30.04.2019

Newsletter April 2019


Foto: Kreatik, Fotolia.com

Liebe Leserinnen und Leser,

am 26. Mai ist Europawahl. Erfreulich ist: 68 Prozent aller Wahlberechtigten haben die Absicht, wählen zu gehen, deutlich mehr als bei den Europawahlen zuvor. Die schlechte Nachricht: Den europafeindlichen Parteien gelingt die Mobilisierung ihrer Anhänger deutlich besser, als der proeuropäischen politischen Mitte. Immer mehr Europäerinnen und Europäer entscheiden sich offenbar für eine destruktive Protestwahl. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung.

Gleichzeitig steht Europa vor politischen Weichenstellungen, die entscheidend sind für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung, für Solidarität und Subsidiarität, eine menschenwürdige Migrationspolitik und gelingende Integration und nicht zuletzt für den Schutz des Klimas und die nachhaltige Nutzung der Lebensgrundlagen.

Meine herzliche Bitte: Gehen Sie zur Wahl! Europa braucht Parteien, die die europäische Idee tragen, die die Europäische Union mit Blick auf Demokratie, Gerechtigkeit und Solidarität weiterentwickeln und nicht abwickeln, und es braucht ein selbstbewusstes, konstruktiv agierendes Europäisches Parlament mit starkem Mandat. Am 26. Mai darf Europa nicht den Rechtspopulisten überlassen werden.

In diesem Newsletters informieren wir Sie über Standpunkte und Perspektiven zu Europa und der Europawahl.

Auch wollen wir mit dieser Ausgabe die Vorfreude auf den Kirchentag vergrößern. Es erwartet Sie eine interessante Vorschau auf spannende Veranstaltungen. Schwerpunkte sind dabei das “regionale Kulturprogramm“ des Kirchentages, Angebote aus den Bereichen Friedensethik, Arbeitswelt sowie das Zentrum “Stadt und Umwelt“. Zu Letzterem finden sie auch einen geistlichen Impuls.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Breyer
Institutsleiter

Newsletter April 2019