Newsletter Januar 2015

Inhaltsverzeichnis

Editorial

Schwerpunktthema:
Transatlantisches Freihandelsabkommen - TTIP

Tipps und Termine

Personalia

Publikation

Editorial


Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn wir uns in diesen Tagen „noch“ ein frohes neues Jahr wünschen, habe ich einen bitteren Beigeschmack angesichts des Schrecklichen, das bereits in diesem neuen Jahr geschehen ist.
Ich empfinde Trauer, Zorn und Ratlosigkeit angesichts des kaum fassbaren Blutbades, das fanatische Islamisten in Paris anrichteten. Andererseits spüre ich Anlass zur Hoffnung, dass sich gerade jetzt zeigen kann, dass die Fundamente Europas, Humanität und Menschwürde, multikulturelle und multireligiöse Offenheit, Presse- und Meinungsfreiheit nicht auf Sand gebaut sind sondern tragen.
Hunderttausende gedachten in Paris am Sonntag der Opfer der Terroranschläge und setzten damit auch ein starkes Zeichen für eine offene Gesellschaft, für Presse- und Meinungsfreiheit. Auch der Widerstand, gegen die völkische Rhetorik der PEGIDA wächst. Von Medien und Öffentlichkeit kaum beachtet, leisten tagtäglich an vielen Orten Initiativen, Kirchengemeinden und viele Einzelne Hilfe, jenen, die bei uns Zuflucht suchen. Die in abstrakten Reden so gern geforderte „Willkommenskultur“ wird hier konkret: In offener Begegnung, in gelebter Mitmenschlichkeit, die keine gemeinsame Sprache braucht, sondern auch ohne Worte von Mensch zu Mensch überspringt. Da werden Spielzeug und Kleidung gesammelt, Behördengänge begleitet, es werden Schularbeitenhilfen und Sprachkurse angeboten. Interkulturelle Vereine und Stadteilinitiativen in vielen Kommunen leisten Tag für Tag wichtige Arbeit, damit die Vielfalt und das auf den ersten Blick „Fremde“ nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung erfahren wird. In diesen Tagen ist es besonders gut, zu spüren, dass so viele Menschen an so vielen Orten tatkräftig für Mitmenschlichkeit eintreten und sich gegen Fanatismus, Rassismus und Fremdenhass empören!
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein hoffnungsvolles, mitmenschliches und friedliches, kurz: ein segensreiches Jahr 2015, dessen Losung ist: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“ (Röm. 15,7) Einige Gedanken zur Jahreslosung finden Sie hier.

Schwerpunkt dieses Newsletters ist die kritische Auseinandersetzung mit dem transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP. Auch hier gilt es genau hinzuschauen. Die bisherigen Verhandlungen lassen sehr berechtigt die Sorge aufkommen, dass rechtsstaatliche Prinzipien ausgehebelt, soziale Spaltungen vertieft und Umwelt- und Verbraucherstandards abgesenkt werden könnten.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und grüße Sie herzlich

Klaus Breyer
Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft

Schwerpunktthema

Welche Wirtschaftsordnung wollen wir?


Neue Impulse aus der TTIP-Debatte

TTIP, das geplante Handels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und den USA, hat einen Prozess in Gang gesetzt, der bis vor kurzem noch nahezu undenkbar schien: In vielen Mitgliedsstaaten wird gleichzeitig, kontrovers und auf breiter Basis über ein komplexes wirtschaftspolitisches Vertragswerk der EU diskutiert. Weder die Schaffung des EU-Binnenmarkts 1993 noch die Einführung des Euro 1999 wurden von einer derart intensiven öffentlichen Debatte begleitet wie jetzt die Verhandlungen über TTIP, obwohl sie im Kern gleichgerichtete Ziele verfolgen. mehr ...

Gentechnisch veränderte Lebensmittel durch die Hintertür?


