16.03.2016

Kirche im "christlichen Abendland"


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Im Mittelpunkt der 5. Ost-West-Konferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus steht die Frage, wie kirchlich und zivilgesellschaftlich Engagierte in Ost- und West-Deutschland auf den aktuellen gesellschaftlichen Rechtsruck reagieren können.

Albert Henz, theologischer Vizepräsident der Evangelischen Kirchen von Westfalen und Dr. Antonius Hamers, Katholisches Büro NRW, Sylvia Löhrmann, stellv. Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Britta Schellenberg, Ludwig-Maximilians-Universität München, Birgit Naujoks, Flüchtlingsrat NRW, Luisa Seydel, "Bündnis Hellersdorf hilft" und zivilgesellschaftlich und kirchlich Engagierte diskutieren über eine bessere Koordinierung und effektivere Praxis in der Auseinandersetzung mit offenem Rassismus, Antisemitismus und rechter Gewalt.

"Wir brauchen jetzt ein stärkeres Engagement durch Kirchen und Zivilgesellschaft für Geflüchtete und gegen menschenverachtende Stimmungsmache," betont Dr. Christian Staffa, Sprecher der BAG K+R. In den Wahlerfolgen der AfD kommt eine hohe Zustimmung in der Bevölkerung zu einer asylfeindlichen, universelle Menschenrechte missachtende Haltung, zum Ausdruck. Daher ist der Bedarf an Diskussionen und Vernetzung bei allen, die sich kirchlich oder zivilgesellschaftlich für Geflüchtete engagieren, jetzt größer denn je. Dafür bietet die Ost-West-Konferenz einen wichtigen Raum.

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