Kein Frieden unter den Nationen ohne Dialog unter den Religionen (frei nach H. Küng, Projekt Weltethos)

Ein ernsthafter Dialog zwischen Religionen bringt gegenseitiges Verstehen hervor, fördert Klarheit im eigenen Selbstverständnis und dient im Ringen miteinander der Entwicklung unserer Gesellschaft. 

Auf diesem Hintergrund betreibt die Evangelische Akademie seit Jahrzehnten federführend den interreligiösen Dialog in Westfalen. 

Dieser Schwerpunkt ist eingebettet in das "Kompetenzteam Interkulturalität und Migration". Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen können hier ihre Kompetenz einbringen und dem interreligiösen Dialog eine neue Weite geben. Gesellschaftliche und religiöse Entwicklungen werden in ihrer gegenseitigen Einflussnahme gesehen und die Mitwirkung an der Weiterentwicklung beider Bereiche ermöglicht.

Jüdisch-christliches Lehrhaus – neue Veranstaltungsreihe in der Akademie Villigst erfolgreich gestartet

So fremd und doch so nah
Das jüdisch-christliche Lehrhaus fragte nach der Ethik der Religionen
Der 31. Oktober stellt für Christen eine Zeitenwende dar. Vor 499 Jahren veröffentlichte Martin Luther seine 95 Thesen und setzte damit einen Prozess in Gang, der die Christen in Deutschland und schließlich weltweit spaltete und zur Entstehung der evangelischen Kirchen führte. Auf die Bedeutung dieses Tages machte Sabine Federmann, Studienleiterin der Evangelischen Akademie Villigst in Schwerte, aufmerksam, als sie die gut drei Dutzend Teilnehmer des jüdisch-christlichen Lehrhauses am Montag im Medienhaus der Akademie begrüßte.
An den beiden Seminartagen wartete ein anspruchsvolles Programm auf die Teilnehmer. Die Hauptorganisatoren, der Landesverband der Jüdischen Gemeinden Nordrhein, die Evangelische Kirche im Rheinland so wie die Akademie Villigst, konnten mit Shila Erlbaum, der Kultus- und Bildungsreferentin des Zentralrats der Juden, dem Karlsruher Theologieprofessor Klaus Müller und Rabbiner Jehoschua Ahrens hochkarätige Referenten gewinnen.

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