19.10.2011

Vergabe des kirchlichen Umweltsiegels


Das IKG überreicht das Siegel

Prüfung bestanden:
Evangelische Versorgungskassen erhalten Umweltsiegel „Der Grüne Hahn“


Als erste der kirchlichen und öffentlich-rechtlichen Versorgungskassen in Deutschland haben die Gemeinsame Versorgungskasse für Pfarrer und Kirchenbeamte (VKPB) und die Kirchliche Zusatzversorgungskasse Rheinland-Westfalen (KZVK) mit Sitz in Dortmund ein Umweltmanagementsystem nach EMAS (Europäisches Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung) eingeführt.

Heute übergab Ralf Bollenberg im Namen der IHK das entsprechende Zertifikat. Gleichzeitig erhielten die Kassen aus den Händen von Pfarrer Klaus Breyer, Leiter Institut für Kirche und Gesellschaft in Schwerte, das kirchliche Umweltsiegel „Der Grüne Hahn“. Der Grüne Hahn symbolisiert erfolgreiches Umweltmanagement in kirchlichen Einrichtungen. „Nachhaltiges Wirtschaften ist für die Versorgungskassen nicht neu, sondern die Grundvoraussetzung für ihre erfolgreiche Arbeit. Die  Einführung des Umweltmanagements war deshalb ein konsequenter Schritt, den die Versorgungskassen mit Bravour geschafft haben. Ich freue mich sehr über die engagierte, erfolgreiche Zusammenarbeit“, so Pfarrer Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft. Ein Projektteam des Instituts für Kirche und Gesellschaft hatte die Einführung des Umweltmanagementsystems über zwei Jahre begleitet.


„Durch unsere Beteiligung am Projekt „Der Grüne Hahn“ und die erfolgreiche EMAS-Zertifizierung leisten wir als kirchliche Einrichtung ganz bewusst unseren Beitrag zum Umweltschutz und übernehmen Verantwortung für die Umwelt“, berichtet Dr. Volker Heinke, Vorstand Kapitalanlagen und Finanzen. „Dabei wollen wir uns auch selber auf den Prüfstand stellen: die Nutzung unseres Verwaltungsgebäudes, unser Beschaffungswesen, unsere Kapitalanlagen und vieles mehr. Nur wenn Klimaschutz im eigenen Hause gelingt, werden wir auf Dauer unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden können.“
„Für unser Klientel aus Kirche und Diakonie ist das Thema Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung“, ergänzt Hans-Rudolf von Campenhausen, Vorstand Leistung und Verwaltung.

Durch das Umweltmanagement wird eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistungen gewährleistet. Ausruhen können sich Umweltteam und die ca. 180 Mitarbeitenden der Versorgungskassen nach den jetzt erhaltenen Auszeichnungen jedoch nicht. Sie wollen in ihrer täglichen Arbeit die definierten Umweltziele, wie zum Beispiel die weitere Reduzierung des Stromverbrauchs oder die alleinige Verwendung von Recyclingpapier, umsetzen, damit die nächste Begutachtung wieder positiv ausfällt.


Weitere Informationen im Netz:
www.gruener-hahn.net
www.kzvk-dortmund.de
www.vkpb-dortmund.de
www.emas.de