Newsletter Februar 2019

Inhaltsverzeichnis

Editorial


Liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich sehr, dass Sie auch im neuen Jahr unseren Newsletter angeklickt haben. In der ersten Ausgabe nehmen wir Sie mit in viele Arbeitsbereiche und Themenfelder unseres Instituts. Wir berichten über die Studienkonferenz "Quo vadis Kirche?", die sich mit dem künftigen Weg der Kirche auseinandersetzte, und machen Sie auf die Hauptvorlage "Kirche und Migration" und die Möglichkeiten, sich an der Diskussion darüber zu beteiligen, aufmerksam. Die Aktion "Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit" gehört ebenso zu unserer Themenpalette wie die Veranstaltungen zur Thematik "Transidentität in Kirche und Gesellschaft". Selbstverständlich führen wir auch in diesem Newsletter die Reihe "Kirchentag 2019", mit den Vorbereitungen auf die Tage vom 19. bis 23. Juni, fort. Interessant ist auch das Gespräch mit Jürgen Haas über Väter, die die Erziehung ihrer Kinder aktiv mitgestalten wollen. Schenken Sie auch der Stellungnahme zum Abschlussbericht der Kohlekommission Ihre Aufmerksamkeit.
Viele spannende Veranstaltungen stehen auf unserem Programm in den nächsten Wochen und Monaten. In der Reihe "Genome Editing" laden wir zu dem Diskussionsabend "Züchtung der Zukunft" ein, bei dem es um gentechnische Veränderung in der Pflanzenzüchtung geht. Bei der Tagesveranstaltung "Streitpunkt Familie" treffen sich interessierte Menschen aus Kirche und Gesellschaft, um über Familienbilder und Geschlechterrollen miteinander zu sprechen.

Wir wollen Ihnen Einblicke in Orte geben, an denen Zusammenleben immer besser gelingt und in andere, wo die Zukunft auf dem Spiel steht und gehandelt werden muss.

Ich lade Sie ein, mit uns genau hinzusehen. Dem "Sehen" verpflichtet ist auch das kleine geistliche Wort. (Andacht)

Ich wünsche ihnen eine interessante Lektüre!

Klaus Breyer
Institutsleiter

Andacht

Vom Sehen …


Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern!
Psalm 66,5

"Kommt her und sehet!" Genau hinzusehen, darum geht es in diesem Psalm. Gott in der Welt, Gott mit allen Sinnen zu entdecken, in der Schönheit und Zerbrechlichkeit seiner Schöpfung, im würdevollen Miteinander, in der Liebe zu anderen Menschen und in vielem mehr, darum wirbt der Dichter.

Aber: Wer genau hinsieht, wer Gott auf diese Weise mit allen Sinnen sucht, der entdeckt nicht nur wunderbares Gotteswerk, sondern viel schreckliches Menschenwerk. Der sieht, hört, ja schmeckt, wie die Schöpfung zerstört wird, der sieht gedemütigte Menschen, der liest Worte, die zu Fake-News verbogen wurden. Wer genau hinsieht und sich im wahrsten Sinne hineinfühlt, der spürt, wie sehr auf unserer Welt geliebt aber auch gehasst wird. 

Der Psalmdichter fordert uns dennoch (oder vielleicht gerade deshalb) auf, genau hinzusehen und die Welt wahrzunehmen, so wie sie ist. In ihrer ganzen Ambivalenz und Zerrissenheit - verwoben mit Gott und doch oft auf schreckliche Weise Gott fern.

Gottes Spuren festzustellen - wie es in einem Kirchenlied heißt -, diese Spuren mit allen Sinnen wahrzunehmen und zu spüren, zu fühlen, zu erkennen, wie Gott uns und diese Welt gedacht hat, das ist das eine. Der wache Blick dafür, ja, die Empörung gegenüber dem, wodurch Mensch und Schöpfung mit Füßen getreten werden, das ist das andere.

Kommt her und sehet an die Werke Gottes, der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern!

Das Wunderbare an Gottes Tun, besteht nicht allein darin, dass er uns so viele Sinne gegeben hat, dass er uns eine Sehnsucht eingepflanzt hat nach Liebe, eine Sehnsucht nach einer Welt, die Gewalt und Unterdrückung überwunden hat. Das Wunderbare an Gottes Tun besteht auch darin, dass er uns einen -  mehr oder minder - furchtlosen Geist gegeben hat, einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit (2 Timotheus 1,7). Mit ihm können wir Gottes Spuren in der Welt folgen und - wenn auch oft nur im kleinen – unseren Beitrag leisten, Hass, Demütigung und Zerstörung zu überwinden.

Kommentar

Ein Anfang ist gemacht!


