19.03.2019

Earth Hour


(c)Gerd Altmann pixabay

Am 30. März von 20.30 bis 21.30 Uhr ist es wieder soweit: Unzählige Gebäude und Sehenswürdigkeiten versinken 60 Minuten lang im Dunkeln. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen ruft zur Beteiligung an diesem globalen Zeichen für den Schutz unseres Planeten auf. Die "Earth Hour" ist eine Gemeinschaftsaktion, die nachwirkt. Die Aktion soll weltweit Millionen Menschen dazu motivieren, umweltfreundlicher zu leben und zu handeln - weit über die 60 Minuten hinaus. 

"Die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten ist akut bedroht. Wenn wir weitermachen wie bisher,wird allein durch den Klimawandel die Hälfte aller Spezies aus den bedeutendsten Naturregionen verschwinden. Wie sehr uns Artenverlust ins Mark treffen kann, verdeutlicht schon heute das Bienensterben. Es ist höchste Zeit, dass wir unsere Wirtschafts- und Lebensweise an unseren Planeten anpassen und nicht umgekehrt", heißt es in einer Erklärung des WWF.Auch Kirchengemeinden und Einrichtungen der Evangelischen Landeskirche beteiligen sich an der Earth Hour. In Schwerte sind beispielsweise St. Viktor und Haus Villigst mit dabei. "Es ist eine einfache, aber wirksame Aktion, sich für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Setzen Sie auch in Ihren Gemeinden ein Zeichen und schalten das Licht aus!", ermutigt der Umweltpfarrer der EKvW, Volker Rotthauwe, die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen.Die "Earth Hour" hat schon Tradition. Alles begann 2007 in Sydney. Mehr als 2,2 Millionen australische Haushalte nahmen am 31. März 2007 an der ersten "Earth Hour" teil und schalteten bei sich zu Hause für eine Stunde das Licht aus, um ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Inzwischen ist es eine globale Bewegung geworden, die in 180 Ländern durchgeführt wird. Allein in Deutschland beteiligen sich 400 Städte.
Weitere Informationen gibt es unter:
www.wwf.de/earthhour