25.11.2012

NEIN zu Gewalt an Frauen


v.l.: Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft; Nicole Richter, Fachbereichsleiterin Frauenreferat; Sylvia Bachmann-Breves, Juristische Referentin Frauenreferat und Gleichstellungsbeauftragte der EKvW; Annette Kurschus, Präses der EKvW; Elke Markmann, Vorsitzende des landeskirchlichen Frauenausschusses; Diana Klöpper, Pfarrerin Frauenreferat; Albert Henz, Vizepräsident der EKvW; Birgit Reiche, Evangelische Frauenhilfe Westfalen.

Mehr als 6000 Fahnen werden jährlich zum 25. November, dem internationalen Tag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, gehisst!
Dieser Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal in der Dominikanischen Republik. Wegen ihres politischen Widerstands gegen den Diktator Trujillo wurden sie am 25. November 1960 vom Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet. Der Mut der drei Frauen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln. Solidarisch demonstrieren Frauen und Männer von Berlin über Honduras bis nach Burkina Faso gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Sie alle zeigen mit ihrem Engagement, dass dieses Thema keine Grenzen kennt und setzen mit der „frei leben – ohne Gewalt“ Fahne ein weithin sichtbares Zeichen.
Die Evangelische Kirche von Westfalen beteiligt sich an der Aktion von Terre des Femmes und zeigt Flagge gegen die Gewalt an Frauen- weltweit und hier in Westfalen.
Nach einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend haben 40 % der in Deutschland befragten Frauen schon einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt. „Die Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter. Wir können uns mit diesem Skandal nicht abfinden“, so Präses Annette Kurschus.  Deshalb setzt die Evangelische Kirche von Westfalen auch inhaltlich Zeichen gegen die Gewalt an Frauen. So gibt es u.a. ein westfalenweites Netzwerk von Ansprechpersonen, die Menschen, die sexuelle Gewalt oder Belästigung erfahren, begleiten und beraten. Aber auch Beratungsstellen für Opfer von Menschenhandel sowie Prostituierten- und Ausstiegsberatung für Mädchen und junge Frauen.

Weitere Informationen unter:
www.evangelisch-in-westfalen.de
www.kircheundgesellschaft.de/frauenreferat
www.frauenhilfe-westfalen.de