Newsletter Februar 2016

Inhaltsverzeichnis

Editorial


Liebe Leserin, liebe Leser, 

ich freue mich sehr, dass sie unseren ersten IKG-Newsletter in diesem Jahr angeklickt haben.
Ich grüße Sie herzlich mit der Losung des Jahres 2016.

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. (Jesaja 66, 13)

Was für ein bereicherndes, ja auch irritierendes, Gottesbild! Gott, die tröstende Mutter! Gott, ganz nah, so nah, wie eine Mutter ihrem Kind nahe ist. Schmerz, Heimatlosigkeit, Fremd- und Verlorenheit gehören nicht an diesen Ort des Trostes. In der Jahreslosung begegnen wir Gott als liebevoll „Tröstenden“, der „Trostlose“ nicht allein lässt, der Menschen aufrichtet  und ihnen neue Kraft und Zuversicht gibt.
So wünsche ich uns, dass auch wir die Kraft dieses elementaren Trostes erfahren und in schwierigen Zeiten die Kraft und Zuversicht finden, selbst Tröstende zu sein und unseren Teil beitragen zu einem menschenwürdigen, friedlichen Zusammenleben.
Auch in diesem Jahr wollen wir Sie gern, mit unserem Newsletter begleiten. Wie gewohnt finden Sie  Berichte aus unserer Arbeit, meinungsfreudige Kommentare, Einladungen zu interessanten Tagungen und Informationen zu laufenden Projekten.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Klaus Breyer
Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft

Flüchtlinge

Große Aufgaben wirken verbindend


120 Teilnehmende beim Asylpolitischen Forum 2015 diskutierten in Haus Villigst über Kirchenasyl, EU-Außengrenzen und Kinderrechte für junge Flüchtlinge

Manche Veranstaltungen sind ein Dauerbrenner. Leider. Ihre Notwendigkeit ist so aktuell wie eh und je. Seit 1986 findet jedes Jahr das Asylpolitische Forum an der Evangelischen Akademie in Villigst statt – eine offene Fachtagung mit vielen Kooperationspartnern und noch mehr Beteiligten. Das Thema Asyl ist in all diesen Jahren aktuell geblieben. Dass 2015 die Entwicklung eine solche Wucht entfalten würde, war bei der Planung der Tagung noch nicht abzusehen. Dennoch traf das Thema „Kinder- und Menschenrechte zur Disposition? Viele Flüchtlinge – wenig Schutz“ genau ins Schwarze. mehr ...

Flüchtlinge brauchen männliche Vorbilder


"Übte Gott wirklich nur, als sie den Mann schuf"? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Klosterwochenende des Frauenreferats und der Männerarbeit schmunzeln, als jemand diesen Satz vorliest. Am ersten Wochenende im Januar sind sie zusammen gekommen, um Rückschau zu halten auf 2015 und Perspektiven zu suchen für das neue Jahr. Sie haben Symbole mitgebracht, die für Erfahrungen im vergangenen Jahr stehen. Und sie haben sich mit kreativen Methoden auf die neue Zeit eingestimmt.
Jetzt ist Fragestunde beim Gender-Seminar: Die Frauen stellen den Männern Fragen, die diese beantworten müssen. Und umgekehrt. mehr ...

Gesellschaft

Altersarmut


... das ist nichts für mich, das ist was für Senioren!“

So mag der eine oder die andere heute denken. Ähnlich wie viele in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Mahnungen und Warnungen vor Waldsterben und Klimawandel abgetan haben, weil es ja nicht unmittelbar zu spüren war, so gehen heute auch viele mit dem Thema Altersarmut um.
„Es wird mich schon nicht betreffen. Ich zahle doch ein in die Rentenkasse. Irgendwie wird es schon gehen. Die Versicherungen wollen nur Geld verdienen …“ So oder ähnlich denken nicht wenige. mehr ...

Gender im Kloster


„Blick zurück – nach vorn“, lautete der Titel des Seminars, das der Fachbereich Männer, Familie, Ehrenamt und das Frauenreferat der EKvW im Institut für Kirche und Gesellschaft vom 08.-10. Januar 2016 erstmalig durchgeführt haben. Dreiundzwanzig Menschen, darunter sechs Männer, hatten sich angemeldet und wollten in der Ruhe des Stifts Börstel auf ihr Jahr 2015 zurückschauen und den Blick für das neue Jahr 2016 weiten.
Neben Gebetszeiten der Stiftsdamen in der Tradition von Taizé, praktizierten die Teilnehmenden auch Yoga und reflektierten ihr Rollenverhalten als Männer und Frauen. mehr ...