TTIP gefährdet gentechnikfreie Lebensmittel

Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat in einem Gutachten im August 2014 dargelegt, dass TTIP und Ceta die Kennzeichnung von gentechnisch veränderten Pflanzen und daraus hergestellten Produkten verhindern könnte. Wider besseres Wissen behaupten die Befürworter der beiden transatlantischen Handelsabkommen jedoch weiterhin, die Abkommen würden lediglich dem Abbau von Handelshemmnissen und dem Abgleich von Produktionsstandards dienen, nicht jedoch Qualitäts- und Umweltstandards absenken. mehr ...

Hebelt TTIP alle staatlichen Anstrengungen zum Klimaschutz aus?


Auf Seiten von Umwelt- und Verbraucherschützer/innen bestehen ernsthafte Bedenken, was die Auswirkungen von TTIP auf den Klimaschutz angeht. Verschiedene Aspekte untermauern diese Bedenken. Zunächst würde das geplante Freihandelsabkommen unweigerlich zu einer Zunahme der transatlantischen Handelsströme führen, womit automatisch ein Anstieg an Treibhausgasemissionen (etwa durch längere Transportwege von Produkten) verbunden ist. Darüber hinaus könnte TTIP die Abwanderung von in der EU angesiedelten Unternehmen in die USA begünstigen, wenn diese die Kosten für den Erwerb von CO2-Zertifikaten im europäischen Emissionshandel umgehen wollen. mehr ...

Bedroht TTIP die nachhaltige Landwirtschaft in der EU?


Freier Welthandel, Wohlstand für alle, mehr und neue Arbeitsplätze sowie eine stabile Wirtschaftsentwicklung - das sind die Ziele, die bereits mit UNCTAD, Doha- und Balirunden erreicht werden sollten. Dazu sollen die Zölle für die Einfuhr von Produkten gesenkt und die sogenannten nicht tarifären Handelsbeschränkungen verringert werden. Die Zugänge von Waren und Dienstleistungen auf die Märkte sollen erleichtert werden. Einige Standards der Herstellung, Qualität und Sicherheit müssen dann angepasst und harmonisiert werden. Gentechnikfreie Nahrungsmittel, die sog. Chlorhühnchen und die regionalen Label für landwirtschaftliche Produkte stehen auf dem Prüfstand - so die öffentliche Diskussion. mehr ...

Risiko für Demokratie: Investorenschutz in TTIP/CETA


Für ein Unternehmen bieten sich grundsätzlich zwei Wege an, will es seine Produkte auf einem ausländischen Markt platzieren: Es kann sie exportieren und es kann eine Tochterfirma in dem anderen Land aufbauen, um die dort hergestellten Waren auf dem dortigen Markt anzubieten. Diese zweite Variante bedeutet, dass ein Unternehmen direkte Investitionen in dem Zielland tätigt. Der Schutz dieser direkten Investitionen stellt einen sehr wichtigen Teil – wenn nicht den wichtigsten – von TTIP/CETA dar. In den Texten der Abkommen wird dies mit „Investoren-Schutzklauseln“ geregelt. mehr ...

Tipps und Termine

Flucht und Asyl


Die evangelischen und katholischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen und ihre Verbände Caritas und Diakonie machen sich dafür stark, Nordrhein-Westfalen als "Zufluchtsland" zu sehen und entsprechend zu handeln.In einem gemeinsamen Positionspapier erklären sie: "Wir nehmen die Herausforderung an, uns für die Aufnahme einer größeren Zahl von Schutzsuchenden bereit zu machen."Flüchtlinge seien auch Hoffnungsträger, die mit ihren Fähigkeiten einen Beitrag für die Gesellschaft von morgen leisten. Von Anfang an brauche es ein Willkommen und die nötigen Rahmenbedingungen. Eine "Das-Boot-ist-voll"-Rhetorik entspreche nicht den wahren Möglichkeiten. Notwendig sei vielmehr das entschlossene Zusammenwirken aller Akteure in Staat, Kirchen und Verbänden, Wirtschaft, Initiativen und Vereinen.