Kohlekommission legt Abschlussbericht vor!
Ein Kommentar von Klaus Breyer

Endlich kommt Bewegung in die deutsche Energiewende. Deutschland steigt aus der Kohle aus. Frühestens 2035, spätestens jedoch 2037 geht das letzte Kohlekraftwerk vom Netz. Fast alle Kommissionsmitglieder tragen den Kompromiss mit und entsprechend groß ist sein Gewicht. Ein gutes Zeichen für die politische Kultur in Deutschland!
Die Vorschläge der Regierungskommission weisen einen Weg, der bei kontinuierlichem Rückbau der Kohle einen sozialverträglichen Strukturwandel ermöglicht, die Stromkosten begrenzt und die energieintensive Industrie, die besonders in NRW stark vertreten ist, wettbewerbsfähig hält. Die Kommission stellt sich vor den Hambacher Wald und drängt darauf, alle tagebaubedingten Umsiedlungen zu beenden. mehr ...

Energieland NRW - Herausforderung Klimaschutz


Einige These zur Umsetzung des Berichts der Kohlekommission
von Klaus Breyer

NRW ist das Energieland Deutschlands! NRW ist gleichzeitig Standort energieintensiver Industrien mit vielen Arbeitsplätzen, wie z. B. der Alu-, Chemie- und Stahlindustrie. Der Industriestandort NRW ist abhängig von einer sicheren Energieversorgung mit wettbewerbsfähigen Energiekosten.
Fazit: NRW ist das Bundesland, in dem sich die Herausforderungen der Energiewende - wie in keiner anderen Region Deutschlands - wie unter einem Brennglas bündeln. Die Machbarkeit der energiewirtschaftlichen und gesellschaftlichen Transformation wird sich für Deutschland in NRW erweisen müssen. ...

Gesamter Wortlaut des Thesenpapiers

Kirchentag 2019

Das Institut auf dem Kirchentag


Das IKG freut sich auf seinen Einsatz beim Kirchentag 2019 in Dortmund. Wir stellen hier und in den kommenden Newslettern die geplanten Aktionen unserer einzelnen Fachbereiche vor.

Nachstehend finden Sie die Aktionen des Fachbereichs "Nachhaltige Entwicklung".

Aktionsstände im Zentrum Stadt-Umwelt
Westfalenhallen Dortmund, Halle 3B
Verschiedene Initiativen und Gruppen präsentieren ihre Arbeit, darunter: Zukunft einkaufen, Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD, Der Grüne Hahn, Ökumenisches Internet-Portal kirche-natur.nrw.de u.v.m

Zukunft einkaufen?! Perspektiven strategischen Konsums
Workshop am 20.06.2019, 14.30–16.00 Uhr
Mallinckrodt-Gymnasium

Kirchenland „fair-pachten“ (in Kooperation mit dem NABU)
Workshop am 20.06.2019, 11.00–13.00 Uhr
Mallinckrodt-Gymnasium

Biologische Vielfalt in Gefahr – Kirche schafft Lebensräume
Workshop am 21.06.2019, 14.30-16.00 Uhr
Mallinckrodt-Gymnasium

Weitere Informationen unter: www.kirchentag.de

Noch Platz im Revier?


8.000 Betten für Gäste des Kirchentages gesucht!

Unter dem Motto "Noch Platz im Revier?" sucht der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag ab sofort 8.000 private Unterkünfte in Dortmund und der Region für Teilnehmer*innen der Großveranstaltung. "Das Thema Gastfreundschaft macht einen wichtigen Teil von Kirchentagen aus", sagte Hans Leyendecker, Präsident des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dortmund.

Bettensuche mit BVB-Maskottchen Emma

Budenzauber


Sternfahrt durch NRW für den Kirchentag

Einen Vorgeschmack auf Atmosphäre, Fröhlichkeit und Klänge konnten nicht nur Dortmunderinnen und Dortmunder am Samstagnachmittag bei einem ‚Budenzauber‘ bekommen. Acht "Kirchentagsbuden" waren am Morgen in unterschiedlichen Regionen des Landes gestartet.
Zunächst machten sie an verschiedenen Orten Station, um Menschen vom Wittgensteiner Land bis zum Ruhrgebiet, von Ostwestfalen bis ins Rheinische auf das bevorstehende Glaubensfest aufmerksam zu machen. In einer Sternfahrt trafen schließlich alle Buden zum "Budenzauber" an der Dortmunder Reinoldikirche zusammen.

Weitere Informationen

Vier Säulen voll Vertrauen


Kirchentagssonntag mit Dr. Julia Helmke in St.Petri

Am 17.2.2019 war Kirchentagssonntag. In der ganzen EKD fanden an diesem Tag Gottesdienste mit Blick auf den Deutschen Evangelischen Kirchentag statt. Das Frauenreferat der EKvW hat in Kooperation mit der Ev. Stadtkirche St. Petri einen besonderen Abendgottesdienst unter dem Titel "Vier Säulen voll Vertrauen" vorbereitet. Die Predigt hielt die Generalsekretärin des DEKT Dr. Julia Helmke.
Im Mittelpunkt standen das Einsingen und Einüben der neuen Kirchentagslieder aus dem Liederbuch #lautstärke. Darin sind Lieder gesammelt, die den Glauben stärken und Emotionen wecken. Neben altbekannten Kirchenklassikern enthält das Liederbuch zahlreiche neue Lieder, die eigens zur Losung "Was für ein Vertrauen" neu getextet und komponiert wurden. Ein Highlight des Gottesdienstes war der besondere Projektchor  des Landesauschusses Westfalen "Der Chor ist der Star!", der die neuen Lieder vorstellte und zum Mitsingen einlud.

