15.05.2014

Institut nach europäischen Umweltstandards zertifiziert


Letzte prüfende Blicke: Hans-Jürgen Hörner, Ursula Riekenbrauck, Umweltgutachter Henning von Knobelsdorff, Klaus Breyer und Friederike Höher (v.l.) freuen sich über die Zertifizierung. Foto: IKG

Nach intensiver Vorarbeit ist jetzt auch das Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen mit Hauptsitz in Haus Villigst, für sein Umweltmanagementsystem nach einer europäischen Richtlinie  zertifiziert. „Eco Management and Audit Scheme“ oder kurz: EMAS.
EMAS
ist ein freiwilliges Instrument, das Organisationen darin unterstützt, ihre Umweltleistungen zu verbessern. Gleichzeitig erfüllt das IKG damit auch die Standards des kirchlichen Umweltmanagementsystems „Der Grüne Hahn“.
Das IKG ist seit vielen Jahren in den Themenfeldern Ökologie und Nachhaltigkeit engagiert. Von hier ging die Initiative für ein kirchliches Umweltmanagement aus, und Mitarbeiter/innen des IKG beraten andere kirchliche Einrichtungen und Gemeinden bei dessen Einführung sowie bei der Durchführung klimafreundlicher Veranstaltungen. Diese Aktivitäten sind in die Klimaschutzstrategie der Landeskirche eingebunden. Daher war es längst überfällig, dass sich das Institut selbst hinsichtlich seiner Umweltleistungen beurteilen ließ. Das Umweltmanagement-Team des IKG hat hierfür zunächst eine Bestandsaufnahme der Umweltauswirkungen vorgenommen. Im Rahmen einer Umwelterklärung wurden für die nächsten Jahre Ziele verabredet, die vor allem zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes führen sollen. Ein Hauptansatzpunkt ist hierbei die Durchführung klimafreundlicher Tagungen, einem Hauptgeschäftsfeld des IKG.