneffekt: Der Deponieberg wächst nicht weiter an.

Die Sanierung des Verwaltungsgebäudes aus dem Jahr 1971, ursprünglich als Gästehaus errichtet, wurde notwendig, da es nur bedingt den Anforderungen einer neuzeitlichen Büronutzung entsprach. Zudem können mit der Komplettsanierung Energieeinsparungen erreicht werden, die denen eines Neubaus gleichen.„Gottes Auftrag‚ die Erde zu bebauen und bewahren (1. Mose 2,15), schließt ein, dafür Sorge zu tragen, dass auch unsere Kinder und Kindeskinder sowie die Menschen anderer Erdteile sicher und gut auf dieser Erde leben können“: So beschreibt Präses Annette Kurschus die Aufgabe der Landeskirche, auch bei der Gebäudebewirtschaftung die Bewahrung der Schöpfung zu berücksichtigen.

Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft (IKG), ergänzt: „Auch an dieser ambitionierten Sanierungsmaßnahme wird deutlich, dass die Evangelische Kirche von Westfalen Klimaschutz in ihrem eigenen Bereich sehr ernst nimmt. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Modellprojekt ist ein weiterer schöner Erfolg unserer Klimaschutzagentur und der Kampagne ‚Klimaschutz EKvW 2020‘.“ Denn die EKvW hat sich zum Ziel gesetzt, ihre CO2-Emissionen in ihrem Wirkungsbereich bezogen auf 1990 bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren.

Mit dem aktuellen Umbau sinkt die CO²-Belastung durch die klimaschädlichen Treibhausgase für dieses Gebäude sogar um 80 Prozent. „Bei dieser Modernisierung weisen wir mit unserer Planung nach, dass statt finanziell aufwändigem Neubau auch ein Altbau energetisch hocheffizient und gestalterisch attraktiv hergerichtet werden kann“, erläutert Landeskirchenbaudirektor Reinhard Miermeister im Baureferat der EKvW. Seine Motivation: umweltgerechtes Bauen und architektonischen Anspruch gleichermaßen umzusetzen.

Für den deutlich reduzierten Energieverbrauch sind vor allem eine konsequent geplante hocheffiziente Dämmung des Gebäudes sowie eine moderne Gebäudetechnik verantwortlich. Dieser hohe Standard kann nur erreicht werden durch eine sorgfältig abgestimmte Planung und viel Erfahrung bei den Fachleuten. Hier haben die Architekten „Banz + Riecks“ (Bochum) sowie das Fachplanungsbüro „solares bauen“ (Freiburg) zusammen mit dem Baureferat der westfälischen Landeskirche geplant. Auf das neue klimafreundliche Gebäude mit zeitgemäßer Infrastruktur können sich ab Ende 2015 das Amt für Jugendarbeit (AfJ), das Institut für Aus-, Fort- und Weiterbildung (IAFW) sowie das Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) der EKvW freuen.

ie Erprobung des besonders hohen energetischen Standards des Modellprojekts wird mit rund 250.000 Euro durch das Bundesumweltministerium gefördert. Diese besondere Förderung wurde möglich, weil die Landeskirche sich bereits zum aktiven Klimaschutz verpflichtet und mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative das kirchliche Klimaschutzkonzept „Klimaschutz EKvW 2020“ umsetzt. Dabei ist die Klimaschutzagentur EKvW beauftragt, als zentrale Servicestelle alle kirchlichen Akteure zu beraten und zu unterstützen.Die Arbeiten am alten Verwaltungsgebäude „G4“ bilden den planmäßigen Abschluss einer mehrjährigen Umbauphase mit der Sanierung diverser Gebäude in Haus Villigst.

Kontakt:
Klimaschutzagentur – Frau Jellinghaus, Tel.: 02304 / 755-334
sabine.jellinghaus(at)kircheundgesellschaft.de

Baureferat der EKvW – Herr Fries, Tel.: 0521 / 594-286
baureferat(at)lka.ekvw.de

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Klimafreundliche Landessynode

Die Tagungen der westfälischen Landessynode werden seit der ersten klimafreundlichen Synode in 2011 klimafreundlich und CO2-neutral gestaltet. Die EKvW folgt damit dem Beispiel der EKD, die das seit 2007 mit ihren Synodalversammlungen so hält. Die Aktion zielt darauf ab, systematisch weniger Ressourcen zu verbrauchen und so Umwelt und Klima zu schonen. Dabei werden insbesondere die Bereiche Mobilität, Energieverbrauch, Einsatz von Papier und Verpflegung betrachtet. Eine Erhebung "Jahr für Jahr" vermittelt uns einen Eindruck davon, welche Umweltauswirkungen durch die Synodaltagungen entstehen und wo noch Verbesserungen möglich sind. Das oberste Ziel besteht darin, die Tagung möglichst klimafreundlich zu gestalten. Die unvermeidlichen CO2-Emissionen werden dann über den EKD-Kompensationsfonds "Klima-Kollekte" abgeglichen. Das heißt, wir investieren in sinnvolle Klimaschutzprojekte im Süden der Erde oder in Osteuropa.

Kontakt

Klimaschutzagentur EKvW

Sabine Jellinghaus
02304/755 334
Email schreiben

Dorothee Albrecht
02304/755 337
Email schreiben

Termine

Eröffnungsgottesdienste für das Klimafasten

13. - 14. Februar 2016

Weitere Informationen unter:
www.klimaschutz-ekvw.de

Downloads

Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in der EKvW 10.02. bis 27.03.2016

Weitere Informationen unter:
www.klimaschutz-ekvw.de

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