Bestellung Liederheft #lautstärke

Weitere Themen

Ich bin fremd gewesen, und ihr habt mich aufgenommen!


Unter dem Titel "Kirche und Migration" ist in der Evangelischen Kirche von Westfalen ein Beratungsprozess gestartet. Bis November 2019 soll in allen Kirchengemeinden, Kirchenkreisen sowie in allen landeskirchlichen Einrichtungen darüber diskutiert werden, wie sich die Landeskirche in einer Gesellschaft verändern kann oder muss, in der immer mehr Menschen unterschiedlicher Herkunft leben und religiöse Bedürfnisse haben. Dazu ist im Internet ein Diskussionspapier veröffentlicht worden, das eine bereite Beteiligung ermöglicht. Die Hauptvorlage "Ich bin fremd gewesen, und ihr habt mich aufgenommen" möchte zu einem Perspektivwechsel einladen. Kurzvideos aus verschiedenen Regionen Westfalens zeigen beispielhaft, wie Migrationsarbeit geleistet wird oder welche Ansätze einer interkulturellen Öffnung es bereits gibt. Geschichten und viele Bilder wollen dazu einladen, eigene Erfahrungen und Erlebnisse im Umgang mit fremden Menschen zu erzählen. Umfangreiches Material hilft dabei, sich mit Fakten und Positionen auseinanderzusetzen. Auch Probleme, offene Fragen und Aspekte des Misslingens im Umgang mit geflüchteten Menschen sowie mit Migrantinnen und Migranten sollen offen besprochen und diskutiert werden.
Bis zum 15. Juli können Stellungnahmen beim Landeskirchenamt, Frau Carmen Damerow, eingereicht werden.
Die Hauptvorlage ist online aufzurufen. Eine PDF-Datei gibt es zum Download.
Anregungen und Ergebnisse werden auf der Landessynode im Herbst in Bielefeld-Bethel vorgestellt. Dann soll auch über Konsequenzen dieses Prozesses entschieden werden.

Väter wollen Erziehung mitgestalten


Die Zeiten, in denen sich Männer vorrangig als "Familienernährer" definierten, sind vorbei. Viele wollen aktive Väter sein. Doch wie kann das gelingen? Anregungen bieten die Vater-Kind-Angebote der evangelischen Kitas in der Diakonie RWL. Dafür werden immer wieder Trainer gesucht. Am Wochenende beginnt eine neue Fortbildungsreihe, die Jürgen Haas von der Männerarbeit der westfälischen Kirche leitet.

Ein Gespräch mit Jürgen Haas über "neue Väter", Rollenkonflikte und kreative Wochenenden ganz in Männerhänden.

Kirche quo vadis?


"Organisationsformen haben keinen Anspruch auf Ewigkeit"
Studienkonferenz über den künftigen Weg der Kirche

Die evangelische Kirche wird nach Überzeugung von Vizepräsident Ulf Schlüter in Zukunft viel stärker beispielhaft arbeiten, Kräfte bündeln und Orte mit Ausstrahlung schaffen. Es sei nicht sinnvoll und künftig auch nicht mehr möglich, in kirchlicher Arbeit allerorten alles gleich abzubilden, sagte der Theologische Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen am Montag, 4.2.2019 in Schwerte-Villigst. mehr ...

Psalmen gegessen auf der Insel


Pastoralkolleg für Frauen

Eine Woche lang haben sich Pfarrerinnen der westfälischen, rheinischen und der reformierten Kirche mit der Theologie von Dorothee Sölle beschäftigt, die in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden wäre.
Angeleitet wurden sie von Pfarrerin Dr. Susanne Wolf vom Gemeinsamen Pastoralkolleg und Arbeits- und Organisationspsychologin Nicole Richter vom Frauenreferat der EKvW.
„In meinem Regal stehen zwar Bücher von Dorothee Sölle, aber dass ihre Verbindung von Politik und Mystik so aktuell ist, geht mir jetzt erneut auf!“, so eine Teilnehmerin des feministisch-theologischen Kollegs, das auf der Insel Spiekeroog stattfand. mehr ...

Transidentität in Kirche und Gesellschaft


Im Februar regte die Ausstellung „Max ist Marie oder mein Sohn ist meine Tochter ist mein Kind“ in der Stadtkirche St. Petri die Auseinandersetzung mit Transidentität an.
Was bedeutet es, wenn ein Mensch sich nicht mit dem nach außen hin definierten Geschlecht identifizieren kann? Welchen weiten Spielraum gibt die biblische Schöpfungstheologie, um geschlechtliche Vielfalt zu denken? Welche Lebensgeschichten sind mit Transidentität verbunden? Wie geht es Angehörigen, wenn Sie von dem Empfinden und Sein ihres trans*-Kindes, ihrer transidenten Lebenspartner*innen und Geschwister erfahren? Wieviel Leid wird erlebt? Wieviel Mut löst eine Transition aus? Wie kann Kirche diese Lebensgeschichten begleiten? mehr ...