Mädchen in ihrer Vielfalt wahrnehmen


Meike Zeipelt ist seit Sommer 2013 als Referentin im Amt für Jugendarbeit für die Handlungsfelder Ehrenamt und Mädchenpolitik zuständig.

Nicole Richter fragt nach:
In den Medien hört man ja oft, Jungen seien die eigentlichen Bildungsverlierer. Warum brauchen wir Ihrer Meinung nach noch Mädchenpolitik und Mädchenarbeit?

In der Tat gibt es Lebensphasen, in denen Mädchen sehr gut abschneiden. Bei den Schulabschlüssen liegen sie vorne oder bei der Anzahl der Studierenden. Doch trotz sehr guter Leistungen kommen die Mädchen und jungen Frauen später nicht in den Führungsetagen an und verdienen auch weiterhin in den "typisch weiblichen" Berufen weniger Geld. mehr ... 

Klimaschutz

Paris, die Kohle und der Strukturwandel


Die Folgen des Klimawandels sind längst unmittelbar zu beobachten. Die, die am wenigstens zu ihm beigetragen haben, die ärmsten Länder und in diesen Ländern die besonders Benachteiligten, sind am stärksten von seinen Auswirkungen betroffen. Der Klimawandel untergräbt Entwicklung, verfestigt und verschärft Armut und treibt Millionen von Menschen in die Flucht. Schon heute ist er eine der größten Fluchtursachen weltweit. mehr...

Bewegung tut not – im doppelten Sinne



Wir bewegen uns zu wenig zu Fuß oder mit dem Fahrrad und zu viel mit dem Auto.

Nach wie vor ist der Verkehr das Sorgenkind beim Klimaschutz. Fast 20% der für den Klimawandel verantwortlichen Treibhausgase entstehen durch den Straßenverkehr. Die Feinstaubbelastung durch Dieselmotoren in unseren Städten ist extrem gesundheitsgefährdend und nimmt weiter zu.

Um die Klimaschutzziele von Paris umzusetzen, brauchen wir in Deutschland eine Verkehrswende: Weg vom unbegrenzten Autoverkehr zu attraktiveren öffentlichen Nahverkehrskonzepten. Da aber eine Welt ohne Autos zur Zeit unrealistisch ist, ist die Förderung von Elektro-Mobilität ein wichtiger Baustein auf dem Weg. Voraussetzung ist, die Fahrzeuge werden mit Strom aus erneuerbaren Energien „betankt“ und die Entwicklung der Batterietechnologie wird mit Hochdruck vorangetrieben.

Das Landeskirchenamt hat hier bereits 2015 ein Zeichen gesetzt.

Superintendent Frank Millrath, Kirchenkreis Hamm, fährt beispielsweise seit 2014 so oft es geht den Weg zu seinem Arbeitsplatz. mehr ...

Rückblick auf Paris


KlimaschützerInnen auf der ganzen Welt blickten im Dezember des letzten Jahres gespannt nach Paris und bangten, ob gelingen würde, die internationalen Verhandlungen endlich in ein ambitioniertes, verbindliches Abkommen münden zu lassen. Die vorangegangen Terroranschläge hatten die Begleitung der Verhandlungen durch die Zivilgesellschaft kurzfristig vor neue Herausforderungen gestellt. mehr ...

Klimaschutzplan NRW verabschiedet


Im Dezember des vergangenen Jahres hat der NRW-Landtag den ersten Klimaschutzplan Nordrhein-Westfalen verabschiedet. Die darin enthaltenen Strategien und Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass NRW seine ambitionierten Klimaschutzziele erreichen kann.
2013 hat die Landesregierung in ihrem Klimaschutzgesetz dazu verpflichtet, die Treibhausgasemissionen in NRW bis 2020 um mindestens 25 Prozent und bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent zu senken (jeweils im Vergleich zum Basisjahr 1990). Außerdem schreibt das Gesetz Bestrebungen im Bereich Klimafolgenanpassung vor und verlangt, dass sich das Land auf die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels vorbereitet. mehr ...

