17.06.2019

Newsletter Juni 2019


Liebe Leserin, lieber Leser!

Was für ein Vertrauen! Unter dieser großen Überschrift steht der Kirchentag. Vom 19. bis 23. Juni treffen sich ca. 100.000 Besucher*innen. Etwa 2000 Veranstaltungen, Gottesdienste, Podien, Zentren und Workshops zu aktuellen gesellschaftlichen und geistlichen Themen, Konzerte, ein "Markt der Möglichkeiten" und vieles mehr prägen das Großereignis.

Vertrauen ist ein kostbares und immer knapper werdendes Gut. Vertrauen z. B. darauf, dass eine andere Welt möglich ist und das unsere Welt eben nicht an ihrer Zerrissenheit zu Grunde gehen muss. Vertrauen darauf, dass Zukunft partizipativ und menschenwürdig gestaltet werden kann.
Der Kirchentag lädt in zahlreichen Veranstaltungen dazu ein, über das nachzudenken, was Hoffnung und Kraft gibt oder geben kann, mit Blick auf die manchmal übergroß erscheinenden Herausforderungen, aber auch über das, was Misstrauen in unserer Gesellschaft wachsen lässt.
Von der "Vertrauensfrage" ist die aktuelle Politik nicht ausgenommen. Angesichts des immer kleiner werdenden Zeitfensters stellt Fridays for Future meines Erachtens völlig zu Recht, die aktuelle Klima- und Energiepolitik in Frage und trifft damit das Kernversprechen jeglicher demokratischer Politik: Generationengerechtigkeit und zukunftsichernde Daseinsvorsorge. Wie kann Vertrauen hier und in vielen anderen Politikbereichen zurückgewonnen werden? Wie können die großen Transformationsaufgaben politisch wie gesamtgesellschaftlich konsequent gemeistert werden?
In vielen thematischen Bereichen des Kirchentags ist das IKG unterwegs und gestaltet das Programm mit. An zahlreichen Orten finden Sie unsere Informations- und Aktionsstände.
Wir sehen uns in Dortmund? Vielleicht schon am Abend der Begegnung? Besuchen Sie unseren Stand! Wir freuen uns auf Sie, wenn Sie bei unserer Kirchentags-Bude in der Straße "Olpe" vorbeischauen. Spielen Sie mit uns ein Wissen-Quiz oder lassen Sie sich über unser Projekt "Wege zur Nachhaltigkeit" berichten. Laden Sie sich die Kirchentags-App herunter, um auf dem aktuellsten Stand zu sein.

Klaus Breyer
Institutsleiter

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