Free Movement Expression - Kreativer Ausdruckstanz


Tanz nach Barbara Mettler

Barbara Mettler (1907-2002) war eine einzigartige Pionierin und Begründerin des "Creative Dance" in Amerika.  Ihre Methode wird immer noch gelehrt und geschätzt – so auch geschehen in Haus Villigst vom 8. bis 10.2.2019!
Viele Jahre nach dem Studium bei Barbara Mettler im Creative Dance Center in Tuscon (Arizona, USA), tauchte Gabriela Jüttner vom Zentrum für Tanz und Bewegung in Bochum noch einmal in diese Tanztechnik ein und hat ihre Methode erlebbar werden lassen. mehr ...

Mehr Frauen in die Parlamente


Westfälische Frauenhilfe und das Frauenreferat der EKvW unterstützen den Aufruf “Mehr Frauen in die Parlamente“

Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen e.V. und das Frauenreferat der EKvW unterstützen die Kampagne des Deutschen Frauenrates #mehrfrauenindieparlamente. Sie verstärken die Forderung des Deutschen Frauenrates, dass die in den Parlamenten vertretenen Parteien im Rahmen von Wahlrechtsreformen sicherstellen sollen, dass Männer und Frauen je zur Hälfte die Mandate in den Parlamenten innehaben. Dies soll sowohl bei Listenmandaten als auch bei Direktmandaten umgesetzt werden. mehr ...

Termine

Regionaltagung 2019


Wirtschaftliche Perspektiven in ländlichen Räumen durch regionale Vernetzung

07. März 2019, 09.30 Uhr bis
08. März 2019, 13.00 Uhr
Haus Villigst, Schwerte

Die ländlichen Regionen in NRW stehen vor großen Herausforderungen. Einerseits sind sie mit der Urbanisierung und dem demografischen Wandel konfrontiert, andererseits sind sie häufig auch Heimat florierender mittelständischer Unternehmen. Die Tagung befasst sich mit den Chancen regionaler Wertschöpfungsketten und vernetzt innovative Akteure des ländlichen Raumes aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Die Landesregierung wird ihre Ziele für die Entwicklung des ländlichen Raumes vorstellen.Im Rahmen der jährlichen Vernetzungstagung aller an der Entwicklung der ländlichen Regionen Interessierten, wird die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-und Verbraucherschutz NRW, Ursula Heinen-Esser, einen Impulsvortrag halten.

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Ethik des Genug!


Fasten-Auszeit für Frauen

08. März 2019, 16.30 Uhr bis
10. März 2019, 15.00 Uhr

Stift Börstel
Börstel 4, 49626 Berge

Wer fastet, verzichtet - freiwillig und bewusst! Die Fastenzeit von Karneval bis Ostern gehört, neben der Adventszeit, zu den zwei wichtigsten Fastenzeiten im Christentum. Aber auch in anderen Religionen spielt das Fasten eine Rolle. Brauchen wir eine neue Rückbesinnung auf eine "Ethik des Genug"? An diesem Wochenende wird bewusst auf Überflüssiges wie üppiges Essen, Trinken und Medienkonsum verzichtet. Leichte Kost wie Suppen und Tees stehen im Fokus. Eine Fasten-Auszeit in der stillen Kloster-Atmosphäre des Stifts Börstel, die Kraft gibt für neue Inspirationen mit Texten, Yoga, Meditation und Gebet.

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Weniger ist mehr ...


Wie wir durch Müllvermeidung zur Bewahrung der Schöpfung beitragen können

9. März 2019
Ev. Stadtkirche St. Marien, Dortmund

"Weniger Müll ist das neue Grün!" Dieser Titel eines Buches von Shia Su verdeutlicht die Hoffnung, dass es noch einen Weg aus den verheerenden Folgen der Unmengen von Abfällen gibt, die jedes Jahr schlimme Folgen für Tier und Umwelt und damit für die Schöpfung Gottes haben. Alleine die Bedeutung von Plastikmüll für das Walsterben ist dabei zu nennen. So produziert zum Beispiel jeder Bundesbürger in Deutschland im Durchschnitt 617 Kilogramm Müll pro Jahr. "Es geht auch ohne Müll!", behaupten Hanno und Shia Su von der Initiative "wasteland rebel" aus Köln und meinen, dass sie in einem Jahr ohne Verpackungsmüll nur mit einem Glas auskommen können.
Wir wollen beim Bezirksmännertag mit den beiden ins Gespräch kommen und von ihrem Leben ohne Müll erfahren. Gleichzeitig soll diskutiert werden, wo jede und jeder selbst mit weniger Müll auskommen kann.

Wir laden alle in der Männerarbeit engagierten Männer (und ihre Frauen) sowie alle Interessierten herzlich ein.

