08.06.2012

Zukunft einkaufen trifft Gauck


Birgit Weinbrenner, Projektleiterin "Zukunft einkaufen" mit Joachim Gauck

Zukunft einkaufen trifft Gauck

Bundespräsident Joachim Gauck im Gespräch mit der Projektleiterin Birgit Weinbrenner, Mitarbeiterin des Instituts für Kirche und Gesellschaft

Schwerte (8. Juni 2012). Am 5. und 6. Juni präsentierte sich das Projekt „Zukunft einkaufen“ im Rahmen der Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue. Veranstalter der „Woche der Umwelt“ sind das Bundespräsidialamt und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Bundespräsident Joachim Gauck äußerte sich bei der Eröffnung zu umweltpolitischen Kernfragen: „Wie könne es gelingen, für acht oder gar neun Milliarden Menschen die Bedingungen für ein menschenwürdiges Leben zu schaffen?“ Er ist überzeugt, dass alle führenden Industrienationen sich auf den Weg zu dem globalen Klimaabkommen machen werden. Und er ist zuversichtlich, dass sich die Erkenntnis durchsetzt: „Nachhaltigkeit bedeutet nicht Beschränkung oder Verzicht, sondern Verantwortung und Vernunft.“
„Zukunft einkaufen“ war eines der wenigen Projekte, das Joachim Gauck seine Inhalte präsentieren konnte. In dem Gespräch mit dem Bundespräsidenten erläuterte die Projektleiterin Birgit Weinbrenner: „Im Zentrum steht die Verbesserung der Beschaffung in Einrichtungen der stationären Altenhilfe sowie der Kinder-/Jugend– und Behindertenhilfe von Diakonie und Caritas. Über das Beschaffungswesen sollen einerseits systematisch der Ressourcenverbrauch in den Einrichtungen gesenkt und gleichzeitig nachhaltige Beschaffungsstandards eingeführt werden. Darüber hinaus werden Mitarbeiter/innen, Bewohner/innen und Besucher/innen über ökofairen Konsum informiert und zu einer nachhaltigen Lebensgestaltung motiviert.“
Das Projekt „Zukunft einkaufen“ war mit 200 anderen Unternehmen und Institutionen Teil des Überblicks über die Breite und Vielfalt der neuen Technologien, Produkte und Projekte für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen.

 

Foto: Andreas Dannhauer