23.03.2015

Breite Kritik am Fracking-Regelungspaket


Schutz von Mensch, Natur und Wasser nicht gewährleistet

23.03.2015 (Berlin) – Verbände und Organisationen aus unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft haben heute, zwei Tage vor der entscheidenden Kabinettssitzung, den von der Bundesregierung vorgeschlagenen Rechtsrahmen zur Förderung von Erdöl und Erdgas durch Fracking scharf kritisiert.

Der Deutsche Naturschutzring (DNR), darunter die Umweltverbände BUND und NABU, die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AÖW), die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der Evangelischen Kirche in Deutschland (AGU), die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG), das Netzwerk der Bürgerinitiativen gegen Fracking „Gegen Gasbohren“, das Umweltinstitut München und die Entwicklungsorganisation Power-Shift mahnen, dass mit den vorgelegten Regelungsentwürfen der Schutz von Mensch, Natur und Wasser nicht gewährleistet wird. Obwohl CDU/CSU und SPD in Bezug auf das Fracking-Regelungspaket betonen, den Wasser- und Gesundheitsschutz als oberste Priorität zu berücksichtigen, widersprechen die Vorschläge der Bundesregierung diesen Zielen. <media 5096 - - "SONSTIGES, Fracking PM 23.03.2015, Fracking_PM_23.03.2015.pdf, 351 KB">mehr ... </media>

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