Vielfalt anerkennen und gestalten

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Migration und Integration sind Themen, die die Mitte der Gesellschaft betreffen. Fast 4,2 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen haben einen Migrationshintergrund, also 23% der Einwohner Nordrhein-Westfalens. Bundesweit sind es knapp 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, also ca. 18% aller Einwohner/innen. Über die Hälfte haben einen deutschen Pass als Spätaussiedler und ihre Kinder oder als Eingebürgerte.

Im Institut für Kirche und Gesellschaft fragen wir nach den aktuellen Herausforderungen, die mit Einwanderung und ihren Folgen verbunden sind:

  • Was hält eine multikulturell ausdifferenzierte Einwanderungsgesellschaft zusammen?
  • Wer soll künftig unter welchen Bedingungen zeitweise oder dauerhaft nach Deutschland einwandern dürfen?
  • Wie kann Integration als Zusammenwachsen der Verschiedenen und als Teilhabe und Beteiligung der Zugewanderten erfolgreich gestaltet werden?
  • Wie werden wir unserer humanitären Verpflichtung gegenüber Flüchtlingen und Asylsuchenden gerecht?
  • Wie kann interkulturelle Öffnung (auch von kirchlichen Institutionen) effektiv umgesetzt werden?


Bei diesen Fragen suchen wir den Austausch mit der Diakonie und anderen Wohlfahrtsverbänden, mit Flüchtlingsorganisationen und Migrantenorganisationen, organisieren Tagungen, Seminare und Tagesveranstaltungen und stehen für Vorträge und Diskussionsveranstaltungen vor Ort zur Verfügung.