Grüner Hahn jetzt Teil der KlimaExpo.NRW


Das kirchliche Umweltmanagement "Der Grüne Hahn" ist seit Dezember 2015 als Projekt der KlimaExpo.NRW aufgenommen worden. Das ist eine schöne Anerkennung nicht nur des kirchlichen Umweltmanagements sondern der gesamten Umweltaktivitäten in den drei Landeskirchen, die in NRW ansässig sind. Die KlimaExpo.NRW ist eine Initiative des Landes NRW um erfolgreiche Klimaschutzprojekte einem breiten Publikum erfahrbar machen.
"Umweltmanagement ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Entwicklung. Ob nachfolgende Generationen menschenwürdig leben können, hängt entscheidend davon ab, ob es uns gelingt, unseren Umwelt- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren," so Hans-Jürgen Hörner, Projektleiter.

Mehr erfahren Sie hier: Der grüne Hahn als Vorreiter

Ethik am Lebensende

Sterben und Tod


Eine gesellschaftliche Verantwortungskultur entsteht

Seit Herbst ist es amtlich: Suizid bleibt in Deutschland erlaubt – und damit auch die Beihilfe zum Suizid. Diese Beihilfe bleibt allerdings nur dann straffrei – und das ist das Neue – wenn sie nicht organisiert gewerbsmäßig betrieben wird.
D. h. vor dem Gesetz ist es von nun an ein Unterschied, ob jemand einem Angehörigen oder einer Freundin bei der Selbsttötung zur Seite steht, etwa indem tödliche Substanzen besorgt werden, oder ob diese Hilfe von einem Verein oder einer Organisation gewerbsmäßig betrieben wird. Das Letztere ist von nun an in Deutschland ausdrücklich verboten. mehr ...

Weitere Informationen zum Thema

Tipps und Termine

Das 5. Dortmunder Frauenmahl ist ausgebucht


Teilnahme an der Tagung noch möglich!

20. Februar 2016, 10.00 - 15.00 Uhr
Mütterzentrum, Dortmund

140 Frauen haben sich bereits für das anstehende 5. Dortmunder Frauenmahl „Zwischen Wohnzimmer und Welt“, am 19.02.2016 in der St. Petrikirche angemeldet. Es ist somit ausgebucht!

Wer aber die Rednerinnen in einem intensiveren Austausch erleben möchte, kann dies bei der Tagung am Samstag, 20.02.2016 von 10.00-15.00 Uhr im Mütterzentrum Dortmund, Hospitalstr.6, tun.
Aycha Riffi, Medienpädagogin und Leiterin der Grimme-Akademie, Bochum/Marl und Katrin Rönicke, Autorin und Podcasterin, Berlin werden in kreativen Workshops die Darstellung von Frauen und Mädchen im Film und Internet thematisieren und praktisch zeigen, wie frau im Internet politisch agieren kann. Herzliche Einladung an alle interessierten Frauen und Mädchen ab 13 Jahre!

Anmeldung und Informationen zur Tagung
Anke Engelmann
Fon: 02304 755 230
eMail schreiben

Programmflyer

Älter werden in Gemeinschaft


Beginenhof-Tagung

05. März 2016
Haus Villigst, Schwerte

„Eines Tages werden wir alt sein…“, so beginnt der schöne Text der Poetry-
Slammerin Julia Engelmann. Er birgt viel Wahrheit in sich, denn es ist eine Tatsache: Wir werden alle älter, unser Körper, unser Geist, unser Leben verändert sich. Und mit dem Älterwerden tauchen neue Fragen auf:
Wie wollen wir in einer Gemeinschaft älter werden? Jede für sich oder alle irgendwie auch zusammen? Welche Herausforderungen kommen mit dem Älterwerden auf uns und als Beginen-Gemeinschaft zu? Wo wollen wir uns gegenseitig unterstützen? Wo setzen wir auch klare Grenzen? Welche Bedürfnisse haben „die Jungen“, welche „die Alten“?
An dem Samstag wollen wir uns mit diesen Fragen beschäftigen und miteinander ins Gespräch kommen. Wir wollen Fragen und Antworten finden, Hoffnungen und Befürchtungen ehrlich benennen und gemeinsam einen bereichernden Tag in Haus Villigst erleben.

