03.05.2013

Kirchentag fordert bundesweites Klimaschutzgesetz


Hamburg (epd). Ziel müsse die komplette Umstellung der Stromversorgung auf erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 sein, heißt es in einer am Freitag in Hamburg verabschiedeten Resolution des Zentrums Umwelt, Frieden und globale Gerechtigkeit beim Kirchentag.
In der Resolution, die an die Bundesregierung und Landesparlamente gerichtet ist, wird eine sozial gerechte umweltverträgliche Energiewende angemahnt. "Als Christinnen und Christen treten wir dafür ein, dass die Erde als Gottes Schöpfung bewahrt wird und alle Menschen eine menschenwürdige Lebensperspektive erhalten", heißt es in der Erklärung. Nötig sei dafür ein abgestimmtes Vorgehen zwischen Bund und Ländern. Steigende Energiekosten dürften jedoch nicht zu höheren Belastungen von armen Menschen führen. Steigende Energiekosten müssten durch höhere Sozialleistungen ausgeglichen werden. Energieversorger müssten zudem Wege finden, Stromsperren zu vermeiden. Gefordert seien auch die Verbraucher. Die Teilnehmer des Kirchentages verpflichteten sich in der Resolution zu einem maßvollen Umgang mit Energie sowie zu einem nachhaltigen Lebensstil.

Eingereicht wurde die Erklärung unter anderem vom Institut Kirche und Gesellschaft der westfälischen Kirche.

Die Resolution im Wortlaut