16.03.2015

Klima schützen - Industriestandort sichern


Jahreskonferenz des KlimaDiskurs.NRW e.V.

Düsseldorf, 9. März 2015 – Hochrangige Rednerinnen und Redner nahmen an den Diskussionsrunden des diesjährigen KLIMA.FORUMs, der Jahreskonferenz des KlimaDiskurs.NRW, teil. Als symbolträchtiger Ort der Veranstaltung, diente die alte Turbinenhalle der Stadtwerke Düsseldorf.

Sowohl  Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wie auch Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, waren vertreten.
Nordrhein-Westfalen nimmt als größtes Industrie- und Energieland Deutschlands in der nationalen Klima- und Energiepolitik eine Schlüsselfunktion ein und hat so das Potenzial, Klimaschutz mit dem Erhalt und der Weiterentwicklung des Industriestandortes zu verbinden. Entsprechend trug das KLIMA.FORUM 2015 den Titel „Wenn nicht in NRW, wo dann? Klima schützen – Industriestandort sichern“. 

„Die große Resonanz, die die Veranstaltungen in Politik, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften fand, macht deutlich, wie notwendig der Diskurs zur Klima und Energiepolitik in NRW ist“ so Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft und Mitinitiator des Klimadiskurses NRW. Eindrucksvoll zeigten die verschieden Podien, welch riesiges Potenzial genutzt werden kann, um Klimaschutz mit der  Weiterentwicklung des Industriestandortes zu verbinden.“

Drei Diskussionsforen widmeten sich den Fragen: Wie können diese Entwicklungen ohne Strukturbrüche gestaltet werden? Welche Rolle spielen Städte, Gemeinden und deren Stadtwerke in der Energiewende? Was sind die Aufgaben, die auf diesem Weg zu lösen sind, und welche Konflikte müssen bewältigt werden? Durch die Diskussionen führte die Journalistin Judith Schulte-Loh. Neben der Bundesministerin, dem Landesminister und den energiepolitischen Sprecherinnen und Sprechern der im Landtag vertretenen Parteien waren auf den Podien der DGB durch den Landesvorsitzenden Andreas Meyer-Lauber, die großen Umweltverbände, der Verband der Chemischen Industrie NRW, die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, der Verband kommunaler Unternehmen NRW, das Wuppertal Institut und weitere Institutionen vertreten. Zur Begrüßung des KLIMA.FORUMs sprachen Thomas Geisel, der Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf, und Dr. Udo Brockmeier, der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Düsseldorf AG.

„Schon vor dem offiziellen Anmeldeschluss waren alle Plätze für die Teilnahme an der Konferenz  KLIMA.FORUM 2015 vergeben. Nach rund 450 Anmeldungen konnte vielen Interessenten nur die Warteliste angeboten werden. so Andrea Arcais, Geschäftsführer des KlimaDiskurs.NRW e.V „Das KLIMA.FORUM hat den Anspruch, die wechselseitigen Einflüsse der Klimapolitik zwischen den verschiedenen politischen Ebenen und Akteuren herauszufinden und trotz aller Kontroversen in den Spannungsfeldern „Klimaschutz – Industriestandort“ sowie „Energiewende – Stadtwerke und Kommunen“ Handlungsmöglichkeiten zu finden. Das ist sehr gut gelungen“.

Statements von Referenten der Veranstaltung: www.youtube.com

Weitere Informationen unter www.klimadiskurs-nrw.de.