09.02.2018

EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms


Foto: privat

EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms

Friedensthemen und die Friedensarbeit sind in der evangelischen Kirche zu einem auch in der Öffentlichkeit deutlich wahrnehmbaren Thema geworden. Dies unter- strich die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD, die in Loccum zu ihrer jährlichen Tagung zusammen kam.
Dass das Thema Frieden in der Arbeit der evangelischen Kirche eine zunehmende Rolle spielt, zeigt nach Ansicht von Renke Brahms, dem Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche, die Tatsache, dass die EKD-Synode im November beschlossen hat, Frieden zum Schwerpunktthema ihrer Herbsttagung 2019 zu ma- chen und dies mit einem längeren und breit angelegten Prozess vorbereiten will.
Ziel sei es dabei, die vielen friedensethischen synodalen Prozesse in den EKD- Landeskirchen, aber auch das Projekt "Dem Frieden in der Welt dienen" der Evange- lischen Akademien, den Konsultationsprozess "Orientierungswissen zum gerechten Frieden" an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft sowie andere Projekte auf dieser Synode 2019 zu bündeln, so der EKD- Friedensbeauftragte. "In diesem Prozess liegt eine große Chance", ist Renke Brahms überzeugt. Brahms ist Vorsitzender der Konferenz für Friedensarbeit.
Erforderlich ist nach Ansicht von Renke Brahms aber auch, dass sich die evange- lische Friedensarbeit verstärkt mit dem Thema des interreligiösen Dialogs und des Friedens beschäftigen müsse. "Wie wichtig eine solche Aufgabe ist, hat mir die vom Auswärtigen Amt veranstaltete Konferenz zur Friedensverantwortung der Religionen gezeigt, bei der nicht auf die konfliktauslösenden, sondern auf die friedensfördernde Kraft der Religionen geblickt wurde", betonte in Loccum der EKD-Friedensbeauftragte.

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