17.11.2015

Christlicher Glaube führt zum Einsatz für eine gerechte Klimapolitik


Präses Annette Kurschus: Botschaft an die UN-Klimakonferenz Ende November in Paris Foto: EKvW

BIELEFELD/WESTFALEN - »Man kann sich für eine gerechte Klimapolitik einsetzen, ohne Christ zu sein. Aber man kann nicht Christ sein, ohne sich dafür einzusetzen, dass auch die ärmsten und verletzlichsten Menschen auf der Erde sowie die Generationen unserer Kinder und Enkelkinder gute Bedingungen zum Leben vorfinden.« Diese im Glauben an Gott, den Schöpfer und Erlöser allen Lebens gegründetete Überzeugung hat Präses Annette Kurschus am Montag (16.11.) vor der Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) vertreten.

Die leitende Theologin der EKvW ist Schirmherrin des Klimapilgerweges unter dem Motto »Geht doch!«, der vom Nordkap über Deutschland nach Paris führt und dort Ende November die UN-Klimakonferenz zum Ziel hat. Mit täglich rund 150 Wanderern durchquerte der Pilgerweg im Oktober auch Westfalen. Präses Kurschus wird an 27. und 28. November die Pilger in Paris begrüßen. Die Botschaft an die Weltklimakonferenz ist, Stillstand und Blockade zu überwinden und die verbleibende Zeit zu nutzen, um zu einer verbindlichen und wirkungsvollen Klimavereinbarung zu kommen.

Die Evangelische Kirche von Westfalen hat sich bereits 2008 zum Ziel gesetzt, ihre eigenen CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent (auf der Basis von 1990) zu vermindern. Dieses Ziel wird nach Einschätzung der verantwortlichen Fachleute erreicht.