11.10.2013

Westfälische Kirche stärkt nachhaltige Entwicklung


Westfalen. Volker Rotthauwe (55) wird Pfarrer für den Fachbereich "Nachhaltige Entwicklung" am Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Dazu hat ihn das Landeskirchenamt berufen. Seine Aufgabe wird sein, die evangelische Verantwortung für Ökologie und für den Schutz von Umwelt und Klima praktisch umzusetzen sowie die Präsenz der Kirche im ländlichen Raum zu stärken.
Im Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG) in Schwerte-Villigst ist der Bereich "Nachhaltige Entwicklung eingebunden in ein Team aus theologischer, natur- und sozialwissenschaftlicher Kompetenz. Die frühere Stelle des Umweltpfarrers der westfälischen Landeskirche geht nun ab 1. Januar in das neue Aufgabengebiet über.
Volker Rotthauwe stammt aus Gelsenkirchen. Nach dem Studium der Theologie in Bochum und Marburg studierte er in Marburg auch Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung. Als Vikar lernte er in Dortmund praktische Gemeindearbeit und wurde dann Pfarrer der Evangelischen Schülerinnen- und Schülerarbeit in Westfalen. Als solcher war er stellvertretender Leiter der Jugendbildungsstätte Kurt-Gerstein-Haus in Hagen-Berchum. Gleichzeitig studierte er in Dortmund Organisationspsychologie. Seit 1999 ist Rotthauwe Pfarrer für Jugend- und Bildungsarbeit im Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken sowie Leiter der Jugend- und Familienbildungsstätte Nordwalde bei Münster. Er ist ausgebildeter Coach und hat seit 1998 auch Lehraufträge an den evangelischen Hochschulen Bochum und Freiburg übernommen.
Volker Rotthauwe ist verheiratet und hat zwei Kinder.