15.02.2013

Adrian Shaw, Klimaschutzbeauftragter der Kirche von Schottland, besucht Westfalen


von li.: Dorothee Albrecht (IKG), Klaus Breyer (IKG), Birgit Weinbrenner (IKG), Adrian Shaw (Klimaschutzbeauftragter d. schottischen Kirche), Katja Breyer (MOEWe), Sabine Jellinghaus (IKG), Thomas Krieger (MOEWe)

Der "Grüne Hahn", Projekt "Noah", Schöpfungszeit - dies sind einige der Vorhaben über die sich Adrian Shaw, Klimaschutzbeauftragter der Kirche von Schottland, mit Mitarbeitenden des Amtes für MÖWe und des Institutes für Kirche und Gesellschaft der EKvW austauschte. Die Aufgaben im Bereich Klima- und Umweltschutz, vor denen beide Kirchen stehen, sind ähnlich. So kommt es darauf an den Energieverbrauch zu reduzieren und verstärkt erneuerbare Energien zu nutzen. In der schottischen Kirche gibt es 280 Öko-Kirchengemeinden. Sie feiern Schöpfungsgottesdienste, setzen Energiesparmaßnahmen um, verwenden Produkte aus Fairem Handel und gewinnen Menschen in ihrem Viertel, ihrem Dorf für Klimaschutz. Gleichzeitig setzt sich die schottische Kirche auch in der Politik für konsequenten Klimaschutz ein und unterstützt ihre Partnerkirche in Bangladesh sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Aufgrund der vielen Gemeinsamkeiten war das Interesse von Adrian Shaw an den Aktivitäten der Ev. Kirche von Westfalen sehr groß, z. B. an der Arbeit der Klimaschutzagentur, des Projektes "Zukunft einkaufen", die Mitarbeit beim Klimaschutzplan NRW. In einem Fachgespräch wurden diese Vorhaben vorgestellt und Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprochen. In der Ev. Erlösergemeinde Iserlohn lernte Adrian Shaw das ganz praktische Engagement z. B. für Solarenergie kennen. Weitere Besuchspunkte Shaws sind die Stadt Dortmund mit ihrer Klimaschutzarbeit und die Aktivitäten der Evangelische Jugend Dortmund im Rahmen der Jugendkampagne "Mission: Klima retten! Powered by heaven".