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Nachhaltigkeit nimmt Quartier


Abschlussveranstaltung

12. März 2019, 10.30 - 15.30 Uhr
Haus Villigst, Schwerte

Wir blicken zurück auf unsere Arbeit im Projekt "Nachhaltigkeit nimmt Quartier", die finanziell und inhaltlich von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt unterstützt wurde. Vielfältige Entwicklungen konnten dadurch vor Ort in Bochum, Castrop-Rauxel und Herne angestoßen werden. Dabei ging es unter anderem um nachhaltigen Konsum, Energiesparen, Fahrradmobilität, Begründung im öffentlichen Raum und Leerstand.
Auf unserer Abschlussveranstaltung diskutieren wir die Frage, wie nachhaltige Entwicklung gerade auch in benachteiligten Stadtteilen gefördert werden kann. Gemeinsam mit Expert*innen aus Politik, Wissenschaft, Kirchen, Kommunen und Zivilgesellschaft diskutieren wir, wie in NRW und darüber hinaus die Quartiersentwicklung nachhaltiger gestaltet werden kann und wo die Herausforderungen, Hürden und Chancen liegen.

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Genome Editing - Züchtung der Zukunft?


14. März 2019, 19.00-22.00 Uhr
Baykomm in Leverkusen

Seit Jahrtausenden züchtet der Mensch Pflanzen und passt sie seinen Bedürfnissen an. Doch mit der Entwicklung verbesserter gentechnischer Verfahren ist es möglich, die Eigenschaften von Pflanzen gezielt zu „designen“. Was geschieht, wenn man eine solche Designerpflanze freisetzt? Ist nicht die biologische Vielfalt der Garant für eine erfolgreiche Züchtung, auch in der Zukunft?
Es wird darüber diskutiert welche gentechnischen Veränderungen erlaubt sein sollten, was problematisch und was überhaupt notwendig ist.

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Streitpunkt Familie


Von Politik, Geschlechterrollen und Zusammenleben

19. März 2019, 9.30 - 16.00 Uhr
Haus Villigst, Schwerte

Unter dem Titel "Streitpunkt Familie - Von Politik, Geschlechterrollen und Zusammenleben" werden sich das Frauenreferat und die Männerarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft mit dem heutigen Familienbild auseinandersetzen. Die 2014 erschienene Hauptvorlage "Familien heute" der Evangelischen Kirche von Westfalen und die EKD-Denkschrift "Zwischen Autonomie und Angewiesenheit" haben neue Positionen im Blick auf Familienformen markiert. In den letzten Jahren hat sich die Diskussion verändert. Rechtspopulistische Parteien versuchen mit ihren Familienbildern Stimmen zu gewinnen und Stimmung zu machen. Die Einführung der "Ehe für Alle" zog Auseinandersetzungen nach sich, die nicht zuletzt auch in kirchlichen Kreisen für anhaltende Kontroversen sorgen.
Bei dieser Tagung möchten wir mit interessierten Menschen aus Kirche und Gesellschaft über Familienbilder und Geschlechterrollen ins Gespräch kommen.

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Ein Mann – eine Urne


Ein Männerseminar über das Leben und den Tod

22. - 24. März 2019
Haus Villigst, Schwerte

Nachdem das Seminar "Ein Mann, ein Sarg" im letzten Jahr gezeigt hat, wie sehr Männer bereit sind, über die eigene Endlichkeit ins Gespräch zu kommen, möchten wir 2019 erneut ein Wochenende für Männer anbieten, um über das Sterben (und über das Leben davor) nachzudenken.  Dazu werden wir eine Grabeskirche besuchen, wir lassen uns ein Krematorium erklären und kommen mit Menschen ins Gespräch, die sich beruflich oder auch privat mit verschiedenen Aspekten des Sterbens auseinandersetzen. Und es wird Zeit und Raum sein, sich mit anderen Männern über die eigenen Grenzen und die eigene Endlichkeit auszutauschen.Wir wollen bei diesem Seminar an den Tod denken und das Leben lieb gewinnen und freuen uns auf Männer, die sich mit uns auf diesen Weg begeben.

Weitere Informationen und Anmeldung

Benefizkonzert für Nadeshda


15. Mai 2019, 19.45 Uhr
Stadthalle Rheine
Humboldtplatz 10, 48429 Rheine

Das wird der Höhepunkt für Nadeshda im Jahr 2019! Das Kinder- und Jugendzentrum Nadeshda in Weißrussland, dass Betroffenen aus den durch die Tschernobylkatastrophe kontaminierten Gebieten Therapie- und Erholungsangebote bereitstellt, feiert am 24. September 2019 den 25. Geburtstag. Und die Männerarbeit im Münsterland veranstaltet passend dazu am Mittwoch, den 15. Mai 2019 ein Benefizkonzert mit dem Luftwaffenmusikkorps Münster der Bundeswehr.
Der Reinerlös des Konzerts wird dem Kinder- und Jugendzentrum Nadeshda in vollem Umfang zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen finden Sie im Programmflyer.