Weitere Informationen: www.kircheundgesellschaft.de

Freiheit und Freiräume


Die Assoziationen von Freiheit und Freiräumen, die unser Titelbild weckt, sind Grundlage unserer Zukunft und daher nicht zufällig. Sie lassen sich ebenfalls auf die Biographie des Chemnitzer Malers Christian Lang beziehen, der seit 1989 schließlich auch in einem freien Land lebt. Sie sind aber ebenso gut für jeden von uns greifbar, der oder die sich aufmachen wollen, um Neues zu entdecken und Unbekanntes kennen zu lernen oder das schon Bekannte weiter zu vertiefen, um die eigene Zukunft konkretisieren zu können. Das Akademie-Team freut sich auf viele neugierige Gäste, die sich gemeinsam mit ihnen auf vielschichtige Diskussionen einlassen.

Diskurse und Dispute
Spiritualität und Kreativität

Kirchliches Mobilitätsportal als Werkstatt N-Projekt ausgezeichnet


Veränderung beginnt im Kopf – mit guten Ideen! Damit es nicht bei Ideen bleibt, stellte die Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU) auf einer Projektinternetseite erprobte Beispiele für eine nachhaltige Mobilität zur Verfügung und rief bundesweit in der Zeit der "Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit" im Juni 2014 zu Aktivitäten im Bereich einer nachhaltigen Mobilität auf.
Jetzt hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung das kirchliche Mobilitätsportal bewertet und verleiht ihm das Siegel „Werkstatt N-Projekt 2015“ - ein Qualitätssiegel, das Ideen und Initiativen auszeichnet, die den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft weisen.
Die Initiative will Kirchengemeinden auch über den Aktionszeitraum hinaus dazu ermutigen, vernünftige Lösungen für ihre Mobilitätsbedürfnisse zu entdecken. So wird sich die AGU 2015 auf dem Kirchentag in Stuttgart mit kreativen Ideen für eine „Mobilität der Zukunft“ präsentieren.

Projektseite Mobilität im Internet: www.ekd.de

Informationen zu Werkstatt N des Nachhaltigkeitsrates:
www.nachhaltigkeitsrat.de und www.werkstatt-n.de

Weitere Informationen:
Dorothee Albrecht, Klimaschutzagentur EKvW, Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW
Dr. Gudrun Kordecki, Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU)

Die Kultur(en) der globalisierten Welt


Humanistische Tradition und interkulturelle und postkoloniale Perspektiven

06. - 08. Februar 2015
Haus Villigst

Der Blick auf literarische und philosophische Texte, auf Artefakte und Kulturerzeugnisse wird seit etwa 20 Jahren stark erweitert und zwar um die Perspektive der Anderen. Nicht nur die postkolonialen sozialen Veränderungen, die Durchlässigkeit vieler Grenzen, die Grenzenlosigkeit von Lebensentwürfen und Lebensorten hat sich - nicht erst im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung - extrem erweitert. Das hat auch Konsequenzen für die Literatur- und Kulturwissenschaften. Viele Texte werden nicht nur aus ihrem historischen Kontext heraus gelesen, sondern mit dem Blick neuerer Fragestellungen konfrontiert und analysiert. Eine dieser Sichtweisen sind die postkolonialen Studien, die den Anspruch allgemeingültige Aussagen zu treffen, infrage stellen. Der heutige Fokus richtet sich vielmehr auf die gegenseitige Vermittelbarkeit und gleichberechtigte Bewertung unterschiedlicher kultureller Leistungen verschiedener Kulturen.

