20.04.2015

Profilierung des Fachbereichs „Männer, Familie, Ehrenamt“


Martin Treichel als Landesmännerpfarrer und Björn Rode als Referent für Ehrenamtsarbeit eingeführt

Mit der Besetzung von Pfarrer Martin Treichel als Landesmännerpfarrer und Björn Rode als Referent für Ehrenamtsarbeit verstärkt das Institut für Kirche und Gesellschaft seine Profilierung im Bereich „Männer, Familie, Ehrenamt“ innerhalb der Evangelischen Kirche von Westfalen. Am Freitag, 17. April 2015, wurden Pfarrer Martin Treichel und Björn Rode in einem festlichen Gottesdienst in Haus Villigst in ihr neues Amt eingeführt.

Von der Bedeutung der Männerarbeit sprach Albert Henz, theologischer Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen, der auch die Einführung vornahm: „Männer brauchen eigene Zugänge zu Glauben und Bibel.“ Die Männerarbeit nehme diese Bedürfnisse auf. Pfarrer Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft, begrüßte die neuen Mitarbeiter, die für Aufbruch und eine erweiterte Themen- und Kompetenzvielfalt des landeskirchlichen Instituts stehen. Gemeinsam gelte es jetzt, den demografische Wandel in der Männerarbeit kreativ zu begleiten, den Nachwuchs zu fördern, neue Angebote für neue Zielgruppen zu entwickeln und das große Themenfeld der Familienpolitik und der familienfreundlichen Kirche mit neuen Kooperationspartnern zu bearbeiten.

Martin Treichel (47 Jahre), verheiratet und Vater von zwei Kindern, war seit 2001 Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wengern im Evangelischen Kirchenkreis Hattingen-Witten. Seit 2007 war Treichel zudem Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstands des Kindergartenverbundes im Evangelischen Kirchenkreis Hattingen-Witten.

Björn Rode (36 Jahre), verheiratet und Vater von zwei Kindern, hat von 1999 bis 2006 ein Studium der Diplom-Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum absolviert. Seit 2006 arbeitete Rode bei der Stadt Herne im Projekt „Kinderfreunde“ sowie seit 2013 zudem bei der Arbeiterwohlfahrt Münster-Recklinghausen als Pädagogische Fachkraft.

Zur Einführung waren auch Helmut Eiteneyer, Vorsitzender des Landesvorstands der Evangelischen Männerarbeit in Westfalen, und Martin Rosowski, Geschäftsführer der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland, nach Schwerte-Villigst gekommen. Helmut Eiteneyer erinnerte an die drei Säulen der Männerarbeit: das Evangelium als Orientierung und geistliche Heimat, die vielfältigen Bildungsangebote in Form von Vorträgen und Reisen sowie die konkreten Projekte wie die Vater-Kind-Tage oder die Unterstützung des Hilfsprojekts Nadeshda in Weißrussland. Nach Angaben Eiteneyers gibt es in der EKvW rund 150 Männergruppen.