16.04.2013

„Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“


"Siebenundzwanzig Jahre nach Tschernobyl - Zwei Jahre nach Fukushima - Wo stehen Politik, Kirche und Zivilgesellschaft?" Eröffnung der diesjährigen europäischen Aktionswochen in Dortmund mit zwei Augenzeugen, Präses Annette Kurschus und Bärbel Höhn, MdB

Am Freitag, 19. April, findet von 15:00 bis 18:30 Uhr im Reinoldinum in Dortmund die Eröffnung der Europäischen Aktionswochen statt.

Im Mittelpunkt der europaweiten Initiative stehen Gespräche über die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima zwischen Jugendlichen und Zeitzeugen aus Belarus, der Ukraine und Japan. Die feierliche Eröffnung der Kooperationsveranstaltung des Instituts für Kirche und Gesellschaft und dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) steht unter der Überschrift "Siebenundzwanzig Jahre nach Tschernobyl- Zwei Jahre nach Fukushima - Wo stehen Politik, Kirche und Zivilgesellschaft?" Erlahmt der politische Gestaltungswille? Welche Positionen und welches Engagement findet sich in der Evangelischen Kirche? Welche Bedeutung haben die Katastrophen für zivilgesellschaftliche Initiativen und die Umweltbewegungen in Weißrussland und Großbritannien? Wie hat sich die japanische Anti-Atom-Bewegung seit Fukushima entwickelt und mit welchen Herausforderungen hat sie heute zu kämpfen? Diese und weitere Fragen stehen im Raum, wenn neben zwei Augenzeugenberichten von Dennis Vystavkin(Weißrussland/England) und Kazuhiko Kobayashi (Japan), Präses Annette Kurschus und Bärbel Höhn (MdB) in ihren Hauptvorträgen nach den Perspektiven von Klimawandel und Energiewende fragen werden.
Die Aktionswochen sind ein Projekt des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks und zahlreicher Partner aus der Tschernobyl- und Umweltbewegung in Europa.

Weitere Informationen und Ansprechpartnerin:
Pfarrerin Anne Heckel
Institut für Kirche und Gesellschaft
02304 / 755 343
anne.heckel(at)kircheundgesellschaft.de

Das Eröffnungsprogramm