Anmeldung und weitere Informationen

Lebendige Kirche am Ort


Weiterentwicklung und Transformation kirchlicher Gebäude als Teil der Gestaltung des Gemeinwesens

13. - 14. Februar 2015
Haus Villigst

Weiterentwicklung und Transformation kirchlicher Gebäude als Teil der Gestaltung des Gemeinwesens Wie sieht die Kirche der Zukunft aus? Welche Gebäude mit welcher Ausstattung brauchen Kirchengemeinden? Welche Rolle kann Kirche im Gemeinwesen spielen, welche Verantwortung für das Miteinander übernehmen, welche Akzente setzen – auch mit ihren Gebäuden? Welche Erwartungen haben die kirchlichen Akteure selbst? Welche Ziele wollen sie erreichen? Wie können Gebäude neu genutzt werden? Wie trägt Kirche zu einem guten Miteinander im Stadtteil bei? Wie kann die Zusammenarbeit der Akteure vor Ort gelingen?

Anmeldung und weitere Informationen

Pinke Mädchen - weise Greisin


Tagung zum Frauenmahl
Gespräche und Workshops mit den Tischrednerinnen

21. Februar 2015, 10.00-16.00 Uhr
Mütterzentrum Dortmund e.V.

Mädchen wachsen heute zwischen Lillifees, Barbies und pinken Bauklötzen auf. Als Teenie gucken sie Germanys next Topmodel. Soweit so gut, oder etwa nicht? Vier Frauen aus Kirche und Gesellschaft sprechen beim Frauenmahl über weibliche Rollenbilder und deren Einfluss auf uns. Sie blicken kritisch auf jung und alt, zeigen, wie wir Rollenerwartungen gezielt für unsere Zwecke einsetzen und was wir von unseren Vorfahrinnen lernen können. Beim Frauenmahl verbindet sich Sinnlichkeit mit zukunftsgerichtetem Diskurs! Zwischen den einzelnen Menü-Gängen ist Gelegenheit zum Austausch bei Kerzenschein und Percussions-Klängen.

Anmeldung und weitere Informationen

Du sollst dir kein Bildnis machen ...


Jüdische und christliche Zugänge zum biblischen Bilderverbot

23. - 25. Februar 2015
Haus Villigst

Das Verbot, sich von Gott ein Bild zu machen (2. Mose 20,4; 5. Mose 5,8), ist ein Ausdruck des biblischen Verständnisses von Gott und seiner Offenbarung im Wort. Es bildet einen zentralen Bestandteil jüdischer und christlicher Überlieferung, auch wenn es in der religiösen Praxis immer wieder in Frage gestellt worden ist. Die christliche Tradition kennt geradezu eine gegenläufige Bild-Theologie, die in den Ikonen der Ostkirche, aber auch in westlichen Altar- und Heiligenbildern eindrucksvoll dokumentiert ist. So ist es in der Geschichte des Christentums immer wieder zu Bilderstreitigkeiten gekommen, nicht zuletzt während der Reformation des 16. Jahrhunderts.

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Wie ich ein Buch nicht schreiben kann und es trotzdem versuche


Ein Literaturseminar mit Monika Maron über ihre Werke

04. - 06. März 2015
Kath. Akademie Schwerte

In Monika Marons Biografie spiegelt sich geradezu idealtypisch die deutsche Geschichte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider.
1941 als Tochter einer „Halbjüdin“ in Berlin geboren, ohne den leiblichen Vater aufgewachsen, ist sie im Nachkriegsberlin groß geworden. Nachdem die Mutter den späteren DDR-Innenminister Karl Maron geheiratet hatte, erfolgte 1955 die Übersiedlung nach Ost-Berlin. Nach dem Abitur folgte auf die obligatorische Industriearbeiterausbildung und –tätigkeit ein Studium der Theaterwissenschaft. Sie arbeitete im Theater, wurde Journalistin und schließlich freie Schriftstellerin.
Der bundesrepublikanischen Leserschaft wurde sie bekannt, als 1981 der Roman „Flugasche“ in West-Deutschland erschien. Als erster - weithin bekannter - literarischer Text setzte er sich mit der Umweltverschmutzung in der DDR auseinander. Mehr als zehn Romane und etliche Essays und Erzählungen hat sie seitdem veröffentlicht. Für „Stille Zeile 6“ erhielt sie 1995 den Evangelischen Buchpreis, ihr jüngster Roman „Zwischenspiel“ von 2013 kam auf die Lese-Empfehlungsliste des Evangelischen Buchpreises 2013.