Weitere Informationen und Anmeldung

Flüchtlinge vor Ort


Erfahrungsaustausch, good practice und Neues lernen

09. März 2016
Haus Villigst

Das Institut für Kirche und Gesellschaft und "Die Dialoggestalter" laden verantwortliche Mitarbeitende aus Städten, Gemeinden und freien Trägern zum Erfahrungsaustausch ein. Gemeinsames Thema ist die berufliche Beschäftigung mit Flüchtlingen - die aktuelle Situation schafft oftmals und vielerorts schnelle, pragmatische Lösungen, aber auch hohe Belastungen. Es bleibt kaum Zeit zur Reflexion, zum Austausch, zum Lernen von anderen.
Schwerpunkte sind neben dem Erfahrungsaustausch das Gespräch mit dem Innenministerium sowie die Beschäftigung mit der Frage, welche Wirkungen das Thema Asyl bei Kolleginnen und Kollegen erzeugt, die unmittelbar und täglich damit befasst sind.

Weitere Informationen und Anmeldung

Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen


Aktuelle Herausforderungen für die Kirche und die Männerarbeit in Zeiten zunehmender Flüchtlingszahlen

Samstag 12. März 2016, 10.00 -15.00 Uhr
Wichernhaus, Wattenscheid-Günnigfeld

Heftige Konflikte und Bürgerkriege in Ländern wie Syrien und dem Irak haben die Fluchtbewegungen in Richtung Europa erheblich ansteigen lassen.
Während viele europäische Länder mit Abschottung und Schließung ihrer Grenzen reagieren, wird Deutschland - auch durch die „Wir können das schaffen“ Haltung der Bundeskanzlerin zu einem bevorzugten Ziel der Flüchtlingsströme, die durch viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer willkommen geheißen werden. Aber auch Übergriffe auf Flüchtlingsunterkünfte, Hasskommentare in sozialen Netzwerken gegen Politiker/innen und Ehrenamtliche sowie Zuläufe bei rechtskonservativen Parteien nehmen zu. Mit diesem brandaktuellen Thema beschäftigt sich der Bezirksmännertag 2016.
Als Referenten konnten wir Elisa Rheinheimer-Chabbi von Publik-Forum und Pfarrer Martin Heider, den Beauftragten der EKvW für die Beratung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit gewinnen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Fachtag "Familienbericht NRW"


28. April 2016, 09.30 - 16.30 Uhr
Haus Villigst, Schwerte

Am 23. Oktober 2015 wurde der Familienbericht des Landes NRW der Öffentlichkeit vorgestellt. Darin werden u.a. Eckpunkte für eine künftige Familienpolitik des Landes aufgezeigt. Auch die Evangelische Kirche von Westfalen beschäftigt sich aktuell, ausgehend von den Impulsen der Landessynode 2012, auf vielfältigen Wegen mit dem Thema „Familien heute“ und versucht zu einer Verbesserung der Situationen von Familien beizutragen.
Im Rahmen des Fachtages „Familienbericht NRW“, der am 28.04.2016 von 9.30-16.30 Uhr in Haus Villigst, Schwerte, stattfindet, sollen zentrale Aussagen des Familienberichtes vorgestellt und diskutiert werden. Hauptreferent ist Prof. Dr. Hans Bertram, Soziologe an der Humboldt-Universität zu Berlin, der u.a. an der Erstellung des NRW-Familienberichtes beteiligt war. Darüber hinaus werden weitere Referentinnen und Referenten zu Wort kommen und Impulse für die Diskussion mit dem Publikum geben.

Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, empfiehlt sich eine frühe Anmeldung:

Birgit Olschowka
Fon: 02304 755 371
eMail schreiben

Weitere Informationen und Anmeldung

Anständig Grillen


Der Zusammenhang von Tierhaltung, Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie und persönlichem Konsum

30. April - 01. Mai 2016
Haus Villigst, Schwerte

Was gehört zum anständigen Grillen eigentlich dazu? Holzkohle oder Gas, Fleisch, Kartoffelsalat, Bier, Ketchup, Senf, gutes Wetter – und natürlich Gäste – denn alleine grillen macht keinen Spaß. Wir wollen uns bei dieser Tagung nicht nur mit der Frage nach Gas oder Holzkohle beschäftigen, sondern den Fragen nach der Fleischerzeugung und den Bedingungen sowohl für die Tiere als auch für die beteiligten Menschen nachgehen.
Diese Tagung soll insbesondere dazu dienen, Ernährungsverhalten zu reflektieren, Einblicke in artgerechte(re) Haltung von Tieren zu bekommen und praktisch auszuprobieren, wie Mann „anständig grillen“ kann.

