02.03.2015

Wenn nicht in NRW, wo dann? Klima schützen - Industriestandort sichern


Düsseldorf . Um Umweltpolitik in Nordrhein-Westfalen im Spannungsfeld zwischen Klimaschutz und Industriestandort geht es am 9. März beim Klima-Forum in Düsseldorf. Neben Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und ihrem NRW-Kollegen Johannes Remmel (Grüne) werden auch Vertreter von Gewerkschaften, Unternehmen, Kommunen und Umweltverbänden erwartet. Die Tagung steht unter der Überschrift «Wenn nicht in NRW, wo dann? Klima schützen - Industriestandort sichern».

NRW nimmt als größtes Industrie- und Energieland in Deutschland eine Schlüsselfunktion in der nationalen Klimapolitik ein. Das bevölkerungsreichste Bundesland hat das Potenzial, Klimaschutz mit der Weiterentwicklung des Industriestandortes zu verbinden. Drei Diskussionsforen widmen sich beim Klima-Forum Fragen nach Handlungsmöglichkeiten und Konflikten sowie nach der Rolle von Stadtwerken und Kommunen bei der Energiewende.

Der Verein Klimadiskurs NRW will den Klimaschutz im bevölkerungsreichsten Bundesland fördern und dazu Akteure verschiedener Seiten ins Gespräch bringen. Dem parteipolitisch unabhängigen Verein gehören Unternehmen, Verbände, Vereine, Kirchen und Gewerkschaften an.

Zu den Gründern der Initiative Klimadiskurs NRW gehört auch das Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW. "Wir wollen einen erfolgreichen Energiewende-Diskurs z. B. zwischen Wirtschaftsunternehmen, Umweltverbänden, Kirchen und Gewerkschaften ermöglichen." so Klaus Breyer, Leiter des Instituts, "Dazu haben wir zahlreiche öffentliche und nicht-öffentliche Veranstaltungsformate entwickelt. Wir wollen  Interessenskonflikte bei der Umsetzung der Energiewende thematisieren, Blockaden wo immer möglich  lockern und gemeinsam für mehr Klimaschutz in NRW sorgen".

Mit knapp 400 Anmeldungen ist die Tagung fast ausgebucht. Für ,Schnellentschlossene besteht jedoch noch die Möglichkeit zur Anmeldung. www.klimadiskurs-nrw.de