Kreuz und queer?


Genderkompetenz in der kirchlichen Praxis

28. - 29. Juni 2019
Ev. Akademie Loccum
Münchehäger Str. 6, 31547 Rehburg-Loccum

Eine Tagung in Zusammenarbeit mit dem EKD-Studienzentrum für Genderfragen, der Gleichstellungsbeauftragten der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers und dem Frauenreferat der EKvW

Von der Einführung einer "Ehe für alle" über das BGH-Urteil zum dritten Geschlecht bis zur Me-Too-Bewegung: Das gesellschaftliche Bewusstsein für die Pluralität sexueller Identitäten und Orientie­rungen, aber auch für die damit verknüpften Machtver­hältnisse und Diskriminierungen ist in den letzten Jahren merklich gestiegen. Im kirchlichen Raum zeigt sich demgegenüber ein gemischtes Bild: In einigen Landeskirchen gibt es starke Kräfte, die die Genderdebatte nach vorn treiben. In traditionell geprägten kirchlichen Kreisen begegnet hingegen eine größere Verhaltenheit, teil­weise auch eine deutlichere Abwehr gegenüber ge­schlechtlicher Vielfalt und genderpolitischen Konzepten. Im christlich-fundamentalistischen Umfeld kommt es gar bisweilen zu ausdrücklichem Antigenderismus und ungehemmtem Hate Speech.
Wie lässt sich die Akzeptanz für geschlecht­liche Vielfalt im kirchlichen Kontext erhöhen? Welche genderbezogenen Themen werden in einzelnen Landeskirchen gerade diskutiert? In welchen Belangen sollten kirchliche Akteur*innen "genderkompetent" sein - und was heißt das überhaupt?

Programmflyer und Anmeldung

Ausgereift


Ein Männerseminar rund ums Bier

6. - 7. Juli 2019
Haus Villigst, Schwerte

Bier ist derzeit in aller Munde. Denn Bier kann mehr als nur Pils, Weizen, Alt und Kölsch. Diese Sorten sind in Deutschland recht bekannt. Doch was ist Indian Pale Ale, Doppelbock oder ein hopfengestopftes Bier? Wer sich im Supermarkt umschaut, wird eine zunehmende Vielfalt an Biersorten erblicken. Die sogenannten Craft-Biere, häufig sehr hopfen- oder malzbetont im Geschmack, werden immer beliebter. Auch bekannte Brauereien springen mittlerweile auf diesen Zug auf. Bei diesem Seminar wollen wir zunächst auf die historischen Ursprünge des Bieres schauen. Im Anschluss werden wir, unterstützt von einem erfahrenen Braumeister und Biersommelier, in die Geheimnisse des Brauens eingeführt und es selbst ausprobieren. Wir lernen die Grundlagen des Brauens kennen, setzen uns mit den Inhaltsstoffen auseinander und betrachten unterschiedliche Brauprozesse. Am Abend steht die Vielfalt der Biere im Fokus. Am Sonntag beschäftigen wir uns neben der Frage, warum beim Abendmahl eigentlich Wein und kein Bier getrunken wird, mit der kulturellen und wirtschaftlichen Bedeutung des Bieres. Zudem setzen wir uns kritisch mit dem eigenen Konsum auseinander. Und dann natürlich mit der Frage: Warum trinken Männer eigentlich Bier?

Weitere Informationen und Anmeldung

"Selig, die für den Frieden arbeiten!" (Mt 5,9)


Feministische befreiungstheologische Sommerakademie

19. - 21. Juli 2019
Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder
Inselstraße 27–28, 14129 Berlin

Die Frage, wie Frieden gelingen kann, stellt sich dringender denn je. Können Schuldgeschichten, die sich durch Generationen ziehen nicht nur Hemmnis, sondern sogar Humus für gelingende Beziehungen werden? Wie reflektieren biblische Texte menschliche Gewalterfahrungen und welche Auswege werden aufgezeigt? Facettenreich werden diese Themen in Vorträgen, Bildbetrachtungen und Workshops zur Diskussion gestellt. Wir wollen gemeinsam Antworten und neue Ansätze zur Friedensarbeit finden. Dazu laden wir alle interessierten Frauen und Männer ein.

Weitere Informationen im Programmflyer

Mütter und Kinder unterwegs


Saida trifft Sabine und Hakim spielt mit Hannah

25. - 31. Juli 2019
Haus Meedland, Langeoog

Im Fokus der Veranstaltung stehen Mütter und ihre Kinder aus verschiedenen Kulturen. Ziel ist es, einander kennenzulernen, sich auszutauschen und miteinander auf der schönen Insel Langeoog achtsam zu leben. Dabei wird viel passieren: interkulturellere Dialoge über Frauen- und Kinderrechte, Kennenlernen verschiedener religiöser Traditionen, Austausch über diverse Rollen- und Geschlechterbilder in den Familien. Es wird Zeiten nur unter Müttern geben, in denen die Kinder parallel ein thematisches Programm besuchen. Außerdem stehen kreative und sportliche Angebote wie Schwimmen, Walking, Yoga und Meditation auf dem Programm. Die Unterbringung erfolgt in gemütlichen Familienzimmern in Haus Meedland/Noah (www.haus-meedland.de).

