18.01.2017

Chancen für benachteiligte Stadtviertel


von li nach re: Detlef Raphael, Dt. Städtetag, Verena Exner, DBU, Thomas Semmelmann, Stadt Herne, Dr. Klaus Reuter, LAG 21, Dr. Heinrich Bottermann, DBU, Martin Tönnes, Regionalverband Ruhr, Thorsten Lumma, Stadt Bochum, Klaus Breyer, Leiter des IKG, Dr. Martina Oldengott, Presbyterium Bochum, Johannes Remmel, Umweltminister NRW, Rajko Kravanja, Bürgermeister Castrop-Rauxel

Das "Muss" einer nachhaltigen Quartiersentwicklung und die Wege, wie betroffene Stadtviertel und ihre Bewohnerinnen und Bewohner von einem Mehr an Umwelt- und Beteiligungsgerechtigkeit profitieren können waren die Themen des Projektkongress "Nachhaltigkeit nimmt Quartier" in der Akademie Mont-Cenis.
Über 100 Teilnehmende diskutierten und erörterten in Workshops und Podiumsdiskussionen die Chancen integrierter Konzepte für benachteiligte Stadtviertel. 

Grundsatzreden von Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), und NRW Umweltminister Johannes Remmel eröffneten den Kongress.
Träger des Projektes "Nachhaltigkeit nimmt Quartier", das ebenfalls ausführlich vorgestellt wurde, ist das IKG. Ein zentraler Punkt des Projektes ist, das sich die Anwohner der Viertel an der Entwicklung beteiligen und ihre Interessen und Bedürfnisse einbringen. Sie sollen die Zukunft ihres Quartiers maßgeblich mitgestalten. Wissenschaftlich unterstützt wird das Projekt von der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW. Die Förderung hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt übernommen. Modellkommunen sind die Städte Herne, Bochum und Castrop-Rauxel.