Weitere Informationen und Anmeldung

Letzte Tage


Fotoausstellung mit Arbeiten von Bernhard Laß

Wenn nicht jetzt, wann dann? Wer nicht zugreift verpasst am Ende die Chance seines Lebens. Letzte Tage, die Erfüllung naht. Liebe, Nähe, Freunde, Wahrheit, Treue. Sie liegen griffbereit auf den Altären der Konsumtempel. Sale, Schlussverkauf, Letzte Tage!  "Der Sommer geht. Das Gute bleibt. Die Preise fallen. Glück! Alles was zählt."
Letzte Tage! Als ginge es um Leben und Tod, um jetzt oder nie mehr, als wäre eine Grenze erreicht, wirbt die Konsumindustrie um uns Kunden.
Aber wie fühlen und denken Menschen, die sich ernsthaft und ganz persönlich mit den "letzten Tagen" ihres eigenen Lebens auseinander setzen müssen?
Die Ausstellung wagt die Zusammenschau dieser doch sehr unterschiedlichen Betrachtung "Letzter Tage". Sie ermöglicht einen anderen Blick auf die Wahrnehmung und Wertschätzung dessen, was wirklich wichtig ist.
Die Ausstellung von Pfarrer Bernhard Laß ist ein Fotostreifzug durch Einkaufsstraßen in verschiedenen Städten und die Begegnung mit Menschen an der Grenze des Lebens.

Die Ausstellung ist bis zum 13. April 2016 in Haus Villigst zu sehen.

Von großen und kleinen Riesen


Auch in diesem Jahr führt die Vater-Kind-Agentur wieder zahlreiche spannende Wochenenden in ganz Westfalen durch. Dieses Mal können sich die Väter und ihre Kinder auf eine abenteuerliche Reise unter dem Motto „Von großen und kleinen Riesen“ begeben und viel Aufregendes und Neues erleben.
Schnell wird dabei deutlich, dass nicht nur Papa Großes vollbringen kann. Auch die Kinder sind zu wahrhaft Riesigem fähig.
Bei gemeinsamen Aktionen, beim Basteln und Spielen, beim Erkunden der Umwelt und im Austausch miteinander erleben wir, zu welch riesigen Taten wir alleine, aber auch gemeinsam in der Lage sind. Garantiert ist eine aufregende Zeit, die lange in Erinnerung bleibt.

Weitere Informationen

Personalia

Jürgen Haas ist in den Vorstand der LAG Väterarbeit gewählt worden


Am 08. Januar hat sich die Landesarbeitsgemeinschaft Väterarbeit in NRW gegründet. Nicht nur die Männerarbeiten der Evangelischen Kirchen im Rheinland und von Westfalen sind in NRW in der Väterarbeit aktiv, sondern auch zahlreiche andere Organisationen und Verbände, die sich an der neuen Arbeitsgemeinschaft beteiligen. Diese versteht sich als Schnittstelle zwischen lokaler/regionaler Arbeit und der Landespolitik.
Ein fünfköpfiger Vorstand wird die LAG für die nächsten drei Jahre vertreten. Es freut uns, dass unser Kollege Jürgen Haas (rechts im Bild) als Beisitzer diesem Vorstand angehört und die Erfahrungen der Evangelischen Männerarbeit von Westfalen so aktiv einbringen kann.
Ein Ziel ist es, die Vaterschaft als gesellschaftlichen Wert zu etablieren und für die Gleichstellung von Vätern und Müttern einzutreten. Väter sollen ermutigt und unterstützt werden, sich von der Rolle als alleinige Ernährer zu verabschieden und ihre soziale Funktion in der Familie stärken.
Es sollen weiterhin Orte und Möglichkeiten geschaffen werden, um Vätern Gelegenheit zum Austausch über gemeinsame Probleme und Vorstellungen zu geben.
Jürgen Haas freut sich auf die Zusammenarbeit in der Landesarbeitsgemeinschaft und erhofft sich positive Impulse für die Väterpolitik in NRW.

