29.08.2019

Rückenwind für Klimaschutz


Die Klima-Allianz Deutschland hat Bundeskanzlerin Merkel zu einem Gespräch in Berlin getroffen. Vertreterinnen und Vertreter aus der Breite der Mitgliedschaft machten deutlich, dass es großen gesellschaftlichen Rückenwind für mehr ambitionierten Klimaschutz gibt.
Zur Sprache kamen unter anderem der Stand der nationalen und internationalen Klimapolitik sowie die Unterstützung der Anliegen von Fridays For Future am 20. September 2019. Man erwarte von der Bundesregierung zeitnah verbindliche Maßnahmen für gerechten und wirksamen Klimaschutz, sagten die Teilnehmenden mit Blick auf das sogenannte Klimakabinett. Dazu gehören eine sozial gerechte CO2-Bepreisung, eine ökologische Verkehrswende und rechtlich verbindliche Rahmenbedingungen für einen klimaneutralen Gebäudebestand. Die Zivilgesellschaft werde weiterhin Druck für mehr Klimaschutz national und international machen. Klar sei aber auch, dass es jenseits der politisch notwendigen Maßnahmen wichtig ist, sich selbst auf den Weg zu machen und die gesamte Gesellschaft mitzunehmen.

An dem Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel nahmen teil:

  • Dr. Christiane Averbeck, Geschäftsführerin der Klima-Allianz Deutschland
  • Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer Germanwatch
  • Dirk Bingener, Bundespräses BDKJ, künftig Präsident 'Die Sternsinger' und missio
  • Antje von Broock, Stellv. Geschäftsführerin Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
  • Dr. Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin des Werkes Brot für die Welt und der Diakonie Katastrophenhilfe
  • Dr. h. c. Annette Kurschus, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Stellv. Vorsitzende des Rats der EKD
  • Ulrich Ropertz, Geschäftsführer Deutscher Mieterbund
  • Andreas Scheidt, Mitglied des ver.di-Bundesvorstands

Foto: Bundesregierung/Sandra Steins