11.10.2012

Die Gesellschaft enkeltauglich gestalten


Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (AGU) wählt neuen Vorstand

Schwerin, 10. Oktober 2012
Viele Länder der Welt schauen zur Zeit auf Deutschland: Gelingt die Energiewende, so kann die Bundesrepublik zum Vorbild einer post-fossilen Gesellschaft werden. Die Umweltbeauftragten der Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind auf ihrer Herbsttagung vom 8.-10. Oktober 2012 in Schwerin davon überzeugt, dass Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen Vorreiter der Veränderung werden können.

„Als Kirche haben wir eine besondere Verantwortung, die Schöpfung zu bewahren und uns für eine enkeltaugliche Gesellschaft zu engagieren. Wir erleben gegenwärtig ein sehr hohes Engagement in den Kirchengemeinden mit dem Ziel, die eigene Umweltbilanz zu verbessern.“, stellt Wolfgang Schürger, neu gewählter Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der EKD (AGU) fest.

Wolfgang Schürger ist Beauftragter für Umwelt- und Klimaverantwortung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und Privatdozent für Systematische Theologie. Zusammen mit Gudrun Kordecki, Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche in Westfalen, und Reinhard Benhöfer, Umweltreferent der Hannoverschen Kirche, wurde er für drei Jahre in den Vorstand der AGU gewählt.

Pastor Thomas Schaack, der langjährige Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, ist aus der AGU ausgeschieden und hat im Kirchenamt der Nordkirche die Aufgabe eines Referenten für theologische Grundsatzfragen übernommen. Er wurde in Schwerin mit einem großen Geschenkkorb voll regionaler Lebensmittel aus den verschiedenen Landeskirchen verabschiedet.

Kontakt:
Dr. Gudrun Kordecki
Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der EKD (AGU)
Gudrun.Kordecki(at)kircheundgesellschaft.de