15.10.2018

Konflikt und Diskurs


Diskutierten in der Ev. Akademie Villigst über den Umgang der evangelischen Kirche mit rechtspopulistischen Strömungen: Dr. Sabine Federmann (Evangelische Akademie), Präses Annette Kurschus, Professor Dr. Volker Heins (Uni Duisburg-Essen), Richard Gebhardt (Publizist, Köln/Aachen) und Landesmännerpfarrer Martin Treichel (von links). Foto: EKvW

Den Konflikt nicht zu scheuen, den Diskurs zu suchen - das war Anliegen und Ziel einer Tagung des Instituts für Kirche und Gesellschaft zum Umgang der evangelischen Kirche mit rechtspopulistischen Strömungen. Knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich in Haus Villigst intensiv mit dem Erstarken rechtspopulistischer Strömungen in Deutschland - und diskutierten über Gegenstrategien. Deutlich wurde: Die Auseinandersetzung macht auch vor den Kirchentüren nicht Halt und braucht langen Atem.

"Ein Ringen um Antworten auf die Frage: Was ist eigentlich Rechtspopulismus und was hat die Kirche dem entgegenzusetzen?", so formuliert Lena Ohm, Redakteurin bei evangelisch.de, die Problematik der Tagung.
Sie hat einen ausführlichen Tagungsbericht geschrieben.
Lesen Sie ihn hier!

Präses Annette Kurschus fand deutliche Worte: "Wenn es um rechtspopulistische Stimmungsmache und die Instrumentalisierung des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) geht, gibt es eine klare rote Linie. Niemand wird aufgrund seiner Parteizugehörigkeit ausgeladen. Aber: Wer sich menschenverachtend und ausgrenzend äußert oder verhält, bekommt auf dem Kirchentag kein großes Podium, keine offene Bühne."
Lesen Sie hier den Vortrag von Präses Annette Kurschus!

Hier finden Sie weiteres Informationsmaterial und das Strategiepapier der EKvW zum Umgang mit Rechtsxtremismus.