Weitere Informationen und Anmeldung

Seminar und Segeltörn für Multiplikator*innen


20. - 30. August 2019

Das IKG plant gemeinsam mit der Nordkirche einen Multiplikator*innen-Törn.
Der 11-tägige Törn startet am Dienstag, dem 20.08.2019, mittags, in Kiel und endet auch wieder in Kiel am Freitag, dem 30.08.2019, mittags.
Gesegelt wird mit dem 35 Meter langen Zweimastschoner AMAZONE. Geplant ist, dass sich die Gruppe aus Studierenden der Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften und aus Berufstätigen im Feld der Umweltpädagogik/-beauftragungen zusammensetzt. Diese Kombination wird sicher zu sehr interessanten inhaltlichen Gesprächen und Diskussionen führen. An Bord wird ein kollegialer Austausch der eigenen Konzepte aus der Bildung für Nachhaltige Entwicklung organisiert. Alle 23 Teilnehmenden stellen ein Projekt aus der eigenen Arbeit oder ein aktuelles Thema aus dem Studium vor und diskutieren diese gemeinsam.

Bei Interesse bitte schnell melden bei:
Dr. Gudrun Kordecki
Tel.: 02304 755 330
E-Mail schreiben

Erinnern-Versöhnen-Gerechtigkeit


Transformation als gesellschaftliche und kirchliche Aufgabe
Studienreise nach Kapstadt/Südarika

13. - 25. Oktober 2019

Beide Länder - Südafrika und Deutschland - haben im vergangenen Jahrhundert Erfahrungen mit menschenverachtenden Systemen, ihrem Ende und demokratischen wie gesellschaftlichen Neuanfängen gemacht. Beide Länder ringen immer wieder um die Form der Erinnerung an diese Zeiten. Wie ist Erinnern und Versöhnen möglich unter sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen? Dabei spielen in beiden Ländern Erinnerungsorte eine große Rolle. Erinnerungsorte sollten aber auch immer Orte der Versöhnung sein. Dies wird in Südafrika besonders auf der Gefangeneninsel Robben Island deutlich, wenn ehemalige Häftlinge Teile der Besucherführung übernehmen. Erinnern und Versöhnen ist nicht die einzige Herausforderung bei gesellschaftlichem und politischem Neuanfang. Eine weitere Aufgabe ist die Wiederherstellung von Gerechtigkeit.
Bei dieser Studienreise soll es um Austausch der verschiedenen Möglichkeiten des Erinnerns, Versöhnens und der Frage der Gerechtigkeit gehen. Dabei sollen Impulse unter den Teilnehmenden beider Länder in beide Richtungen weitergegeben werden.

Weitere Informationen und Anmeldung

Publikation

Auf’m Pütt sind alle gleich! – Meinste?


Bergleute in der Einwanderungsgesellschaft
Das Ruhrgebiet ist ein Schmelztiegel der Nationen. Lange Zeit boten Kohle und Stahl Arbeitsplätze, die Menschen aus vielen Ländern ins Revier holten. Das Buch "Auf’m Pütt sind alle gleich! – Meinste" erzählt von Menschen, die ihre Wurzeln in Italien, der Türkei, Slowenien, Griechenland oder auch Korea haben, aber den größten Teil ihres Lebens im Ruhrgebiet verbracht haben. In Interviews berichten sie davon, wie sie im Ruhrgebiet "angekommen" sind und welche Hürden es bei der Integration gab.

Die Broschüre kann bestellt werden bei:
Laura Unruh
Tel.: 02304 755 341, E-Mail schreiben

Einzelexemplare werden kostenfrei abgegeben. Ab einer Bestellmenge von 5 Stück, berechnen wir 3 Euro pro Exemplar.

Personalia

IKG-Geschäftsführerin Ursula Riekenbrauck geht in den Ruhestand



Ende März verlässt Ursula Riekenbrauck, Geschäftsführerin und stellvertretende Institutsleiterin im Institut für Kirche und Gesellschaft (IKG), ihre Arbeitsstätte und geht in den Ruhestand.

Seit über 30 Jahren ist Ursula Riekenbrauck im Dienst der Evangelischen Kirche von Westfalen. Im Oktober 2010 übernahm sie dann die Geschäftsführung des IKG und wurde stellvertretende Leiterin des Instituts. Zuvor begleitete sie den „Verein Evangelischer Sozialseminare von Westfalen“, hatte über Jahre die Geschäftsführung im Landesausschuss Westfalen des Deutschen Evangelischen Kirchentags inne, war Mitglied der Konferenz der Landesausschüsse und der Präsidialversammlung des DEKT. Darüber hinaus war Ursula Riekenbrauck Mitglied in der Geschäftsführendenkonferenz der EAD.