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Wechselwirkungen erwünscht


Erzieher in Kitas

17. - 18. März 2015
Haus Busch, Hagen

Wenn Männer als Erzieher in einer Kita arbeiten, geschehen erwartete und unerwartete Veränderungen mit ihnen selbst, mit dem Team und mit dem System Kindertageseinrichtung. Um im weiblich dominierten Team einen Platz zu finden, müssen die „Exoten“ ihre berufliche Rolle finden, behaupten und variieren, aber auch: sich zuweisen lassen. Dies setzt voraus, dass Erzieher ihre eigenen Verhaltensmuster und Werte reflektiert ins Wechselspiel ihrer Kita einbringen.
Den Erwartungen der Eltern, des pädagogischen Teams und des Träger als „Mann im Team“ gerecht zu werden bedeutet, sich der Wechselwirkungen bewusst zu sein und darauf aufbauend den eigenen Weg zu finden. Beim Zusammenwirken von Männern und Frauen in Bildung, Erziehung und Betreuung spielen Fragen von Nähe und Distanz eine große Rolle: Es beeinflusst die Entwicklung der eigenen Geschlechtsrolle von Kindern, kann Selbstsicherheit fördern und Modelle für ein partnerschaftliches Miteinander bereitstellen.

Anmeldung und weitere Informationen

Personalia

Sabine Brandt


Seit Anfang Januar verstärkt Sabine Brandt das Verwaltungsteam im Institut für Kirche und Gesellschaft im Bereich der Projekt- und Haushaltsabwicklung.

Bislang war Frau Brandt in der Kassengemeinschaft beschäftigt.

Martin Treichel wird neuer Landesmännerpfarrer in der EKvW


Martin Treichel stammt aus Steinfurt im Münsterland. Nach dem Studium der Theologie in Marburg, Berlin und Bochum lernte er ab 1997 als Vikar praktische Gemeindearbeit in Witten-Herbede und arbeitete anschließend im Kirchenkreis Hattingen-Witten. Seit 2001 ist er Pfarrer in Wetter-Wengern. Außerdem leitet er den Kindergartenträgerverbund im Kirchenkreis. Der Theologe hat zahlreiche zusätzliche Qualifikationen erworben, etwa Telefonseelsorge, Notfallseelsorge oder Spirituelles Gemeindemanagement.

„Es braucht neue Bilder des Mannseins, jenseits von Softie und Macho“, erklärt Pfarrer Martin Treichel. „Es braucht Männer mit Herz und Verstand, mit Kraft und Sanftmut, mit Schwächen und Stärken.“ Die Kirche müsse den besonderen Formen männlichen Glaubens Raum schaffen und den Männern mehr anbieten als nur einen Platz im Bierstand auf dem Gemeindefest.

Martin Treichel tritt Mitte März sein Amt an.

Publikation

So viel du brauchst


Die Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 18.02. bis 05.04.2015

Wir laden Sie ein, in diesem Jahr den Klimaschutz in den Mittelpunkt Ihrer Fastenzeit zu stellen. Jede und jeder von uns hat die Möglichkeit, im Kleinen wie im Großen, alleine oder in Gemeinschaft das eigene Leben klimafreundlicher zu gestalten. Denn der Klimawandel gefährdet das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen und verstärkt weltweit Ungerechtigkeiten.

Unsere Fasten-Broschüre möchte Ihnen Anregungen für Ihre Fastenzeit geben. Jede Woche steht dabei unter einem anderen Thema. Wählen Sie jede Woche ein, zwei oder mehrere Ideen und Impulse aus oder setzen Sie Ihre ganz eigenen Schwerpunkte.

Flyer zur Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit

Weitere Informationen unter: www.kircheundgesellschaft.de

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
Telefax: 0 23 04 / 755 - 318

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