Verabschiedung von Holger Huckenbeck


Am 22. Januar war es soweit. Nach 37-jähriger Tätigkeit für die Evangelische Kirche von Westfalen wurde Diakon Holger Huckenbeck verabschiedet. Nach Stationen in der Jugendarbeit, der Handwerkerarbeit und dem KDA, arbeitete er zuletzt bei der Evangelischen Männerarbeit im IKG. Mehr als hundert KollegInnen, WegbegleiterInnen und Familienangehörige wohnten dem Gottesdienst und der Feierstunde bei, die ihn in den beruflichen Ruhestand verabschiedeten.

Landesmännerpfarrer Martin Treichel ging in seiner Predigt zum „Barmherzigen Samariter“ auf die Haltung ein, mit der Holger Huckenbeck seine Arbeit gemacht hat: „Wir sind aufgefordert, uns einzumischen, um die versöhnende Botschaft Christi in unserem Gemeinwesen in Wort, Tat und der Haltung der Nächstenliebe zu leben. Das hat schon  immer zum Evangelium gehört und doch muss es immer wieder neu eingeübt werden. Und das war Dir, Holger, in Deinem Arbeiten und Leben auch immer besonders wichtig. Wir dürfen uns nicht zurückziehen aus der Welt, hast Du immer wieder betont. Kirche gehört mitten unter die Leute. Es darf keine theologische oder kirchliche Sondersprache geben. Sondern was wir sagen, das müssen die Leute verstehen können. Das war Dir ein Herzensanliegen. Und Du hast es vorgelebt. Deutlich, direkt, oft deftig, nicht immer bequem, manchmal anstrengend. Aber klar. Und damit in bester biblischer Tradition stehend. Es geht immer um das Miteinander, das Ineinander von Wort und Tat.“

Während der anschließenden Feier wurde von vielen die Gelegenheit genutzt, Holger Huckenbeck für seine Arbeit und die klare Haltung, aus der heraus er diese getan hat, zu danken. Seine offene und streitbare Art stand bei den Grußworten genauso im Mittelpunkt, wie seine humorvolle Art mit seinen Mitmenschen, aber auch mit seinen eigenen Schwächen umzugehen.

Publikationen

Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal ...


Bergwanderung, Vater-Kind-Angebote, Tagungen, Fortbildungen, Weinbergwochenende, Kooperationen mit dem Frauenreferat, Begegnungsarbeit in einem weißrussischen Kinderzentrum - so vielfältig sind die Angebote und Aufgaben der Männerarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen. Mit dem Jahresprogramm lädt die Männerarbeit ein, die Vielfalt ihrer Angebote zu entdecken.

Sie stellt Orte und Angebote zur Verfügung, damit Männer etwas für sich tun, Orientierung finden und mit anderen in Kontakt kommen können. Sie sollen die Kirche als einen Ort erfahren, der Räume für Diskurs und Vielfalt, für Selbsterweiterung und für Gottsuche zur Verfügung stellt. Entscheidend ist für uns, dass Männer ihr Eigenes einbringen, mitreden und mitgestalten können. Und wir gehen auch an ungewöhnliche Orte: Ins Kloster und in die Berghütte, in den Weinberg und sogar ins Gefängnis ... Die Männerarbeit freut sich auf vielfältige Begegnungen im Jahr 2016.

Weitere Informationen:
Birgit Olschowka
Fon: 02304 755 371
eMail schreiben

Zivile Außenpolitik als prima ratio


epd-Dokumentation Nr. 4 vom 26.01.2016

Deutschland wird als Bündnispartner international stärker in die Pflicht genommen und sieht sich mit neuen diplomatischen Aufgaben wie auch mit Forderungen nach zusätzlichem militärischem Engagement konfrontiert. Gefragt ist auch auf europäischer Ebene eine Strategie, die konsequent die zivilen Mittel der Krisenprävention und Konfliktbearbeitung einsetzt und die militärische Intervention auf den äußersten Fall beschränkt«, schreiben die Initiatoren des Diskursprojekts “… dem Frieden der Welt zu dienen“, Dr. Rüdiger Sachau, Uwe Trittmann und Dr. Klaus Holz, in der Einladung zur Abschlusstagung. mehr ...

Bestellung unter: www.epd.de

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
58239 Schwerte
Telefon: 0 23 04 / 755 - 332
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