03.12.2013

Von Essen bis Jemen engagiert fürs Klima


Sie befreien eine indonesische Stadt vom Müll, bauen energiesparende Öfen in Tansania, basteln mit Kindern Kerzen aus Bienenwachs statt Paraffin und legen Gemüsegärten in jemenitischen Städten an: Hunderte Jugendliche weltweit engagieren sich am 7. Dezember beim Internationalen Jugendklimaaktionstag. Zu dem Tag haben die Evangelische Kirche von Westfalen, das Eine Welt Netz NRW und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) aufgerufen.
Aktionen gibt es sowohl in Deutschland als auch in Afrika und Asien. Dabei zählt nicht die Größe der Aktion, sondern dass sich viele Jugendliche überall auf der Welt engagieren. Sie treffen sich in sozialen Netzwerken (www.facebook.com/climateactionday) und tauschen sich über ihre Vorhaben aus. Auch Skype-Verbindungen am Tag selbst sind geplant.
„Wenn schon die Regierungen dieser Welt die Hände in den Schoß legen, wollen wir wenigstens vor Ort etwas für Klima- und Umweltschutz tun“, sagt Katja Breyer vom Vorbereitungsteam des Aktionstages vor dem Hintergrund der enttäuschenden Ergebnisse der UN-Klimaverhandlungen. Beim ersten Klimaaktionstag im vergangenen Jahr waren bereits Jugendgruppen aus sieben Ländern dabei, in diesem Jahr kommen sie aus zehn Ländern in Afrika, Asien, dem Nahen Osten, Lateinamerika und Europa.
Noch können sich Jugendliche beteiligen. Voraussetzungen gibt es keine, Anregungen aber viele – zum Herunterladen:
www.climateactionday.de
Dort gibt es auch weitere Informationen zum Jugendklimaaktionstag.

Bei Interesse an einer Berichterstattung über eine der deutschen Aktionen gibt Katja Breyer, Telefon 0231 540973 Auskunft. Bisher sind in Deutschland Aktionen in Essen, Hannover und Dortmund geplant. Oftmals entscheiden sich aber Jugendliche auch noch kurzfristig zu Aktionen.