Katerina Baleva Esser hat als Nachfolgerin bereits am 1. Februar ihren Dienst beim IKG angetreten. Den Staffelstab als Geschäftsführerin und stellvertretende Institutsleiterin wird sie endgültig Ende März von Ursula Riekenbrauck übernehmen.

Neue Frauenbeauftragte der EKvW


Anne Heckel wurde jetzt mit einem feierlichen Gottesdienst in ihr Amt als Pfarrerin im Frauenreferat der EKvW und landeskirchliche Frauenbeauftragte eingeführt. Den Gottesdienst hielten Kirchenrat und Dezernent Dr. Jan-Dirk Döhling, Klaus Breyer, Leiter des Instituts für Kirche und Gesellschaft der EKvW und Kerstin Neddermeyer, Vorsitzende des landeskirchlichen Frauenausschusses.
Im landeskirchlichen Frauenreferat wird sich Anne Heckel unter anderem für die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit auf allen Ebenen der Kirche und der Gesellschaft einsetzen. Darüber hinaus vertritt sie auf der Landessynode frauen- und geschlechterpolitische Interessen. Das Streben nach Geschlechtergerechtigkeit sieht sie als eine ekklesiologische - eine ureigene - Frage der Kirche. Deshalb möchte sie auch geschlechterbewusste Theologie in der EKvW weiter fördern zum Beispiel durch entsprechende Seminare und das Fernstudium "Theologie Geschlechterbewusst", das im 2. Halbjahr 2019 neu starten wird. Eine Informationsveranstaltung dazu findet am 17.05.2019 in Soest statt. Im Februar setzte sie mit dem Thema "Transidentität in Kirche und Gesellschaft" einen neuen Themenschwerpunkt in der Arbeit des Frauenreferats.

Dirk Hillerkus - neuer Referent für nachhaltige Landwirtschaft


Wie kann Landwirtschaft und ländliche Entwicklung ökologisch, sozial, ökonomisch sowie international verträglich gestaltet werden. Mit dieser Frage befasst sich das Projekt „Global nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungswende“ in Kooperation mit dem Amt für MÖWe der EKvW in den nächsten Jahren schwerpunktmäßig.
Dirk Hillerkus, Dipl. Agraringenieur, ist neuer Mitarbeiter im Fachbereich Nachhaltige Entwicklung des IKG. Er wird das Projekt koordinieren. Dirk Hillerkus ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um Landwirtschaft, kirchliche Pachtflächen, landwirtschaftliche Projekte in den Partnerkirchen und den konkreten Fragen der Kooperation zwischen Gemeinden und Kirchenkreisen und der Landwirtschaft vor Ort.

Kontakt:
Tel.: 02304 755 334
E-Mail schreiben

Start in eine neue Lebensphase



Nach 12 Jahren als Bezirksreferent für die Männerarbeit im Münsterland, ging Uwe Hartmeier Ende Januar in den Ruhestand. Schon vor dieser Zeit war er 25 Jahre als Referent für ländliche Bildung in der Region tätig. Neben Themen wie Friedensarbeit und Ökologie spielte die Frage nach der Geschlechtergerechtigkeit auch immer wieder eine Rolle.
Besonders in der Vater-Kind-Arbeit setzte sich Uwe Hartmeier in den vergangenen Jahren ein, um alte Rollenklischees aufzubrechen und mit Vätern Alternativen zu entwickeln, die ihnen ermöglichen, eine aktive und beziehungsvolle Vaterschaft zu leben.
Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit waren die jährlichen Arbeitseinsätze im Kinder- und Jugendzentrum Nadeshda in Weißrussland. Das Zentrum stellt Betroffenen aus den durch die Tschernobylkatastrophe kontaminierten Gebieten Therapie- und Erholungsangebote bereit. Die Organisation und die Durchführung dieser Handwerkseinsätze war Neuland für Uwe Hartmeier, aber er hat ein großes Herz für das Projekt entwickelt. So ist er auch über seine hauptamtliche Zeit hinaus bei der Vorbereitung eines großen Benefizkonzerts für Nadeshda mit dabei. Das Luftwaffenmusikkorps Münster wird am 15. Mai in Rheine zu Gunsten des Kinderzentrums spielen.
Männern in der evangelischen Kirche Raum zu geben miteinander über gesellschaftliche und persönliche Fragen ins Gespräch zu kommen war Uwe Hartmeier ein großes Anliegen. Dies hat er mit dem Format der Frühstückstreffen sehr gut umgesetzt, so dass sie inzwischen eine feste Größe in den Kirchenkreisen des Münsterlands sind. Uwe Hartmeier wurde mit einer Feier aus seinem Dienst beim IKG entpflichtet.
Mit ihm wurde auch Anne Dzierzawa, die das Büro in der Tagungsstätte Nordwalde verwaltete und vor allem die zahlreichen Vater-Kind-Seminare im Münsterland betreute, aus dem IKG verabschiedet. Künftig wird Anne Dzierzawa für den Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken tätig sein.

 
Institut für Kirche und Gesellschaft
der Evangelischen Kirche von Westfalen


Iserlohner Straße 25
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